Pflege schwer
Wuchshöhe 40 cm
Lichtbedarf viel Licht
Wasser-
temperatur
22 bis 28  °C
Standort Hintergrund, Mittelgrund
Vermehrung Stecklinge

Verbreitung des Roten Tausendblatts

Das Rote Tausendblatt kommt im tropischen Asien vor und wächst dort in stehenden und langsam fließenden Gewässern. Als Aquarienpflanze ist es in Europa schon lange gut eingeführt, allerdings zunächst unter der völlig falschen Bezeichnung Myriophyllum mattogrossense, einer ähnlich aussehenden Tausendblattart, die aber ausschließlich in Südamerika vorkommt.

Aussehen des Roten Tausendblatts

Das Rote Tausendblatt ist eine Stängelpflanze und hat die für die Gattung typischen Unterwasserblätter in Form von Fiederblättern in einem Quirl zusammenstehen. Bei Myriophyllum tuberculatum haben diese Fiederblätter haarfeine, bräunlich-rot gefärbte Segmente. Jeweils 4 bis 7 dieser Fiederblätter bilden einen Quirl. Die übrigen Pflanzenteile sind oliv-grün, bei intensiver Beleuchtung aber auch bräunlich rot gefärbt. Die Stängel haben zwar nur einen Durchmesser von 2mm, werden bis zu 2m lang. Die Blätter der emersen Überwasserform sind ungeteilt, lanzettförmig und haben einen gesägten Blattrand. Über Wasser bildet das rote Tausendblatt kleine purpurfarbenen Blüten.

Haltungsbedingungen des Roten Tausendblatts im Aquarium

Das Rote Tausendblatt gilt als anspruchsvolle Aquarienpflanze, die viel Licht, weiches Wasser und eine ausreichende Versorgung mit Kohlendioxid benötigt. Außerdem ist ein ausgewogenes Verhältnis von Nitrat (5 bis 15mg pro Liter) zu Phosphat (1 bis 2mg/l) wichtig. Myriophyllum tuberculatum hat darüber hinaus einen vergleichsweise hohen Bedarf an Eisen und Spurenelementen. Ohne diese Spurenelemente und Mineralien bleibt die Pflanze im Wachstum stark zurück, nimmt eine dunkle Färbung an und stirbt schließlich ab. Unter optimalen Bedingungen bilden die Blattquirle einen Durchmesser von bis zu 10cm und färben sich rosarot. Sobald das Rote Tausendblatt die Wasseroberfläche erreicht hat, sollte man die Triebe etwas zurückschnitten. Sie bilden dann bald darauf Seitentriebe. Diese Seitentriebe und die aus der Triebspitze geschnittenen Kopfstecklinge kann man zur vegetativen Vermehrung nutzen.

Literaturhinweise

HUMMEL,S., C.HOMRIGHAUSEN & U.GAIDA (2012): Aquarienpflanzen.- Dennerle GmbH, Vinningen.
KASSELMANN,C. (2005): Tascehnatlas Aquarienpflanzen. E. Ulmer Verlag, Stuttgart.

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