Indische Rotala
- lat. Rotala indica -

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Die Indische Rotala - Rotala indica

Die Indische Rotala ist in Asien weitverbreitet und gelangte mit verunreinigtem Saatgut von Reis auch nach Südeuropa. Unter optimalen Milieubedingungen bildet sie mit ihren säulenförmig, in unterschiedliche Höhen emporwachsenden, dicht belaubten Stängeln einen attraktiven Mittelpunkt im Aquarium, zumal sich ihre Triebspitzen unter intensiver Beleuchtung rötlich färben. Rotala indica wurde anfänglich mit Rotala rotundifolia verwechselt, von der sie sich aber eindeutig in der Form der Blätter und als emerse Pflanze auch in der Form der Blütenstände unterscheidet.

Verbreitung der Indischen Rotala

Die Indische Rotala ist im subtropischen und tropischen Asien weit verbreitet. Sie kommt dort u.a. als Unkraut auf den Reisfeldern vor, und mit dem Reisanbau ist sie auch bereits nach Südeuropa gelangt. Erst seit 2009 wird sie als Aquarienpflanze bei uns unter ihrem richtigen Namen Rotala indica angeboten. Bis dahin war sie bei uns unter der Bezeichnung Ammannia sp. Bonsai bekannt, während man mit Rotala indica in Wirklichkeit die Art Rotala rotundifolia, die Rundblättrige Rotala, gekennzeichnet hatte. Die korrekte Bezeichnung Rotala indica hat sich im Aquarienhandel aber immer noch nicht vollständig durchgesetzt.

Aussehen der Indischen Rotala

Bei der Indischen Rotala gleichen sich die Laubblätter von submerser und emerser Form. Die Blätter sind rund 1cm lang. Während sie bei Rotala indica spatelförmig oder umgekehrt eiförmig sind, gibt es bei Rotala rotundifolia deutliche Unterscheide zwischen den Blättern der Land- und der Unterwasserform. Die emersen Blätter sind eiförmig oder rundlich, die submersen Blätter dagegen in der Regel wesentlich schmaler. Außerdem ist der Blattrand bei Rotala indica knorpelförmig verdickt, was bei den Blättern von Rotala rotundifolia nicht der Fall ist. Die submerse Form von Rotala indica ist dicht mit Blättern besetzt und wächst stramm aufrecht in die Höhe. Die Stängel bilden nur wenige Verzweigungen. Bei intensiver Beleuchtung färbt sich die Triebspitze rötlich. Emerse Rotala indica haben dagegen niederliegende Stängel, die dicht über dem Bodengrund wachsen. Die rötlichen Blüten haben nur kurze Kronblätter und sitzen direkt in den Blattachseln am Stängel entlang oder an kurzen Seitentrieben. Rotala rotundifolia bildet dagegen aufrecht stehende Blütenähren an den Spitzen der Sprosse.

Haltungsbedingungen der Indischen Rotala im Aquarium

Die Indische Rotala wächst im Aquarium nur langsam und stellt hohe Ansprüche an die Versorgung mit Nährstoffen und die CO2-Düngung. Außerdem ist sie auf eine intensive Beleuchtung angewiesen. Sie bildet im Aquarium säulenartig emporwachsende Stängel in unterschiedlichen Höhen und kommt am besten als Gruppenpflanzung im Zentrum des Aquariums zur Geltung.