Gegabelte Haarnixe
- lat. Cabomba furcata -

Haltung:
Zucht:
Größe: 30 bis 60cm
Temperatur:
PH:
GH:
KH:

Die Gegabelte Haarnixe - Cabomba furcata

Cabomba furcata ist eine ausgesprochen anspruchsvolle Aquarienpflanze. Nur bei intensiver Beleuchtung, leicht saurem, weichem Wasser und einem konstanten Nährstoffangebot in Bodengrund und Wasser kann sie auf Dauer kultiviert werden. Mit ihren filigranen, grünen, goldenen oder weinroten Blättern und den rosa oder violett gefärbten Blüten gilt sie als die dekorativste Art unter den Haarnixen. Stimmen die Milieubedingungen nicht, dann werden die Stängel glasig und die Pflanze zerfällt. Als Faustregel gilt, dass die Pflegeansprüche mit der Rotfärbung der Pflanze steigen.

Verbreitung der Gegabelten Haarnixe

Die Gegabelte Haarnixe besiedelt im tropischen Mittel- und Südamerika stehende und langsam fließende Gewässer an sonnenbeschienenen Plätzen.

Aussehen der Gegabelten Haarnixe

Die Gegabelte Haarnixe ist wie alle Vertreter der Gattung Cabomba eine vollkommen untergetaucht lebende, submerse Wasserpflanze. Die Blätter von Cabomba furcata sind in dreiblättrigen Quirlen rund um den Stängel angeordnet. Die Blattspreite ist kreis- bis nierenförmig mit zahlreichen haarfeinen Segmenten. Die Blattspreite ist 3cm breit und etwa 6cm lang. Die Blätter sind normalerweise grün, bei sehr intensiver Beleuchtung weinrot. Sie wird daher mitunter auch Rote Cabomba genannt. Im Gegensatz zu anderen Cabomba-Arten bildet Cabomba furcata bei Erreichen der Wasseroberfläche nur selten ihre kleinen, schildförmigen Schwimmblätter. Etwas mehr Erfolg hat man, wenn man sie in den Sommermonaten emers auf feuchtem Untergrund enthält. Dann besteht auch eine Chance, dass ihre rosa bis violett gefärbten Blüten erscheinen.

Haltungsbedingungen der Gegabelten Haarnixe im Aquarium

Die Gegabelte Haarnixe gehört zwar inzwischen zum Standardangebot der Wasserpflanzengärtnereien, gilt aber in Aquarianerkreisen als sehr schwierig zu pflegende, anspruchsvolle Pflanzenart. Sie ist wenig anpassungsfähig an wechselnde Milieubedingungen. Wichtig ist eine hohe Beleuchtungsintensität, weiches, leicht saures Wasser und ein nährstoffreicher Bodengrund. Ist die Beleuchtung zu schwach, beginnen die Triebe der Pflanze bald zu zerfallen.

Außerdem muss auch das Wasser selbst die für das Wachstum notwendigen Nährstoffe und Spurenelemente enthalten. Ihr Wärmebedarf ist deutlich höher als der anderer Cabomba-Arten. Ist die Beleuchtung sehr intensiv und das Nitratangebot limitiert, dann können die Blätter von Cabomba furcata einen Gold- oder Rot-Ton annehmen.

Die Pflanzen können mit Hilfe von Kopfstecklingen vegetativ vermehrt werden.

Literatur

HUMMEL, S. C. HOMRIGHAUSEN & U. GAIDA (2012): Aquarienpflanzen – Natur erleben unter Wasser.- Dennerle GmbH, Vinningen.
KASSELMANN, C. (2005): Taschenatlas Aquarienpflanzen. - E. Ulmer Verlag, Stuttgart.
SCHMIDT,J. (2001): Aquarienpflanzen.- bede Verlag, Ruhmannsfelden.
VLUGT, P. J. van der (2000): Wasser- oder Riesen-Haarnixe.- DATZ Heft 11/200: S. 30-33.