max. Größe 5 cm
Wasser-
temperatur
10 bis 32  °C
Wasserwerte PH: 7 - 8 pH
GH: 8 - 14 °dH

Lebensraum des Spanienkärpflings

Der Spanienkärpfling kommt nicht nur an den spanischen Mittelmeerküsten, sondern auch in Marokko und Algerien vor. Gelegentlich findet man ihn auch in Gesellschaft des Valencia-Kärpflings Valencia hispanica. Er besiedelt dabei Brack- und Meerwasser, geht in den Flussmündungen aber auch bis in die reinen Süßwasserbereiche. Er hält sich dabei aber hauptsächlich in den flachen, pflanzenreichen Uferzonen auf.

Merkmale, Form und Färbung

Spanienkärpflinge haben eine etwas gedrungenere, seitlich leicht zusammengedrückte Körperform. Das Maul ist schräg nach oben gerichtet. Das Männchen des Spanienkärpflingshat eine blau-grüne bis aquamarin-blaue Grundfarbe, bis zu 15 schmale, leuchtend hellblaue Querstreifen und dekorative Muster auf Rücken-, Schwanz- und Afterflosse. Die Schwanzflosse hat einen hellblauen Rand und ist mit drei hellblauen Querbändern überzogen.

Dagegen ist das Weibchen olivgrün gefärbt, hat bräunliche Striche und Flecken in den Flanken, aber farblose Flossen.

Haltung des Spanienkärpflings im Aquarium

Der Spanienkärpfling ist unter den Vertretern der Gattung Aphanius diejenige Art, die am ehesten in reinem Süßwasser gehalten werden kann. Das Beckenwasser muss jedocheine Mindestgesamthärte von 8odH und einen pH-Wert im alkalischen Bereich (pH>7) aufweisen.

Spanienkärpflinge sollten kühl überwintert werden (bei Wassertemperaturen zwischen 10 und 16°C). Im Sommer müssen die Temperaturen jedoch hoch liegen (26 bis 32°C). Dieser jahreszeitliche Temperaturwechsel erhöht die Lebenserwartung und die Fortpflanzungsbereitschaft der Spanienkärpflinge.

Nachzucht des Spanienkärpflings

Der Spanienkärpfling wird am besten im Paaransatz zur Zucht in ein separates Ablaichbecken gesetzt. Die Weibchen laichen an feinfiedrigen Wasserpflanzen, wie dem Javamoosab. Diese Killifische vergreifen sich, im Gegensatz zu anderen Aphanius-Arten, kaum an ihrem Gelege, sodass sie erst unmittelbar bevor die Brut schlüpft wieder ins allgemeine Artbecken zur Gruppe zurückgesetzt werden müssen. Der Nachwuchs schlüpft etwa 6 bis 8 Tage nach der Eiablage.

BECH, R. (1989): Eierlegende Zahnkarpfen. – Neumann Verlag, Leipzig – Radebeul.
FREY, H. (1978): Das große Lexikon der Aquaristik. – Verlag Neumann-Neudamm, Melsungen.
MEYER, R. (1989): BI-Lexikon Aquarienfische. – Bibliographisches Institut, Leipzig.
STERBA, G. (1990): Süßwasserfische der Welt. – E. Ulmer Verlag, Stuttgart.

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