Form der Welshöhle

Klassische Welshöhlen weisen oft die Form eines runden oder leicht ovalen Rohrs auf und sind mitunter an der Unterseite abgeflacht, wobei es allerdings nur einen Eingang gibt, sodass tatsächlich eine Höhle und kein Rohr entsteht.

Sehr ähnlich aussehende Modelle, die sowohl vorne als auch hinten einen Ein- bzw. Ausgang aufweisen, sind im Grunde keine Höhlen, sondern eben Röhren. Sie besitzen aber dennoch natürlich ihre Berechtigung, da einzelne Welsarten diese Art eines Unterschlupfes bevorzugen.

Hinzu kommen Welshöhlen, die an beiden Enden geschlossen sind, allerdings einen Eingang an der Seite aufweisen und auf diesem Wege bewohnbar werden.

Anstatt einer rundlichen, ovalen oder halbkreisähnlichen Form können Welshöhlen zum Beispiel auch eine leicht eckige Form aufweisen – auch in diesen Fällen sind sie aber länger als breit.

Angeboten werden all diese Varianten von Welshöhlen in unterschiedlichen Größen. Bei der Auswahl eines Modells ist die Größe der gepflegten Welse zu berücksichtigen, damit diese die Höhle auch wirklich annehmen und diese auch gefahrlos nutzen können.

Materialien für die Fertigung von Welshöhlen

Welshöhlen können aus diversen Materialien gefertigt sein. Sehr klassisch sind dabei Welshöhlen aus Ton. Der Werkstoff Ton ist vorteilhaft aufgrund seiner Natürlichkeit und da bei seiner Verwendung eine Welshöhle aus einem Guss gefertigt werden kann. Auch Welshöhlen aus Ton sollten aber immer nach scharfen Tonnasen und Ähnlichem abgesucht werden, um Verletzungsgefahren für die Welse zu eliminieren und die Akzeptanz der Höhlen zu erhöhen. Kleinere Unebenheiten lassen sich ggf. abschleifen.

Neben Tonhöhlen scheinen mittlerweile auch Welshöhlen aus Schiefer eine weite Verbreitung in der Aquaristik gefunden zu haben. Dies erklärt sich relativ leicht: Schiefer ist in der Aquaristik ein klassisches Material, das in Form von Steinen und Platten bereits zu Dekorationszwecken Verwendung findet. Der Gedanke, aus diesem Material auch Welshöhlen zu bauen, liegt dementsprechend nahe. Zu diesem Zwecke werden häufig einfach dünne Schieferplatten gewählt, die dank Aquariensilikon zu einer Höhle zusammengefügt werden können.

Durch die Materialien Ton und Schiefer bietet sich bereits eine gewisse optische Vielfalt, die bei der Auswahl von Welshöhlen je nach Beckeneinrichtung durchaus gewünscht sein kann. Wer hier noch nicht fündig wird, kann aber selbstverständlich auch noch auf Welshöhlen aus anderen Materialien zurückgreifen – so gibt es zum Beispiel auch Exemplare aus Kunststoff, wobei auf die Unbedenklichkeit der jeweiligen Stoffe zu achten ist, oder aus Holz.

Platzierung von Welshöhlen im Aquarium

Wer Welse hält und Welshöhlen benötigt, sollte nicht nur eine bedachte Auswahl hinsichtlich des Materials, aus dem die Höhlen bestehen, treffen, sondern auch die Positionierung der Höhlen im Becken bedenken. Manche Welsarten sind diesbezüglich zwar nicht sonderlich wählerisch, bei manchen kann der Standort der Höhle aber den entscheidenden Unterschied machen und somit verantwortlich dafür sein, ob die Höhle zum Beispiel auch angenommen wird. Hier gilt es, die Gewohnheiten der zu pflegenden Tiere zu kennen und durch Beobachten ggf. mehr über diese zu erfahren.

Zudem erscheint es oft sinnvoll, mehr Welshöhlen in ein Aquarium einzubringen als Welse vorhanden sind. So können die Tiere eine eigene Auswahl treffen.

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