max. Größe 40 cm
Haltung einfach
Wasser-
temperatur
10 bis 20  °C
Wasserwerte PH: 6 - 7 pH
GH: 5 - 20 °dH
Zucht mittel

Lebensraum der Rotfeder

Die Rotfeder hat ein großes Verbreitungsgebiet, dass im Westen von den Pyrenäen bis zum Ural, bis zum Einzugsgebiet des Schwarzen Meeres, des Assowschen Meeres, vom Kaspischen Meer und dem Aralsee reicht. In Italien, dem Balkan und Festlandgriechenland (mit Ausnahme des Peloponnes) wird sie von einer Unterart, Scardinius erythrophthalmus scardafa abgelöst. In Gewässers auf der Halbinsel des Peloponnes kommt dagegen nur eine Schwesterart vor, Scardinius graecus. In einigen heißen Quellen Westrumäniens gibt es eine Zwergform, die Unterart Scardinius erythrophthalmus racovitzai, die nicht einmal 10cm groß wird. Die Rotfeder lebt in Schwärmen in Seen und langsam fließenden Gewässern, wobei sie Gewässerbereiche mit einem schlammig-sandigen Untergrund und reichen Beständen an Unterwasserpflanzen vorzieht. Dort hält sie sich meist dicht unter der Wasseroberfläche auf. Wird sie in Gewässer eingesetzt, kann sie Wasserpflanzenbestände rasch dezimieren, sodass sich bei einem dann vorhandenen Überangebot an Nährstoffen Algenblüten entwickeln können.

Merkmale, Form und Färbung

Die Rotfeder ist hochrückig, seitlich leicht abgeflacht. Die Bauchkante zwischen After- und Schwanzflosse ist gekielt. Die Rotfeder hat ein enges, schräg nach oben stehendes Maul. Wichtigstes Merkmal zur Unterscheidung vom Rotauge ist die goldgelbe statt rötliche Iris der Augen. Die Rückenpartie und die obere Hälfte des Kopfes sind bräunlich grün bis grau-grün gefärbt. Die Flanken sind heller und glänzend. Die Bauchseite ist hell silbern gefärbt. Mit Ausnahme der Brustflossen sind alle Flossen rötlich gefärbt. Die Geschlechter der Rotfeder sind kaum voneinander zu unterscheiden. Während der Fortpflanzungszeit hat das Männchen allerdings einen deutlichen Laichausschlag.

Haltung der Rotfeder im Aquarium

Die Rotfeder ist ein ausgesprochener Schwarmfisch, daher sollte man sie auch im Aquarium in einer Gruppe von wenigstens 8 bis 10 Exemplaren halten. Jungfische bis zu einer Größe von 15 bis 20cm kann man gut in einem Kaltwasserbecken von wenigstens 120cm Länge pflegen. Die Wassertemperatur sollte 20°C möglichst nicht übersteigen, kurzfristig werden auch Temperaturen bis zu 27°C ertragen, sofern die Sauerstoffversorgung gewährleistet bleibt. Das Aquarienwasser muss gut gefiltert und belüftet sein. In trübem, mit organischen Verunreinigungen belastetem Wasser verblasst die Rotfärbung der Flossen. Im Übrigen sind die Ansprüche an Bodengrund und Bepflanzung ähnlich wie bei der Goldorfe leuciscus idus. Als Futter sind Tubifex, Mückenlarven, Zooplankton, sowie gelegentlich etwas Grünkost und gröberes Trockenfutter, wie es für Goldfische und andere Gartenteichbewohner im Handel erhältlich ist, geeignet.

Nachzucht der Rotfeder

Theoretisch ist die Nachzucht der Rotfeder auch unter Aquarienbedingungen möglich, aber nicht einfach. Die Fische sind ab einer Länge von 25cm fortpflanzungsbereit, wenn sie zuvor kühl überwintert und gut gefüttert wurden. Aber ein Rotfeder-Weibchen kann bereits mehr als 100.000 Eier legen. Diese Eier brauchen für die weitere Entwicklung viel Sauerstoff. Ein derart hohen Konzentration an gelöstem Sauerstoff kann im Aquarium auf Dauer nicht garantiert werden. Die Eier sterben ab, zersetzen sich und das Wasser verdirbt. Daher setzt man die Rotfedern zur Laichzeit besser in den Gartenteich um.

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