Kugelfrüchtige Ludwigie
- lat. Ludwigia sphaerocarpa -

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Die Kugelfrüchtige Ludwigie - Ludwigia sphaerocarpa

Die Kugelfrüchtige Ludwigie stammt aus den südlichen USA. Erst seit wenigen Jahren wird sie auch in Aquarien kultiviert. Sie gilt als schwierig zu pflegen, braucht viel Licht und einen regelmäßigen Schnitt. Dann wächst sie kompakt und buschartig und bildet an ihren langen Stolonen dicht an dicht sitzende rote Unterwasserblätter, die rosettenartig angeordnet sind. Reicht das Licht nicht aus, dann bleiben die Blätter grün und die Pflanze beginnt zu verkümmern.

Verbreitung der Kugelfrüchtigen Ludwigie

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Kugelfrüchtigen Ludwigie liegt in den Südstaaten der USA. Dort wächst sie an den verschiedensten feuchten Standorten. Seit 2008 wird sie in Nordamerika auch als Aquarienpflanze kultiviert, seit 2012 auch in Europa. In Aquarianerkreisen wurde sie in den ersten Jahren unter dem Namen Ludwigia pilosa bekannt. Allerdings handelt es sich bei der „echten“ pilosa um eine andere Art, deren Kultur in Aquarien bisher noch gar nicht gelungen ist.

Aussehen der Kugelfrüchtigen Ludwigie

Die Kugelfrüchtige Ludwigie wirkt mit ihren länglichen Blättern als emerse Sumpf- und Landpflanze eher unscheinbar. Sie bildet an ihrer Basis über dem Bodengrund kriechende, bzw. im Wasser flotierende Triebe, sogenannte Stolone, an denen die Blätter sitzen. Diese Laubblätter sind am Rand gezähnt und haben eine runde bis umgekehrt eiförmige Gestalt. Die Zähne der Blätter haben sehr kleine Öffnungen, Hydathoden genannt.

Auch die submerse Form von Ludwigia sphaerocarpa bildet Stolonen. Diese submersen Sprossen sind aber kompakter und eng mit Blättern rosettenartig besetzt. Die submersen Blattspreiten sind je nach Beleuchtungsintensität grün bis rot-orange gefärbt. Damit ähneln sie der Form „Cuba“ von Ludwigia inclinata var. verticillata.

Haltungsbedingungen der Kugelfrüchtigen Ludwigie im Aquarium

Die Kugelfrüchtige Ludwigie gilt als schwierig in der Unterwasserkultur und bleibt deshalb erfahrenen Aquarianern vorbehalten. Damit sie niedrig und buschig wächst, muss sie intensiv beleuchtet werden. Sonst färben sich die Blätter nicht rot, sondern bleiben einförmig grün. Bei zu geringer Beleuchtung beginnt die Pflanze zu kümmern und geht eventuell sogar zugrunde. Die Stängel können gekürzt und die Teilstücke dann in den Bodengrund wieder eingesetzt werden. Aus der alten Schnittstelle treiben dann bald wieder neue Sprossen aus.