Starmoos
- lat. Hyophila involuta -

Haltung:
Zucht:
Größe: bis 3cm
Temperatur:
PH:
GH:
KH:

Das Starmoos - Hyophila involuta

Das Starmoos ist in den Tropen Asiens und Afrikas verbreitet, scheint aber eher im feuchten Milieu auf Felsen und Steinen oberhalb der Wasserlinie, als submers zu wachsen. Dieses Moos fällt vor allem durch seine sternförmigen Triebspitzen auf. Es bleibt sehr klein und wächst nur langsam. Es eignet sich daher für Nano-Cubes in Gesellschaft mit Zwerggarnelen oder als Aquascaping im Vordergrund eines Naturaquariums.

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Verbreitung des Starmooses

Das Starmoos stammt aus dem tropischen Süd- und Südostasien, und kommt sowie in Afrika als auch auf Sri Lanka vor. HUMMEL, HOMRIGHUSEN & GAIDA(2012) endeckten es beispielsweise im Spritzwasserbereich der Gebirgsbäche, der sogenannten Fauna hygropetrica, in Sri Lanka, in Gesellschaft mit der Wasserschlauchart Urticularia graminiflora.

Es existiert vermutlich schon längere Zeit in unseren Aquarien, wurde aber früher unter dem völlig falschen Namen Tortula ruralis angeboten, ein einheimisches Landmoos aus der Gruppe der Drehzahnmoose. Aber auch das Starmoos Hyophila tortula soll inzwischen sogar an einigen wenigen Plätzen in Deutschland vorkommen.

Der auch verwendte Name Zementmoos bezieht sich darauf, dass Hyophila tortula häufig neben der Spitzwasserzone auf Felsen in den Tropen auf feuchtem Betonfundament der Häuser wächst.

Aussehen des Starmooses

Das Starmoos bildet aufrecht stehende Triebe, die mit der Zeit einen dichten Moosrasen bilden. Die zungenförmigen Blättchen sind in dichter Folge spiralig um den Stamm herum angeordnet. An der Spitze der Triebe stehen die Blätter eng gedrängt einer Rosette gleich, sodass diese Triebspitzen ein sternförmiges Aussehen haben. Darauf bezieht sich der deutsche Name Sternmoos, denn allerdings auch einige einheimische Moosarten tragen.

Haltungsbedingungen des Starmooses im Aquarium

Das Starmoos ist ein klein bleibendes und extrem langsam wachsendes Moos. Es eignet sich daher bestens als Vordergrundpflanze zum Aquascaping in Naturaquarien oder in kleineren Nano-Cubes und Zwerggarnelenbecken. Es stellt keine besonderen Milieuansprüche, braucht aber immer klares und frisches Wasser. Eine geringe CO2-Düngung von 10 bis 20mg/l wird empfohlen.

Literaturhinweise

HUMMEL,S., C.HOMRIGHAUSEN & U.GAIDA (2012): Aquarienpflanzen – Natur erleben unter Wasser.- Dennerle GmbH, Vinningen.

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