Schwimmende Wasserähre
- lat. Aponogeton natans -

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Die Schwimmende Wasserähre - Aponogeton natans

Die Schwimmende Wasserähre bildet in ihrer indischen Heimat in kleineren, stehenden Gewässer dichte, an der Wasseroberfläche treibende Pflanzendecken. Sie entwickelt kaum Unterwasserblätter und wird deshalb am besten in einem flachen, offenen Becken kultiviert. Ihre Schwimmblätter werden ähnlich groß wie die von Aponogeton distachyos; sie unterscheidet sich aber von dieser durch Form und Farbe ihres Blütenstandes.

Die Schwimmende Wasserähre
In ihren indischen Heimatgewässern (Foto: Ruppia2000, Cretaive Commosn Attr.Share Alike3.0 Unported)

Verbreitung und Gewässertyp der Schwimmenden Wasserähre

Die Schwimmende Wasserähre kommt in Indien und Sri Lanka in kleineren stehenden Gewässern vor, die austrocknen können. Diese Trockenperioden übersteht sie mit Hilfe ihrer bis 2cm großen Knolle als Überdauerungsorgan.

Aussehen der Schwimmenden Wasserähre

Die Schwimmende Wasserähre entwickelt kaum Unterwasserblätter, sondern fast ausschließlich Schwimmblätter mit bis zu 11cm langen und 3cm breiten Blattspreiten. In flachem Wasser bildet sie oberhalb des Wasserspiegels Blütenstände mit weißen, violetten oder rosafarbenen Blütenähren. Im Aquarienhandel werden mehrere Hybridsorten angeboten, die aus Kreuzung von Aponogeton natans mit anderen Wasserähren-Arten hervorgegangen sind. Darunter Pflanzen, die wellige, untergetauchte Blätter ähnlich wie die von Aponogeton ulvaceus oder Aponogeton crispus haben. Sie werden meist unter der Bezeichnung Falscher oder Celyon Ulvaveus angeboten, ihre Entstehungsgeschichte ist jedoch unklar.

Haltungsbedingungen der Schwimmenden Wasserähre im Aquarium

Da Aponogeton natans eine Schwimmpflanze ist, die so gut wie keine Unterwasserblätter hat, setzt man sie am besten in ein oben offenes, flaches Aquarium, das aber kräftig beleuchtet werden sollte, damit die schwimmende Wasserähre auch wirklich ihre Blütenstände entwickelt. Da sie in ihren Heimatgewässer mit Hilfe ihrer Knolle Trockenperioden überdauert, braucht sie vermutlich auch unter unseren Aquarienbedingungen eine Ruhephase.