max. Größe 14 cm
Haltung mittel
Schwarmgröße min. 2 Fische
Beckengröße ab 100 cm Kantenlänge (160 Liter)
Wasser-
temperatur
16 bis 18  °C
Wasserwerte PH: 7 - 7.7 pH
GH: 5 - 20 °dH
KH: 3 - 15 °dGH
Aufenthaltsort am Boden
Futter Lebendfutter
Herkunftsland Europa
Zucht mittel
Verhalten friedlich, nachtaktiv

Haltung der Bachschmerle

Schwarmgröße

Die Bachschmerle kann man am besten in kleinen Gruppen oder paarweise (wobei die Geschlechter allerdings, abgesehen von der unterschiedlichen Größe, kaum voneinander zu unterscheiden sind) in einem Kaltwasserbecken von wenigstens 100cm Länge halten.

Vergesellschaftung

Eine Vergesellschaftung mit friedlichen Fischen ist möglich.

Futter

Die Bachschmerlen können mit Lebendfutter aller Art versorgt werden. Sehr gerne werden z.B. Bachflohkrebse angenommen.

Das Foto zeigt eine Bachschmerle im Aquarium zwischen MoosFoto: Rostislav Stefanek / shutterstock.com

Wichtig!

Tubifex dürfen nur verfüttert werden, wenn sie aus unbelasteten Gewässern stammen.

Wasserwerte

Die Wassertemperatur sollte nicht viel höher als bei 16 bis 17°C liegen.

Achtung!

Die Wassertemperatur darf keinesfalls, auch kurzfristig nicht, 20°C übersteigen, da diese Fische einen hohen Sauerstoffbedarf haben.

Deswegen sind auch eine gute Filteranlage und eine kräftige Belüftung absolut notwendig. Dazu gehört aber auch ein wöchentlicher Austausch des Aquarienwassers mit entchlortem Frischwasser.

Aquarieneinrichtung

Kies im AquariumFoto: Pavaphon Supanantananont / shutterstock.com

Der Bodengrund sollte mit Sand und Feinkies bedeckt sein, an dem sich die Bachschmerlen mit ihren empfindlichen Barteln nicht verletzen können.

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Nachzucht

Die Zucht ist mit Bachschmerlen, die zuvor bei kühlen Temperaturen überwintert wurden und deren Weibchen einen deutlichen Laichansatz zeigen, auch im Aquarium möglich.

Dazu benötigt man ein lang gestrecktes Becken, das auf einer Länge von einem Drittel verdunkelt und mit gröberen Flusskieseln bedeckt ist.

Das Männchen hält das Weibchen bei der Paarung mit seinen Brustflossen fest. Die Eier werden vom Weibchen abgestoßen und sinken zwischen die Kiesel, wo sie von den Eltern nicht mehr erreicht werden können.

Wichtig!

Man sollte die Bachschmerlen nach dem Ablaichen aus dem Becken herausfangen.

Anschließend wird das Becken auf der ganzen Länge abgedunkelt und kräftig belüftet.

Die Fischlarven schlüpfen nach etwa 1 Woche. Sobald der Dottersack aufgezehrt ist, und die Jungfische beginnen herumzuschwimmen, werden sie mit feinem Teichplankton und Staubfutter versorgt.

In der Natur

Im Freiland werden die Eier an Steine geklebt und bis zum Ausschlüpfen der Larven vom Bachschmerlen-Männchen bewacht. Die Laichzeit fällt dort ins späte Frühjahr. Die Bachschmerlen sind mit 2 bis 3 Jahren geschlechtsreif.

Form und Färbung

Die Bachschmerle hat einen stromlinienförmigen, drehrunden Körper, der allerdings auf Höhe des Schwanzstiels etwas abgeflacht ist. Das Maul ist eng und unterständig.

Typisch für die Bachschmerle sind vor allem die 6 Barteln, die am Oberkiefer ansetzen, davon 4 vorne und 2 in den Mundwinkeln. Außerdem die röhrenförmigen verlängerten vorderen Nasenöffnungen. Die Bachschmerle hat sehr kleine Schuppen, die auf der vorderen Rückenpartie und in der Brustregion völlig fehlen.

Das Foto zeigt die Barteln einer BachschmerleFoto: COULANGES / shutterstock.com

Der Rand der Schwanzflosse ist fast geradlinig, kaum eingebuchtet. Die Rückenhälfte und die seitlichen Flanken sind bräunlich bis graubraun mit einer wesentlich dunkleren Marmorierung, die zum Teil auch in Flecken aufgelöst ist.

Die Bauchseite ist weißlich gefärbt. Auf der Rücken- und der Schwanzflosse sind deutliche Reihen dunkler Punkte und Flecken zu sehen.

Schon gewusst?

Der Körper der Bachschmerle ist von einem schützenden Schleim überzogen.

Herkunft und Lebensraum

Die Bachschmerle, auch Bartgrundel oder einfach nur Schmerle genannt, kommt in fast ganz West-, Mittel- und Osteuropa vor. Sie besiedelt klare, schnell fließende Gewässer und den steinig-kiesigen Uferbereich von Seen.

Die Bachschmerle ist ein standorttreuer Bodenfisch, der sich tagsüber in seinem Unterschlupf versteckt hält und erst in der Dämmerung hervorkommt. In der Natur ernährt er sich von Fischlaich, Insektenlarven und Bachflohkrebsen.

Früher wurde die Bachschmerle regional auch gerne gegessen, da das Fleisch sehr wohlschmeckend sein soll. Auch als Köderfisch wurde sie verwendet.

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