Wallichs Rotala
- lat. Rotala wallichii -

Haltung:
Zucht:
Größe: bis 40cm
Temperatur:
PH:
GH:
KH:

Die Wallichs Rotala - Rotala wallichii

Wallichs Rotala aus weichen, leicht sauren Gewässern Südostasiens erweist sich im Aquarium als ziemlich problematischer Pflegling. Werden die Milieuansprüche möglichst genau erfüllt – intensive Beleuchtung, gute Nährstoffversorgung mit ausreichend CO2, Phosphat und Eisen, aber einem niedrigen Nitratspiegel, weiches, leicht saures und strömendes Wasser – dann bildet sie einen attraktiven Mittelpunkt in jedem Aquarium.

Verbreitung der Wallichs Rotala

Wallichs Rotala stammt aus dem tropischen Südostasien, wo sie leicht saure, weiche Gewässer besiedelt.

Aussehen der Wallichs Rotala

Wallichs Rotala ist eine mittelgroße Stängelpflanze, mit zarten, filigranen Blättern. Diese fadenförmigen, bis zu 2 1/2 cm langen Blätter stehen in dichten Quirlen rund um den Stängel. Die Blattfärbung reicht von oliv-grün bis rötlich braun. Nur die emerse Landform bildet Blütenstände.

Haltungsbedingungen der Wallichs Rotala im Aquarium

Wallichs Rotala ist eine anspruchsvolle und nicht ganz unproblematische Aquarienpflanze, deren Pflege erfahrenen Aquarianern vorbehalten bleibt. Stimmen die Rahmenbedingungen dann hat man aber mit ihr eine sehr dekorative Wasserpflanze, die sich am besten für eine Gruppenpflanzung im Vorder- oder Mittelgrund des Aquariums eignet. Die Pflanze braucht vor allem eine intensive Beleuchtung, relativ hohe Wassertemperaturen und eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen und CO2 (20 bis mg pro Liter). Der Nitratspiegel kann gering gehalten werden, jedoch müssen Eisen und gelöstes Phosphat in genügendem Maße im Wasser vorhanden sein. Das Wasser sollte weich und leicht sauer sein. Außerdem sollte im Aquarium eine gleichmäßige Wasserströmung herrschen. Stimmen die Milieubedingungen, dann wächst Wallichs Rotala rasch bis an die Wasseroberfläche und bildet Seitentriebe. Wird die Pflanze zu groß, dann schneidet man das obere Drittel ab und pflanzt es an anderer Stelle wieder ein. Auch mit Hilfe der Seitentriebe oder durch Schneiden von Kopfstecklingen kann die Pflanze vegetativ vermehrt werden.

Literaturhinweise

KASSELMANN, C. (2005): Taschenatlas Aquarienpflanzen. – E. Ulmer Verlag, Stuttgart.