Fische brauchen Pflanzen

Vielleicht wissen Sie schon vor der Einrichtung Ihres neuen Beckens genau, welche Tiere später einziehen dürfen. Dann können Sie die Dekoration und Bepflanzung bereits auf die späteren Bewohner abstimmen.

Während Pflanzen in jedem Aquarium für ein positives Klima sorgen, stellen verschiedene Fischarten unterschiedliche Ansprüche an Pflanzenarten und Pflanzendichte.

Fischarten und AquarienpflanzenFoto: Cheng Wei / shutterstock.com

Eine Übersicht über die Bedürfnisse der häufigsten Fischarten hilft Ihnen bei der Wahl der richtigen Pflanzen. Hier erfahren Sie, welche Pflanzen für welche Fischarten sinnvoll sind und warum.

Lebendgebärende benötigen Verstecke

Guppys, Platys, Black Mollys und Schwertträger gehören zu den beliebtesten Anfängerfischen überhaupt. Sie sind bunt, quirlig, vermehrungsfreudig und fühlen sich auch in unserem meist harten Leitungswasser pudelwohl.

Pflanzenarten für Lebendgebärende wie GuppysFoto: DMITRII STARTCEV / shutterstock.com

Auch wenn Sie weit mehr Weibchen als Männchen eingesetzt haben, werden diese oft von den Männchen penetrant verfolgt. Um solchen Weibchen eine Ruhepause zu gönnen, sollten Sie für Ecken mit dichter Bepflanzung sorgen. Dazu bieten sich schnellwachsende Stängelpflanzen wie Wasserpest, Hornkraut oder Sumpffreunde an.

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Wasserpest – Egeria najas

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Jungfische werden sogar von ihren eigenen Eltern gerne verspeist. Verstecke eigenen sich also auch, damit genügend Nachwuchs hochkommt.

Die Pflanzen dürfen für diesen Zweck noch dichter wachsen. Greifen Sie daher zu Moosen und Schwimmpflanze, damit Jungtiere sowohl in Bodennähre als auch an der Wasseroberfläche Deckung finden.

Welse: zwischen Platzbedarf und Heißhunger

Die meisten Welse sind bodengebunden, brauchen also freie Bodenfläche, um sich entfalten zu können. Einige benötigen allein aufgrund ihrer Körpergröße viel freien Platz.

Pflanzenarten für WelseFoto: MargieV / shutterstock.com

Pflanzen Sie ein solches Aquarium nicht komplett zu, sondern lassen Sie den Welsen genug Platz zum gründeln. Da viele Welse nachtaktiv sind bzw. das direkte Licht scheuen, können Sie mit großblättrigen Pflanzen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Greifen Sie zu großen Schwertpflanzen oder zum dekorativen Tigerlotus.

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Tigerlotus – Nymphaea lotus

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Unser Tipp

Geben Sie einem Tigerlotus Zeit zu wachsen, bevor die Welse einziehen. Jungpflanzen sind zu zart für die meist ruppigen Fische.

Natürlich können Sie aus optischen Gründen auch zu Stängelpflanzen greifen. Beschränken Sie diese aber auf einen bestimmten Teil des Aquariums, der nur für diese Pflanzen bestimmt ist.

Sie können den bepflanzten vom unbepflanzten Bereich mit einer großen Wurzel trennen, die in einem Welsaquarium ohnehin nie fehlen sollte.

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Mangrovenwurzel

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Leider haben manche Saugwelse insbesondere Schwertpflanzen zum Fressen gern. Dann sollten Sie sich als Alternative eine Bepflanzung wie bei Barschen überlegen (siehe unten).

Schmerlen, Barsche, Welse und andere grabende Fische

Neben Welsen durchwühlen auch Schmerlen und manche Barsche nach Herzenslust den Bodengrund. Die bereits erwähnten Schwertpflanzen wurzeln sehr dicht und halten solchen Grabungen stand. Ein häufiges Ausgraben wird gut von den robusten Wasserkelchen verziehen.

Schwertpflanzen sind robuste AquarienpflanzenFoto: Evgeniya Uvarova / shutterstock.com

Wüten Ihre grabenden Fische doch zu sehr durch den Bodengrund, können Sie das Problem auch durch Schwimmpflanzen oder Aufsitzerpflanzen umgehen, da beide nicht im Bodengrund wurzeln.

