max. Größe 5 cm
Haltung mittel
Wasser-
temperatur
10 bis 20  °C
Wasserwerte PH: 7 - 8 pH
Zucht mittel

Lebensraum des Orientkärpflings

Der Orientkärpfling hat ein Verbreitungsgebiet, welches von Norden Israels bis zur Südtürkei und dem Irak reicht. Der bevorzugte Lebensraum des Orientkärpflings sind sogenannte Bitterseen. Er kommt aber auch in reinem Süßwasser vor. Nach STERBA (1990) kann er mit anderen Kärpflingen, wie dem Aphanius dispar, dem Aphanius fasciatus unddem Aphanius sophiae vergesellschaftet werden.

Merkmale, Form und Färbung

Der Körper des Orientkärpflings ist walzenförmiger als der Körper anderer Mittelmeerkärpflinge der Gattung Aphanius.

Das Männchen des Orientkärpflings hat eine blau-schwarze bis olivbraune Grundfärbung, mit vielen helleren, bläulich-weiß schimmernden Punkten, die in unregelmäßigen Querreihen angeordnet sind. Solche Flecken und Punkte sind auch auf der schwarzen Rück-, Schwanz- und Afterflosse zu sehen.

Das Weibchen hat dagegen eine grau-braune Körpergrundfarbe und dunkle Punkte. Teilweise sind die Rückenpartie und der Schwanzstiel des Weibchens marmoriert.

Haltung des Orientkärpflings im Aquarium

Der Orientkärpfling kann in einer kleinen Gruppe bereits in einem kleinen Becken von 60cm Länge gehalten werden. Werden jedoch mehrere Männchen in der Gruppe gehalten, dann sollte das Becken wesentlich größer sein, da die Männchen Reviere bilden und diese vehement gegen ihre Rivalen verteidigen. Denn eigentlich ist dieser Mittelmeerkärpfling kein Schwarmfisch und die Männchen reagieren ausgesprochen aggressiv aufeinander.

Das Aquarienwasser sollte mittelhart bis hart sein, mit einem pH Wert über 7 und einer Gesamthärte von mehr als 15°dH. Da die Orientkärpflinge aus Bitterseen mit einem hohen Anteil an Jod- und Magnesiumsulfat stammen, fördert ein Zusatz der entsprechenden Salze auch im Aquarium die Vitalität der Fische. MEYER (1989) empfiehlt deshalb 10Tropfen Lugolsche Lösung (das ist eine wässrige Kaliumjodid-Lösung) und einen Teelöffel Magnesiumsulfat pro 10 Liter Wasser.

Außerdem sollte die Wassertemperatur nicht nur einen jahreszeitlichen Rhythmus aufwiesen, sondern auch zwischen Tag und Nacht stärker schwanken. Die möglichen Extremtemperaturen von 10, bzw. 25°C sollten dabei aber nicht unter- bzw. überschritten werden.

Nachzucht des Orientkärpflings

Der Orientkärpfling kann im sogenannten Daueransatz gezüchtet werden. Dazu bleiben die Fische im Aquarium. Das Laichsubstrat, das können feinfiedrige Wasserpflanzen, wie das Javamoos oder künstliche Wolle sein, muss jedoch regelmäßig herausgefischt und in ein separates Aufzuchtbecken umgesetzt werden.

Damit es allerdings bei den Weibchen zum Laichansatz kommt, ist eine gute und abwechslungsreiche Fütterung mit Lebendfutter und pflanzlicher Kost die Voraussetzung. Nach etwa 8 bis 10 Tagen schlüpft der Nachwuchs.

BECH, R. (1989): Eierlegende Zahnkarpfen. – Verlag Neumann, Leipzig – Radebeul.
FREY, H. (1978): Das große Lexikon der Aquaristik. – Verlag Neumann-Neudamm, Melsungen.
STERBA, G. (1990): Süßwasserfische der Welt. – E. Ulmer Verlag, Stuttgart.

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