Gewöhnlicher Wassernabel
- lat. Hydrocotyle vulgaris -

Haltung:
Zucht:
Größe: bis 8cm
Temperatur:
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KH:

Der Gewöhnliche Wassernabel - Hydrocotyle vulgaris

Der Gewöhnliche Wassernabel ist vor allem in den Küstenregionen Europas verbreitet und besiedelt moorige und sumpfige Gewässer. Diese kleinbleibende Art ähnelt mit ihren schirmchenförmigen Blättern dem Amerikanischen Wassernabel. Hydrocotyle vulgaris eignet sich für Kalt- und Warmwarmwasseraquarien.

Gewöhnlicher Wassernabel
Gewöhnlicher Wassernabel an einem natürlichen Standort in Norddeutschland (Foto: Christian Fischer, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

Verbreitung des Gewöhnlichen Wassernabels

Der Gewöhnliche Wassernabel ist in Europa vor allem in den Küstenregionen weit verbreitet. Er kommt vor allem in und an moorigen Gewässern, in Gräben und Sümpfen vor. Weitere Fundorte liegen in Nordafrika, Kleinasien und im Kaukasus. Er wächst sowohl emers als auch in flachen Gewässern, wobei seine Blätter dann an der Oberfläche ähnlich dem Froschbiss treiben.

Aussehen des Gewöhnlichen Wassernabels

Der Gewöhnliche Wassernabel ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die sowohl emers auf feuchtem Grund als auch submers wächst. Dabei bildet Hydrocotyle vulgaris bis zu 100cm lange, über dem Boden kriechende Ausläufer. Die schildförmigen Blätter sind an den Rändern gekerbt und ähneln denen des Amerikanischen Wassernabels Hydrocotyle verticillatum. Vom Amerikanischen Wassernabel unterscheidet sich Hydrocotyle vulgaris durch die Nervatur der Blätter, den Härchen auf den Blattstielen und der Form der Blütenstände und durch die Färbung der nussartigen Früchte.

Haltungsbedingungen des Gewöhnlichen Wassernabels im Aquarium

Der Gewöhnliche Wassernabel eignet sich sowohl für Kalt- als auch Warmwasserbecken mit einer Wassertemperatur von bis zu 25°C. Hydrocotyle vulgaris breitet sich rasch aus und wird etwas größer als der ähnliche Amerikanische Wassernabel, vor allem die Blattstiele sind deutlich länger. In kleinen Gruppen gepflanzt, kommt der Gewöhnliche Wassernabel am besten im Mittel- oder Vordergrund zur Geltung.

Literaturhinweise

JAMES,B. (1991): Aquarienpflanzen.- Tetra Verlag, Melle.