Fissidens nobilis
- lat. Fissidens nobilis -

Haltung:
Zucht:
Größe: bis 6cm
Temperatur:
PH:
GH:
KH:

Das Fissidens nobilis

Fissidens nobilis wächst als emerse Pflanze auf feuchten Steinen und Böden in Südostasien. Es ist ein emerses Moos und kommt in der Natur unter Wasser nicht vor. Aber die Umgewöhnung als Aquarienpflanze in submerser Kultur ist möglich, aber nicht einfach, da die Pflanze nur sehr langsam wächst und alte Pflanzenteile manchmal absterben, bevor sich genügend neue Triebe und Blätter gebildet haben.

Es wird vermutet, dass die Ursache darauf zurückzuführen ist, dass dieses Moos offensichtlich aus Wildbeständen geerntet wird und direkt in den Export gelangt, statt es in Wassergärtnereien nach zu züchten.

Verbreitung von Fissidens nobilis

Fissidens nobilis ist im tropischen Südostasien weit verbreitet und kommt unter anderem in Malaysia, Indonesien und auf den Philippinen vor. Es siedelt sich auf feuchten Steinen und Erdreich an. Es ist eigentlich kein echtes Wassermoos, kann aber auch submers kultiviert werden.

Aussehen von Fissidens nobilis

Fissidens nobilis hat aufrecht wachsende Stängel und ist als eigentlich emers wachsendes Moos steif – im Gegensatz zu dem eher schlaffen Fissidens fontanus, einer echten Unterwasserpflanze, die an Land regelrecht zusammensackt.

Die dicht an dicht stehenden, regelmäßig zweizählig angeordneten Blätter werden bis zu 5mm lang. Die Blattspitze ist abgerundet und der Blattrand ist deutlich gezähnt.

Dies Spaltzahnmoos bildet Rhizoide, mit denen es auf Hartsubstraten ansiedeln kann. Es bildet mit der Zeit dichte Büschel. Die einzelnen Triebe von Fissidens nobilis werden bis zu 6cm lang, aber nur zwischen 5 und 10mm breit. Sie sind nur wenig oder gänzlich unverzweigt.

Haltungsbedingungen von Fissidens nobilis im Aquarium

Fissidens nobilis ist wie eingangs erwähnt – eigentlich kein typisches Wassermoos, lässt sich aber sehr wohl als Unterwasserpflanze kultivieren. Allerdings wächst es im Aquarium nur sehr langsam heran. Entsprechend gering ist auch sein Vermehrungspotential. Es kann passieren, dass die alten Triebe und Blätter absterben, bevor sich genügend neue gebildet haben, sodass der Bestand an Fissidens nobilis allmählich zurückgeht und es völlig aus dem Aquarium wieder verschwindet.