max. Größe 7 cm
Haltung mittel
Wasser-
temperatur
0 bis 26  °C
Wasserwerte GH: 5 - 12 °dH
Zucht mittel

Lebensraum des Rivulus micropus

Der Rivulus micropus, einen deutschen Namen gibt es für diesen Bachling leider nicht, ist im Gebiet des Rio Negro in Brasilien, sowie in Venezuela und auf der Karibikinsel Trinidad heimisch.

Merkmale, Form und Färbung

Das Männchen des Rivulus micropus hat eine bräunliche Grundfärbung und einige Längsreihen roter Punkte und Flecken in der oberen Körperhälfte. Die Rückenpartie geht in einen goldgelben Farbton über, während die Bauchseite grünlich-gelb gefärbt ist. Die Rücken- und Afterflosse sind ebenfalls gelb-grün gefärbt und haben parallel zu den Flossenstrahlen außerdem rötlich-braune Punkte und Striche. Diese beiden unpaaren Flossen sind außerdem orange gesäumt. Die Innenfläche der Schwanzflosse hat einen braunroten Farbton und ist an der Ober- und Unterkante weißlich gesäumt. Auf diesen Randsaum folgt auf der Innenseite ein schmaler Längsstreifen in Rot oder Schwarz.

Das Weibchen ist dagegen hellbraun gefärbt, mit einer Marmorierung in der oberen Körperhälfte. Diese Marmorzeichnung kann braun oder goldgelb sein. Außerdem haben die Weibchen den für die Gattung typischen dunklen Fleck auf der Schwanzwurzel.

Haltung des Rivulus micropus im Aquarium

Der Rivulus micropus kann in einer kleinen Gruppe in einem kleineren Becken ab 60cm Kantenlänge gepflegt werden. Die Beckeneinrichtung und die Milieuansprüche des Rivulusmicropus gleichen denen des Surinam-Bachlings.

Nachzucht des Rivulus micropus

Der Rivulus micropus kann im Trio mit einem Männchen und 2 Weibchen in einem kleinen Ablaichbecken (5 bis 10 Liter Wasservolumen) gezüchtet werden, oder man lässt die Gruppe dazu einfach in ihrem Artbecken und züchtet die Art im Daueransatz.

Die Weibchen sind Haftlaicher und legen die Eier vor allem an feinfiedrigen Wasserpflanzen ab. Im Aquarium bietet man ihnen daher am einfachsten Javamoos als Laichsubstrat an. Die bernsteinfarbenen Eier dieser Rivulus-Art sind zwar relativ klein, aber so hartschalig, dass man sie, ohne dass sie dabei zu Bruch gehen, mit der Pinzette vom Javamoos ablesen kann. Die Eier werden in eine flache Glasschale, die wenige cm hoch mit Wasser aufgefüllt wird, überführt.

Legt man keinen großen Wert auf eine produktive Zucht, dann kann man Eier und Jungfische auch im Artbecken zusammen mit ihren Eltern lassen. Ist das Becken dicht genug bepflanzt, sodass sich die Jungfische verstecken können, werden immer genügend Jungfische groß, um den Stamm zu erhalten.

Damit sich die Weibchen ungestört bis zur Laichreife entwickeln können, sollte man sie, sobald die Geschlechter zu erkennen sind, von den Männchen trennen und separat aufziehen.

MEYER, R. (1989): BI-Lexikon Aquarienfische. – Bibliographisches Institut Leipzig.
STERBA, G. (1990): Die Süßwasserfische der Welt. – E. Ulmer Verlag, Stuttgart.

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