Verbreitung der Gebogenblättrigen Ludwigie

Die Gebogenblättrige Ludwigie kommt in Mittel- und Südamerika vor. Sie besiedelt schnell fließende Gewässer mit weichem, warmem Wasser.

Aussehen der Gebogenblättrigen Ludwigie

Die Gebogenblättrige Ludwigie ist eine mittelgroße Stängelpflanze. Die kurz gestielten Blätter der Unterwasserform stehen wechselständig rund um die Stängel. Die Blätter sind länglich eiförmig und haben bis zu 5,5cm Länge und 1,5cm Breite. Die ursprüngliche Naturform hat rote Blätter (Ludwigia inclinata „Red“). Es gibt aber auch eine Farbvariante mit grünen Blättern (Ludwigia inclinata „Green“). Diese grüne Form wird aber wesentlich seltener in Aquarien gepflegt. Die emerse Landform bekommt einzelne, gelb gefärbte Blüten. Im Gegensatz zu Ludwigia inclinata, deren submerse Form relativ breite Blätter hat, hat die Variante Ludwigia inclinata var. verticillata länglich schmal, linealische Blätter die in Quirlen rund um die Stängel stehen.

Haltungsbedingungen der Gebogenblättrigen Ludwigie im Aquarium

Die Gebogenblättrige Ludwigie ist als Aquarienpflanze schwierig zu kultivieren. Sie hat ein hohes Lichtbedürfnis, braucht fließendes, weiches und warmes Wasser und eine ausreichende CO2-Düngung (25 bis 40mg pro Liter). Bekommt die Pflanze zu wenig Kohledioxid, dann werden die unteren Stängelblätter grünlich und fallen ab. Dagegen intensiviert ein leichter Zusatz an Nitrat (10 bis 50mg/l) und gelöstem Phosphat (0,1 bis 3mg/l) die Rotfärbung der Triebspitzen. Sind die Milieubedingungen für Ludwigia inclinata ideal dann wächst sie sehr rasch in die Höhe und kann pro Woche rund 30cm an Länge zulegen. Wenn sie den Wasserspiegel erreicht hat, wächst sie auf der Wasseroberfläche flotierend weiter und bildet Seitentriebe. Dann wird es Zeit, die Pflanze zurückzuschneiden, denn sonst beginnt sie im unteren Bereich zu verkahlen. Ludwigia inclinata wirkt am besten in einer größeren Gruppe im Mittelpunkt des Beckens. Auch diese Ludwigie lässt sich mit Hilfe von Kopfstecklingen und der Seitentriebe recht einfach vegetativ vermehren. Ohnehin sollte man die Triebspitzen regelmäßig stutzen, damit die Pflanze ein buschiges Aussehen behält. Auch die Triebspitzen wachsen nach dem Einpflanzen rasch an.

Literatur

KASSELMANN, C. (2005): Taschenatlas Aquarienpflanzen. – E. Ulmer Verlag, Stuttgart.

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