Ludwigia-Arten im Überblick

Die meisten aquarientauglichen Ludwigia-Arten stammen aus Amerika; davon kommen einige im Süden Nordamerikas vor, die meisten jedoch nur im tropischen Teil Mittel- oder Südamerikas. Jeweils eine Art ist im tropischen Afrika, in Fernost oder weltweit einschließlich Mitteleuropas zu Hause.

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Wissensch. Name Deutscher Name Verbreitungsgebiet Gewässertyp Haltung Vermehrung
Ludwigia arcuata Gebogenblättrige Ludwigie Nordamerika Sumpfige Standorte mittel durch Stecklinge
Ludwigia brevipes Kurzstielige Ludwigie Südosten Nordamerikas Sümpfe einfach durch Stecklinge
Ludwigia glandulosa - Nordamerika Gewässerränder anspruchsvoll durch Stecklinge
Ludwigia helmintorrhiza - Trop. Mittel- und Süd-Amerika - schwierig durch Stecklinge
Ludwigia inclinata Gebogenblättrige Ludwigie Mittel- und Südamerika Fließgewässer schwierig durch Stecklinge
Ludwigia inclinata var. verticellata Quirlblättrige Ludwigie Venezuela, Kuba Stehende, weiche Gewässer anspruchsvoll durch Stecklinge
Ludwigia ovata Japan-Ludwigie China, Taiwan, Korea, Japan - einfach durch Stecklinge
Ludwigia palustris Sumpf-Heusenkraut Fast weltweit verbreitet Ufer stehender und langsam fließender Gewässer einfach durch Kopf-Stecklinge und Seitentriebe
Ludwigia palustris x repens Breitblättrige Bastard-Ludwigie Künstliche Hybride, in Mexiko ausgewildert - einfach durch Stecklinge
Ludwigia repens Kriechende Ludwigie USA, Mexiko Flussränder und Sümpfe einfach durch Stecklinge
Ludwigia repens x arcuata Schmalblättrige Bastard-Ludwigia Künstliche Hybride - einfach durch Stecklinge
Ludiwigia sedioides - Trop. Mittel- und Süd-Amerika - schwierig Schwimmblatt-rosetten
Ludwigia senegalensis Senegal-Ludwigie Trop.Afrika - schwierig durch Seitentriebe
Ludwigia sphaerocarpa Kugelfrüchtige Ludwigie Süden der USA Feuchte Standorte schwierig durch Stecklinge
Ludiwigia x lacustris See-Ludwigie Süden der USA - einfach durch Kopf-stecklinge

Aussehen der Ludwigia-Arten

Die Pflanzen der Gattung Ludwigia gehören zur Familie der Nachtkerzengewächse. Allgemein werden sie Heusenkräuter genannt, bis auf die auch in Mitteleuropa vorkommende Ludwiga palustris, das Sumpf-Heusenkraut, sind sie Aquarianern eher als Ludwigien bekannt. Von den mehr als 80 Arten der Gattung sind jedoch nur wenige als echte Aquarienpflanzen geeignet, und von diesen sind die meistens in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet eher Sumpfpflanzen oder bilden emerse Landformen in Ufernähe der Gewässer. In der Regel unterscheiden sich emerse und submerse Formen erheblich voneinander; das betrifft sowohl die Wuchsform als auch das Aussehen und die Anordnung der Laubblätter. Bis auf wenige Ausnahmen blühen nur die emersen Formen. Die relativ kleinen Blüten sind meist gelb gefärbt. Bei manchen Arten fehlen die Kronblätter, sodass diese Blüten besonders unscheinbar wirken. Die Mehrzahl der fürs Aquarium geeigneten Ludwigia-Arten sind Stängelpflanzen, einige wenige Schwimmpflanzen oder bilden zumindest an der Wasseroberfläche Schwimmblätter.

Haltungsbedingungen der Ludwigia-Arten im Aquarium

Die Mehrzahl der submers gepflegten Aquarienformen der Gattung Ludwigia sind Stängelpflanzen, die sich durch Kopf- Stecklinge vermehren lassen. Arten, die zahlreiche Seitentriebe bilden, lassen sich auch durch Abtrennen dieser Triebe vermehren. Von Lduwigia sedoides kann man die auf dem Wasser treibende Schwimmblattrosette mit einem kleinen Stück des Stängels abtrennen und zur vegetativen Vermehrung nutzen. Aus dem alten Stängelstück treibt dann bald wieder eine neue Blattrosette aus. Die Pflege vieler Ludwigia-Arten im Aquarium gilt jedoch als ausgesprochen schwierig. Vor allem, da bestimmte Anforderungen an die Beleuchtung und die Nährstoffzusammensetzung gestellt werden. Werden diese Milieubedingungen nicht erfüllt, verkümmern diese Pflanzen rasch. Viele Arten bilden bei intensiver Beleuchtung rote statt grüne Laubblätter.

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