max. Größe 7 cm
Haltung einfach
Wasser-
temperatur
23 bis 25  °C
Wasserwerte PH: 6 - 7.5 pH
GH: 5 - 20 °dH
Zucht einfach

Lebensraum des Zwergbuschfischs

Das Verbreitungsgebiet des Zwergbuschfischs reicht von Südkamerun bis zum Unterlauf des Kongos. Der Zwergbuschfisch hält sich im Uferdickicht kleinerer Fließgewässer und Überschwemmungsgebiete im Einzugsbereich der Flüsse auf. Der Siedlungsschwerpunkt liegt dabei in Waldgebieten, sodass die beschatteten Bäche keine extrem hohen Wassertemperaturen aufweisen. LINKE (1980) gibt folgende Wasserwerte für einen typischen von Zwerg-Buschfischen besiedelten Bach an: Wasserfärbung braun, aber klar, pH-Wert 5,6, Gesamt- und Karbonathärte nicht nachweisbar (<1 °dH), elektrische Leitfähigkeit 6µS, Wassertemperatur 24,5 Grad Celsius.

Merkmale, Form und Färbung

Der Zwergbuschfisch hat 7 bis maximal 10 dunklere Querbänder. Damit unterscheiden sie sich aber deutlich vom Zickzack-Muster des Gebänderten Buschfischs Ctenopoma fasciolatum. Außerdem bleibt der Zwergbuschfisch kleiner und hat eine schlankere Körperform. Rücken- und Afterflosse des Männchens sind größer und spitzer ausgezogen als beim Weibchen und die Flossen haben einen hellblauen Saum. Die Männchen haben eine dunkelblaue bis dunkelgraue Körpergrundfarbe, die Weibchen sind heller gefärbt und haben ein hellgraues Längsband, welches sich von der Körpermitte bis zur Basis der Schwanzflosse erstreckt. Gelegentlich werden Zwergbuschfische auch mit dem Orange-Buschfisch Ctenopoma ansorgii verwechselt. Beide Arten sind eng miteinander verwandt, unterscheiden sich aber sehr deutlich in Körperform und -färbung.

Biologie und Verhalten des Zwergbuschfischs

Der Zwergbuschfisch gehört zu den Schaumnestbauern unter den Labyrinthfischen und das Männchen betreibt eine intensive Brutpflege und bewacht das zwischen Blättern von Schwimmpflanzen angelegte Nest, bis die Jungfische zu schwimmen beginnen. Zwergbuschfische sind außerhalb der Fortpflanzungszeit relativ friedlich und können auch in Gruppen in entsprechend großen Aquarien gehalten werden. Zur Fortpflanzungszeit können sich dabei aber die Männchen heftig bekämpfen und ihre eigene Territorien verbissen verteidigen.

Haltung des Zwergbuschfischs im Aquarium

Der Zwergbuschfisch kann paarweise in einem kleineren Aquarium ab 60cm Länge gehalten werden. Da Zwergbuschfische auch untereinander relativ friedlich sind, kann man auch eine Gruppe in einem etwas größeren Becken ab 100cm pflegen. Das Aquarium sollte stellenweise dicht bepflanzt sein, am besten mit feinfiedrigen Wasserpflanzen, die bis zur Wasseroberfläche reichen. Außerdem dürfen auch einige Schwimmpflanzen nicht fehlen, z.B. die Schwimmform des Sumatrafarns Ceratopteris thalcitroides. Zur Einrichtung gehören außerdem 1 bis 2 Moorkienwurzeln und einige Steinaufbauten mit Höhlen, in die sich die Zwergbuschfische zurückziehen können. Als Bodensubstrat wird ein feinkörniger, möglichst dunkler Kies gewählt. Zwischen der Wasseroberfläche und der Abdeckscheibe des Aquariums sollten einige Zentimeter Luft bleiben, damit die Zwergbuschfische dort den Luftvorrat ihres Labyrinthorgans beim Auftauchen wieder auffüllen können. Um ein möglichst sauberes, weiches und saures Wassermilieu zu erreichen, wird über einen Torfzusatz gefiltert. Außerdem sollte ein regelmäßiger Teilwasserwechsel selbstverständlich sein. Gefüttert werden die Zwergbuschfische mit mittelgroßem Lebendfutter wie Wasserflöhen und Hüpferlingen, Tubifex und Mückenlarven. Trockenfutter nehmen sie nun notgedrungen an.

Nachzucht des Zwergbuschfischs unter Aquarienbedingungen

Als Ablaichbecken wird ein kleineres Aquarium gewählt und – wie für Buschfisceh üblich – der Wasserspiegel auf 10 bis 15cm abgesenkt, das Becken etwas abgedunkelt und mit einigen größeren Schwimmpflanzen versehen. Pro Becken wird nur ein Paar eingesetzt. Sind die Milieubedinugngen erfüllt, wird das Männchen bald mit dem Bau seines Schaumnestes beginnen. Paarung, Ablaichen und die Brutpflege bei den Zwergbuschfischen gleichen in ihrem Ablauf dem vom Gebänderten Buschfisch Ctenopoma fasciolatum. Die Larven schlüpfen bereits nach einem Tag und nach weiteren 3 Tagen ist der Dottersack aufgezehrt. Nun werden die Elterntiere herausgefangen und wieder in ihr Art- oder Gesellschaftsbecken zurückgesetzt. Dann beginnen die Jungfische umher zu schwimmen und müssen gefüttert werden. Man kann sie von Anfang an mit Artemia-Nauplien, ergänzt durch entsprechend feines Trockenfutter für Jungfische versorgen. Nach 2 Wochen wird zu ersten Mal ein Teil des Aquarienwassers ausgetauscht; dieser Wasserwechsel sollet von dan alle 3 bis 5 Tage wiederholt werden.

LINKE,H. (1980): Farbe im Aquarium -Labyrinthfische.- Tetra Werke (Melle).
MEYER,R. 81989). BI-Lexikon-Aquarienfische.- Bibliographisches Institut Leipzig.
VERKE,J. (1978): Labyrinthfische und verwandte Arten.- Engelbert Pfriem Verlag (Wuppertal-Elberfeld).

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