max. Größe 7 cm
Haltung mittel
Wasser-
temperatur
20 bis 26  °C
Wasserwerte PH: 6.5 - 7.8 pH
GH: 12 - 15 °dH
Zucht schwer

Lebensraum des Surinam-Bachlings

Der Rivulus amropheus stammt aus dem Nordosten Südamerikas.

Merkmale, Form und Färbung

Das Männchen des Surinam-Bachlings ist goldfarben bis grünlich-gelb gefärbt. Seine Rückenpartie ist allerdings eher dunkelbraun und die Bauchseite etwas heller als die Flanken. Den Körper überziehen viele Längsreihen aus unregelmäßig angeordneten rötlich-braunen bis grün-braunen Punkten und Flecken. Die unpaaren Flossen sind gelb-grün gefärbt, mit vielen roten Punkten. Die Rückenflosse hat einen hellen, die Afterflosse einen dunklen Rand. Die Schwanzflosse hat einen oberen hellen und einen dunklen unteren Rand.

Das Weibchen ist ähnlich gefärbt, hat aber den, für die Gattung typischen, Rivulusfleck in der oberen Hälfte der Schwanzwurzel.

Haltung des Surinam-Bachlings im Aquarium

Der Surinam-Bachling wird, wie eigentlich alle Rivulus-Arten, am besten in einem flachen Becken, bzw. in einem Aquarium mit einem flachen Wasserstand gehalten. Alle Rivulus-Arten können sehr gut springen und landen dabei manchmal sogar mitten auf der Schwimmpflanzendecke. Deshalb sollte man für eine gut schließende, lückenlose Abdeckung des Aquariums sorgen. Sonst springen die Fische in den sicheren Tod, da sie selbst kleinste Lücken ausnutzen.

Die Fische fühlen sich über einem dunklen Bodengrund am wohlsten. Dort kommen auch ihre Farben am besten zur Geltung. Das Aquarium sollte stellenweise dicht bepflanzt werden. Es muss aber noch genügend Freiraum für die Fische zum Umherschwimmen übrig bleiben. Einige größere Moorkienwurzeln dienen als Reviermarken und Verstecke, in denen sich dominanten Männchen unterlegene Rivalen oder von den Männchen zu sehr umher getriebene Weibchen zurückziehen können.

Wichtig ist speziell für den Rivulus amphoreus eine kräftige Belüftung. Dagegen spielt die Filterung des Aquarienwassers eine untergeordnete Rolle. Das Wasser sollte nur eine mittlere Härte aufweisen mit einem pH-Wert um etwa 7, also neutral reagieren. Alle 2 Wochen wird etwa ein Viertels des alten Beckenwassers gegen Frischwasser ausgetauscht.

Die Rivulus-Arten sind auf kräftiges und abwechslungsreiches Lebend- oder Frostfutter angewiesen, z.B. Mückenlarven, Fruchtfliegen und Blattläuse.

Nachzucht des Surinam-Bachlings

Der Surinam-Bachling ist deutlich schwieriger erfolgreich unter Aquarienbedingungen zu züchten, als andere Rivulus-Arten. Für eine erfolgreiche Zucht sollte das Laichsubstrat mit Hilfe eines feinen Ausströmersteins (oder aus Lindenholz angefertigt!) durchströmt werden, denn die Fische lieben es, in den aufsteigenden Luftperlen ein regelrechtes Sauerstoffbad zu nehmen. Außerdem wird so die Laichbereitschaft gesteigert. Werden die Geschlechter zuvor für einige Zeit getrennt, fördert dies den Laichansatz der Weibchen. Als Zuchtansatz wählt man ein Männchen und 2 Weibchen aus.

Die Weibchen des Surinam-Bachlings sind Haftlaicher, die ihre Eier an die Schwimmpflanzen dicht unter der Wasseroberfläche anheften. Für eine produktive Zucht empfiehlt MEYER (1989) einige lange Torffasern so unter die Deckscheibe zu kleben, dass sie mit den Faserenden im Wasser hängen. Die Eier sind so groß und stabil, dass sie dann vonden Torffasern besonders einfach abgelesen werden können. Im Wasser ist die Entwicklung der Embryonen im Ei nach etwa 3 Wochen beendet. Um den Schlupfvorgang besser zu synchronisieren, kann man die abgelesen Eiern auch in leicht feuchtem, krümelförmigem Torf in einer gut verschließbaren Plastikdose lagern und den Inhalt nach 3 bis 4 Wochen kalt aufgießen.

Nach MEYER (1989) scheint es so, dass das Geschlechtsverhältnis der Jungfische von der Wassertemperatur abhängig ist. Je niedriger die Temperatur (wobei es natürlich eine untere, gerade noch für die Fische verträgliche Grenze gibt) desto mehr Männchen schlüpfen.

Die goldfarbenen Jungfische können sofort mit Artemia-Nauplien und Infusorien gefüttert werden. Die Geschlechter kann man ab einer Körperläge von 2cm voneinander unterscheiden. Die Weibchen haben dann bereits den für die Gattung typischen dunklen Fleck in der oberen Hälfte der Schwanzwurzel. Allerdings sind die Surinam-Bachlinge erst mit 10 Monaten geschlechtsreif.

MEYER, R. (1989): BI-Lexikon Aquarienfische. – Bibliographisches Institut Leipzig.
STERBA, G. (1990): Die Süßwasserfische der Welt. – E. Ulmer Verlag, Stuttgart.

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