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Grüner Wasserkelch – Cryptocoryne wendtii

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Schwimmbereich und Rückzug für Schwarmfische

Viele Barben, Bärblinge und Salmler leben gerne in großen Gruppen oder gar Schwärmen. Die Lebensweisen unterscheiden sich von Art zu Art sehr. Während manche Arten gerne beinahe still im Pflanzendickicht stehen, ziehen andere ständig im Schwarm durchs Becken.

Unser Tipp

Rücken Sie bei starken Schwimmern die Bepflanzung an den Beckenrand und lassen Sie in der Mitte viel freien Schwimmraum übrig.

Was bei Schwarmfische nie verkehrt ist, ist der Griff zu Stängelpflanzen. Da die meisten dieser Fische weiche und saure Wasserwerte bevorzugen, haben Sie in dieser Gruppe eine besonders hohe Auswahl. Einfach zu pflegen sind unter anderem

Haben Sie besonders leistungsstarkes Licht zur Verfügung, bietet sich als Highlight im Schwimmbereich das Kleine Papageienblatt an.

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Rosanerviges Papageienblatt – Alternanthera reineckii

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Barsche: weniger ist mehr

Barsche aus dem Malawisee und dem Tanganjikasee bringen denkbar schlechte Voraussetzungen für Pflanzen mit sich: Sie leben in sehr hartem, alkalischen Wasser, brauchen kein Pflanzendickicht und knabbern praktisch jede gängige Wasserpflanze an.

Aquarium für Malawi Buntbarsche einrichtenFoto: Anney_Lier / shutterstock.com

Dennoch sollten Sie auch in solchen Becken nicht darauf verzichten, zumindest ein paar Pflanzen einzubringen.

Für die extremen Wasserwerte solcher Becken haben sich folgende Pflanzen bewährt, die noch dazu nicht von den Barschen gefressen werde:

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Speerblatt – Anubias barteri

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Südamerikanische Buntbarsche, wie der Skalar oder der Schmetterlingsbuntbarsch, fühlen sich hingegen in weichem, saurem Wasser wohl und rühren Pflanzen nicht an, weswegen Sie hier eine größere Auswahl haben.

Pflanzenarten für SkalareFoto: Dobermaraner / shutterstock.com

Einige Arten sind Substratlaicher und werden Pflanzen mit großen Blättern, wie die größeren Schwertpflanzenarten, zur Eiablage nutzen.

Ein Dickicht für Labyrinthfische und Killifische

Zu den südostasiatischen Labyrinthern gehören einige der beliebtesten Aquarienfische, wie Kampffische, Fadenfische und Guramis.

Auf einem ganz anderen Kontinent sind die afrikanischen oder südamerikanischen Killifische beheimatet, dennoch benötigen beide Gruppen eine sehr ähnliche Bepflanzung.

Labyrinthfische haltenFoto: Karel Zahradka / shutterstock.com

Für diese Tiere kann ein Becken gar nicht zu dicht bepflanzt sein. Am wohlsten fühlen sich Labyrinther und Killifische tatsächlich, wenn sie diese kaum zu Gesicht bekommen.

Packen Sie ein solches Aquarium daher voll mit Moosen, Stängelpflanzen und Schwimmpflanzen, verzichten Sie dafür aber auf lichthungrige Pflanzen wie Bodendecker oder Pflanzen mit roten Blättern.

Am besten lassen Sie diese Becken sogar ein wenig „verwildern“, indem Sie dem Pflanzenwuchs freien Lauf lassen.

Pflanzen im Garnelenaquarium

Garnelen lieben es, die engsten Winkel und Ritzen nach Fressbarem zu durchsuchen, weswegen Sie Ihr Garnelenaquarium am besten mit viel Moos und Süßwassertang bestücken.

Pflanzen für das GarnelenaquariumFoto: Edwin Aquaneo / shutterstock.com

Eine besondere Anziehungskraft auf Garnelen üben Mooskugeln aus. Setzen sie ein einige davon in Ihr Aquarium und beobachten Sie, wie Ihre Garnelen diese emsig nach Futter absuchen.

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Mooskugel – Aegagrophila linnaei

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