See-Ludwigie
- lat. Ludwigia x lacustris -

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Die See-Ludwigie - Ludwigia x lacustris

Die See-Ludwigie aus den südlichen USA ist eine Naturhybride aus Ludwigia palustris und Ludwigia brevipes. Die submerse Form mit ihren schmalen Blättern ähnelt Ludwigia brevipes, ist aber robuster und einfacher zu pflegen. Sie braucht verhältnismäßig viel Licht und eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen und Spurenelemente, damit sich ihre Blätter rotbraun färben. Bei geringer Beleuchtung bleiben sie grün und verkümmern. Ludwigia x lacustris lässt sich durch Kopfstecklinge verhältnismäßig leicht vermehren.

Verbreitung der See-Ludwigie

Die See-Ludwigie kommt an der Ostküste der USA vor, aber nur an einigen wenigen, weit auseinanderliegenden Fundorten. Die See-Ludwigie wurde 1933 als Ludiwiga lacustris bezeichnet. Später stellte es sich jedoch heraus, dass es sich um eine Naturhybride, einer Kreuzung aus Ludwigia brevipes und Ludwigia palustris handelt. Daher wird sie korrekterweise mit einem x vor dem Artnamen lacustris als Hybride gekennzeichnet. Einige Fundorte liegen erstaunlicherweise weit außerhalb des Verbreitungsgebietes ihrer Elternpflanze Ludwigia brevipes. Und dort wo sie zusammen mit ihren Eltern vorkommt, wächst Ludwigia x lacustris so üppig, dass sie die Elternarten fast völlig zurückdrängt.

Aussehen der See-Ludwigie

Die See-Ludwigie gleicht mit ihren schmalen, linealischen Blättern der submersen Form Ludwigia brevipes, ist aber weniger empfindliche und wächst schneller. Die oberen Blätter färben sich bei entsprechend hoher Beleuchtung rötlich-braun, bei nicht ausreichender Beleuchtung bleiben sie grün, die unteren Blättern verkümmern dann und werden abgeworfen.

Haltungsbedingungen der See-Ludwigie im Aquarium

Die See-Ludwigie braucht weiches bis mittelhartes Wasser. Die See-Ludwigie benötigt außerdem für ein optimales Wachstum mittlere bis hohe Lichtintensitäten, ein ausgewogenes Verhältnis von Nitrat und Phosphat (bis 50mg NO3 und 3mg PO4 pro Liter), eine zusätzliche Kohlendioxiddüngung (10 bis 40mg CO2/l), sowie zwischen 5 und 30mg Kalium/Liter und Eisen als Spurenelement. Die Art kann auch emers kultiviert werden. Sie lässt sich mit Hilfe von Kopfstecklingen vermehren.