Nixkraut
- lat. Naja conferta -

Haltung:
Zucht:
Größe: bis 50cm
Temperatur:
PH:
GH:
KH:

Das Nixkraut

Nixkraut mag ein wenig unbekannter sein als das weitverbreitete Hornkraut – dennoch weisen diese beiden Pflanzen einige ähnliche Eigenschaften auf: Beide Pflanzen können als Hintergrund-, aber auch als Schwimmpflanze genutzt werden, sie wachsen beide sehr schnell und sorgen dabei ganz nebenbei dafür, dass das biologische Gleichgewicht im Aquarium in Balance bleibt. Ähnlich wie das Hornkraut ist das Nixkraut zudem eine recht anspruchslose Pflanze, die auch Personen, die noch nicht viel Ahnung von Aquarienpflanzen haben, viel Spaß bereiten kann. Es gibt aber selbstverständlich auch einige Unterschiede zwischen Nixkraut und Hornkraut: Diese sind unter anderem zum Beispiel in der Optik zu finden. Im Folgenden erfahren Sie mehr dazu, wie Nixkraut aussieht, wie Sie diese Pflanze in Ihrem Aquarium pflegen können und welche Gestaltungsoptionen Nixkraut bietet.

Nixkraut: Aussehen und Wuchs

Das Nixkraut bildet im Aquarium Stängel aus, an denen sich viele Blättchen finden lassen, die schmal und länglich geformt sind. Die Zweige wiederum können sich verzweigen und somit gemeinsam mit den Blättchen für ein dichtes Grün im Aquarium sorgen. Dieses ist nicht nur hübsch anzusehen, das dichte Grün bietet kleineren Aquarienbewohnern auch eine gute Rückzugsmöglichkeit. Wichtig zu wissen ist, dass Nixkraut sehr schnell und intensiv wachsen kann. Ein solches Wachstum ist insbesondere häufig dann erwünscht, wenn ein neues Aquarium eingerichtet werden soll. Der Aquarianer muss dann nicht lange warten, bis das Aquarium optisch ansprechend gestaltet ist. Eine schnell wachsende Pflanze wie das Nixkraut in das eigene Aquarium zu integrieren, bedeutet allerdings auch immer, ein wenig Aufwand hinsichtlich möglicher Beschneidungsarbeiten in Kauf nehmen zu müssen.

Nixkraut pflegen

Die Hauptaufgabe bei der Pflege des Nixkrauts im Aquarium wird für den Aquarianer darin bestehen, die oben bereits erwähnten Beschneidungsarbeiten durchzuführen, um die Pflanze im Zaum zu halten. Hier ähnelt das Nixkraut wiederum dem Hornkraut. Ein wenig Fingerspitzengefühl ist im Umgang mit dem Nixkraut aber auch dann gefragt, wenn es sich bereits merklich im Aquarium ausgebreitet hat. Bei einem zu ruppigen Umgang können Pflanzenteile abbrechen – und dies geschieht dann oft nicht unbedingt an der Stelle, an der der Aquarianer die Pflanze auch wirklich ausdünnen wollte.

Zwar kann das regelmäßige Ausdünnen des Nixkrauts ein wenig Arbeit verursachen, der Aquarianer bleibt hierfür aber in der Regel nicht unbelohnt. Schnell wachsende Pflanzen sorgen oft dafür, dass Schadstoffe und Algen in einem Aquarium weniger gute Chancen besitzen – dies ist auch beim Nixkraut der Fall. Zudem bietet das Nixkraut mindestens zwei interessante Gestaltungsoptionen, die wir Ihnen im Folgenden näher vorstellen möchten.

Nixkraut als Hintergrund- oder Schwimmpflanze

Nixkraut kann, ähnlich wie Hornkraut, einfach als Schwimmpflanze genutzt werden. Die Pflanze wird dann schlichtweg in das Aquarium gegeben, kann sich dann aber selbstverständlich noch etwas frei bewegen. Vorsichtig sollte man sein, wenn man Nixkraut als Schwimmpflanze und lichthungrige Pflanzen am Bodengrund miteinander in einem Aquarium kombinieren möchte. In diesem Fall ist es nicht auszuschließen, dass das Nixkraut zumindest im Laufe der Zeit den Lichteinfall in das Aquarium zu stark beschränkt und die Bodenpflanzen dementsprechend leiden. Wer in sein Aquarium mehr Struktur bringen und den Lichteinfall nicht zu stark reduzieren, zugleich aber auch nicht auf das Nixkraut verzichten möchte, nutzt die Pflanze einfach als Hintergrundpflanze. Hierfür wird das Nixkraut im hinteren Bereich im Aquarium vorsichtig eingepflanzt, wobei unbedingt darauf zu achten ist, dass die zarten Wurzeln nicht beschädigt werden. Ab und an kann es zu Problemen hinsichtlich des Halts nach dem Einpflanzen kommen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Wurzeln des Nixkrauts nicht sehr stark ausgeprägt sind. Der Aquarianer sollte also ab und an kontrollieren, ob die Pflanzen noch ausreichend fest verankert sind, wenn er das komplette Auftreiben des Nixkrauts vermeiden möchte.