Sternpflanze
- lat. Pogostemon stellatus -

Haltung:
Zucht:
Größe: 20 bis 50cm
Temperatur:
PH:
GH:
KH:

Die Sternpflanze - Pogostemon stellatus

Pogostemon stellatus, die Sternpflanze, besiedelt in Fernost und Nord-Australien sumpfig-moorige Gewässer. Sie ist in den letzten Jahren dank ihrer regelmäßig sternförmigen Blattquirlen und den grünen und rot-violetten Farbtönen zu einer der beliebtesten Aquarienpflanzen geworden, obwohl die Stängelpflanze recht anspruchsvoll ist. Sie braucht viel Licht, eine konstante Wassertemperatur, nährstoffreiches Wasser und Bodengrund. Sonst verkümmert die Pflanze, wirft ihre unteren Stängelblätter ab oder die Blätter bleichen aus.

Oberhalb der Wasserlinie bildet die Sternpflanze rosafarbene Blütenähren. Die Sternpflanze kann mit Hilfe von Kopfstecklingen vegetativ vermehrt werden.

Pogostemon stallatus als submerse Aquarienpflanze
Pogostemon stallatus als submerse Aquarienpflanze (Foto: Tsunamicarlos, Creative Common Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

Verbreitung der Sternpflanze

Die Sternpflanze ist in Ostasien und Nord-Australien verbreitet. Sie besiedelt vor allem sumpfiges und mooriges Gelände bis in Höhenlagen über 2.000m ü. NN. In diesem riesigen Verbreitungsgebiet kommt sie in verschiedenen Standortformen vor.

Aussehen der Sternpflanze

Die Sternpflanze ist eine mittelgroße Stängelpflanze. Jeweils zwischen 3 bis maximal 10 Laubblätter bilden einen Quirl rund um den Pflanzenstängel. Diese Unterwasserblätter haben eine lanzettartige bis schmal linealische Form und sind an den Rändern schwach gezähnt oder gesägt. Die Blattspreiten werden bis zu 9cm lang, aber nur 0,6cm breit. Die Blätter haben eine hellgrüne bis rötlich-violette Färbung. Die Stängel wachsen über die Wasseroberfläche hinaus und an den Triebspitzen bilden sich die Blütenstände. Die Blüten sind purpurrot gefärbt.

Haltungsbedingungen der Sternpflanze im Aquarium

Die lebhaft gefärbte Stängelpflanze kommt am besten im Aquarium zur Geltung, wenn man sie in einer kleinen Gruppe mit unterschiedlich hohen Sprossen in den Mittelpunkt oder Hintergrund setzt. Die Sternpflanze bildet mit ihren sternförmig angeordneten Quirlen beispielsweise einen schönen Kontrast zu den großblättrigen Tigerlotuspflanzen. Die Sternpflanze braucht auch im Aquarium viel Licht und relativ hohe Wassertemperaturen. Bei Lichtmangel wirft die Sternpflanze die unteren Stängelblätter ab.

Der Boden sollte nährstoffreich sein und auf eine zusätzliche CO2-Dünung (20 bis 30mg pro Liter) kann bei der Kultur der Sternpflanze auch nicht verzichtet werden. Auch im Wasser selbst müssen die wichtigste Nährstoffe präsent sein: Nitrat mit Konzentration zwischen 5 und 20mg pro Liter, Phosphat mit nicht mehr als 2mg/l; sonst verkümmern die Triebspitzen der Sternpflanze und stattdessen bilden sich vermehrt Seitentriebe. Mangelt es im Wasser an Eisen, dann verlieren die Blätter Chlorophyll und werden gelblich, manchmal sogar weiß. Das Aquarienwasser sollte weich bis mittelhart und leicht sauer sein.

Damit die Hauptstängel möglichst kräftig und aufrecht wachsen, entfernt man regelmäßig die meisten Seitentriebe. Diese können genauso wie die Triebspitzen als Stecklinge zur vegetativen Vermehrung genutzt werden.

Literaturhinweise

HUMMEL, S., C.HOMRIGHAUSEN & U.GAIDA (2012): Aquarienpflanzen – Natur erleben unter Wasser.- Dennerle GmbH, Vinningen.
KASSELMANN, C. (2005): Taschenatlas Aquarienpflanzen.- E. Ulmer Verlag, Stuttgart.
TROPICA (Hersg.): Erfolg mit Ihrem Aquarium.- S.56: Pogostemon stellatus.- Tropica Aquarium Planst, Egaa (Dänemark)