Froschbiss
- lat. Hydrocharis morsus-ranae -

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Der Froschbiss - Hydrocharis morsus-ranae

Froschbiss – hinter diesem außergewöhnlichen Trivialnamen verbirgt sich eine Schwimmpflanze, die in vielen deutschen Aquarien gepflegt wird. Ursprünglich stammt derjenige Froschbiss, der heute hauptsächlich Verwendung in der Aquaristik findet, aus Südamerika, sodass verständlich wird, warum er ab und an auch Amazonas-Froschbiss genannt wird. Im Aquarium wird der Froschbiss seiner Natur entsprechend frei schwimmend gepflegt, wobei er an den Aquarianer keine besonderen Ansprüche stellt. Im Folgenden erfahren Sie mehr zum Aussehen des Froschbisses, seinen Einsatzgebieten in der Aquaristik und zu der Pflege, die man dieser Pflanze zukommen lassen sollte.

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Optisches Erscheinungsbild des Froschbisses

Der Froschbiss ist eine ausgesprochen schöne Schwimmpflanze, die ein Aquarium entscheidend bereichern kann. Ansprechend ist sowohl die Blattfarbe, die man wohl am besten mit einem schönen leuchtenden Grün beschreiben kann, als auch die rundlich-ovale Blattform des Froschbisses. Die einzelnen Blätter dieser Schwimmpflanze können auch in einem Aquarium recht groß werden, wobei allerdings darauf zu achten ist, dass auch der Froschbiss zu einer bedeutenden Verschattung des Beckens beitragen kann. Wichtig zu wissen ist aus gestalterischer Sicht zudem, dass der Froschbiss Wurzeln ausbildet. Diese können einen recht ausgiebigen Wuchs aufweisen und sollten alleine schon aus diesem Grund bei der Gestaltung des Aquariums mit eingeplant werden. Aquarianer kürzen diese Wurzeln mitunter, wenn sie zu lang werden – ob dieses in jedem Fall für die Pflanze an sich ungefährlich ist, können wir an dieser Stelle allerdings leider nicht abschließend klären.

Einsatzgebiete des Froschbisses

Froschbiss kann in einem Aquarium verwendet werden, bei dem eine Abdunklung erwünscht ist. Die Reduzierung des Lichteinfalls kommt dabei manch einem Aquarienbewohner zugute, eignet sich aber auch – insbesondere in Kombination mit dem Nährstoffhunger der Pflanze – dazu, um Algen einzudämmen. Ab und an kann auch aus optischen Gründen eine solche leichte Abdunklung im Aquarium erwünscht sein. Schwimmpflanzen im Allgemeinen und der Froschbiss im Speziellen bieten Aquarienbewohnern gute Versteckmöglichkeiten. Der Froschbiss bildet bei seiner Kultivierung im Aquarium Ausläufer, sodass sich die Pflanze auch von wenig erfahrenen Aquarianern gut vermehren lässt. Dieses ist insbesondere dann von Vorteil, wenn man Pflanzen für ein weiteres Aquarium kostengünstig produzieren oder mit befreundeten Aquarianern Froschbiss gegen andere Pflanzen tauschen möchte.

Pflege des Froschbisses

Der Froschbiss ist, wie oben bereits angedeutet, recht unkompliziert. Auf die Frage, wie viel Licht der Froschbiss benötigt, erhält man mitunter unterschiedliche Antworten, da die Pflanze als Schwimmpflanze im Aquarium aber eigentlich immer sehr viel Licht erhalten wird, scheint auch dieser Aspekt eher unproblematisch zu sein. Im Zweifelsfall müsste die Beleuchtung entsprechend nachgerüstet werden. Wichtiger erscheint es aber zu wissen, dass der Froschbiss im Aquarium recht schnell wachsen und sich verbreiten kann. Aus diesem Grunde muss der Aquarianer regelmäßig prüfen, ob nicht einzelne Ableger aus dem Aquarium entfernt werden sollten, um zu starke Verdunkelungen im Aquarium zu vermeiden. Die damit verbundenen Arbeiten gehen leicht von der Hand, da man den Froschbiss einfach manuell im Zaum halten kann. Lästiges Keschern ist nicht zwangsläufig vonnöten.

Schwimmpflanzen-Arten:
Froschbiss | Hornkraut | Muschleblumen | Teichlebermoos | Wasserlinsen | Wolfsmilch

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