Becketts Wasserkelch
- lat. Cryptocoryne beckettii -

Haltung:
Zucht:
Größe: bis 25cm
Temperatur:
PH:
GH:
KH:

Der Becketts Wasserkelch - Cryptocoryne beckettii

Der Becketts Wasserkelch stammt aus den Fließgewässern Sri Lankas. Er ist eine dekorative, leicht zu pflegende Cryptocoryne, die sich gut für den Mittelgrund im Aquarium eignet. Er braucht jedoch lange um einzuwurzeln. Die Lichtansprüche sind gering; aber der Bedarf an Nährstoffen hoch. Auch eine zusätzliche CO2-Düngung fördert das Wachstum. Die Vermehrung mit Hilfe von Ablegern ist unproblematisch.

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Die Grasartige Schwertpflanze
Becketts Wasserkelch Cryptocoryne beckettii (Foto: Jan D. Bastmeijer, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

Verbreitung des Becketts Wasserkelches

Der Becketts Wasserkelch stammt von der Insel Sri Lanka. Dort besiedelt er beschattete Abschnitte der Fließgewässer. Nach SCHMIDT (2001) ist diese Cryptocorynenart typisch für Sümpfe und Moore und hat sich den dort herrschenden Wasserständen optimal angepasst. Seit mehr als 60 Jahren wird Cryptocoryne beckettii erfolgreich in der Aquaristik kultiviert.

Aussehen des Becketts Wasserkelches

Der Becketts Wasserkelch ist eine mittelgroße, rhizombildende Pflanze. Die Blätter stehen in einer Rosette. Die Blattstiele sind bis 15cm lang, die Blattspreite ist bis 13cm lang und 4cm breit. Die glatten oder gering gewellten Blätter haben eine ei- bis lanzettförmige Gestalt. Die Blattoberseite ist unterschiedlich gefärbt; das Farbspektrum reicht von grünen, rötlichen bis zu braunen Blattoberseiten, während die Blattunterseite in der Regel weinrot gefärbt ist. Die terrestrische Form treibt regelmäßig Blütenstände mit einer gelblichen bis hell-bräunlichen Spathaspreite.

Haltungsbedingungen des Becketts Wasserkelches im Aquarium

Cryptocoryne beckettii ist eine sehr anpassungsfähige Wasserkelchart, die sowohl in weichem als auch in hartem Wasser gut gedeiht. Auch die Lichtverhältnisse spielen keine entscheidende Rolle. Sie soll bereits bei geringer Beleuchtung wachsen, nach verschiedenen Quellenangaben aber umso besser, je stärker die Beleuchtung ist. Allerdings braucht diese Art – wie die meisten Vertreter der Wasserkelche – lange Zeit, bis sie gut im Aquarienboden eingewurzelt ist. Dann breitet sie sich jedoch rasch aus und bildet mit Hilfe ihrer Ableger dichte Pflanzenbestände im Mittelgrund des Aquariums. Voraussetzung ist aber ein möglichst nährstoffreiches Bodensubstrat; am besten gedeiht die Art auf einem Substrat, welches aus einem Gemisch aus Sand, Lehm und Torf besteht. Auf einem kalkhaltigen Boden beginnt die Pflanze dagegen bald zu kümmern. Auch eine zusätzliche CO2-Düngung (ca. 10 bis 20mg CO2/l) wirkt sich positiv auf das Wachstum aus. Sie ist gut für den Mittelgrund im Aquarium geeignet: Damit sie dort jedoch nicht zu hoch wächst, muss man sie hin und wieder etwas stutzen und zurückschneiden. Man kann Becketts Wasserkelch auch erfolgreich emers in einem feuchten, nährstoffreichen Boden kultivieren. Damit die Pflanze dabei in einem Milieu mit hoher Luftfeuchtigkeit wächst, sollte sie täglich mit Wasser besprüht werden. Dann kann es auch gelingen, diese Wasserkelchart zum Blühen zu bringen. Der Becketts Wasserkelch lässt sich auch als submerse Unterwasserpflanze leicht vegetativ vermehren. Am Rhizom der Mutterpflanze bilden sich mit Hilfe von Ausläufern kleine Tochterpflänzchen, die abgetrennt und wieder eingepflanzt werden können.

Literaturhinweise

HUMMEL,S., C.HOMRIGHAUSEN & U.GAIDA (2012): Aquarienpflanzen – Natur erleben unter Wasser.- Dennerle GmbH, Vinningen.
KASSELMANN, C. (1999): Aquarienpflanzen.- DATZ Atlanten.- E. Ulmer Verlag, Stuttgart.
KASSELMANN, C. (2005): Taschenatlas Aquarienpflanzen. – E. Ulmer Verlag, Stuttgart.
SCHMIDT,J. (2001): Aquarienpflanzen.- bede-Verlag, Ruhmannsfelden.

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