max. Größe 3 cm
Haltung mittel
Schwarmgröße min. 2 Fische
Beckengröße ab 60 cm Kantenlänge (54 Liter)
Wasser-
temperatur
23 bis 27  °C
Wasserwerte PH: 6 - 7 pH
GH: 6 - 15 °dH
Futter Kleininsekten, Daphnien, Enchyträen
Herkunftsland Südostasien
Zucht mittel
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Knurrender Zwerggurami – Trichopsis pumila

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Haltung des Knurrenden Zwergguramis

Da der Knurrende Zwerggurami zu den kleinsten Labyrinthfischen gehört, kann man ihn bereits in kleinen Aquarien ab 30 bis 50cm Länge pflegen.

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Schwarmgröße

Da er recht aggressiv werden kann am besten im Artbecken, und zwar paarweise. Das Problem dabei ist allerdings, dass man die Geschlechter kaum voneinander unterscheiden kann.

Futter

Da diese Art nur eine kleine Mundöffnung hat, muss das Nahrungsangebot entsprechend klein ausfallen.

In der Natur frisst der Knurrende Zwerggurami Blattläuse, Fruchtfliegen und andere auf die Wasseroberfläche fallende Kleininsekten, nimmt aber im Aquarium auch Daphnien und Enchyträen an.

Wasserwerte

Der Knurrende Zwerggurami gedeiht am besten in weichem und leicht saurem Wasser.

Aquarieneinrichtung

Das Aquarium sollte stellenweise dicht bepflanzt sein. Es sollte einige Schwimmpflanzen, eine Moorkienwurzel und vielleicht auch eine Höhle in Form einer halbierten Schale einer Kokosnuss als Einrichtung aufweisen.

Knurrender Zwerggurami und seine HaltungFoto: Ian Grainger / shutterstock.com

Knurren, Knacken und Balz

Der Name Knurrender Zwerggurami lässt es bereits vermuten, die Fische können „knurren“. Allerdings ähneln die Laute die die Trichopsis-Arten von sich geben, eher einer eingerosteten Fahrradklingel als dem knurren irgendeines Raubtieres.

Sie können damit aber offensichtlich Rivalen imponieren oder das Balzspiel einleiten.

Zucht der Trichopsis pumila Foto: Ian Grainger / shutterstock.com

Auch die Weibchen können „knurren“. Aber wesentlich leiser als die Männchen. Besonders laut sind die Männchen ausgerechnet des kleinsten Vertreters der Gattung, des Knurrenden Zwergguramis.

Das merkwürdige Geräusch wird durch eine Zusammenspiel der Muskulatur und der Strahlen der Brustflossen mit den dazu gehörenden Sehnen erzeugt, ähnlich wie man die Saiten einer Harfe zupft.

Zur Paarungszeit können die Knurrenden Guramis ihr Revier verbissen verteidigen und jeden Eindringling angreifen. In einigen Fällen sollen sie sich gegenseitig sogar die Augen ausgebissen haben.

In manchen Ländern werden sie wegen ihres Aggressionspotentials anstelle von Kampffischen (Betta splendens) zu Wettkämpfen eingesetzt.

Nachzucht

Um die Fische in Laichstimmung zu versetzen, erhöht man die Wassertemperatur auf 28 bis 30°C. Während der Balz gibt man das Männchen die bereits beschriebenen Knurrlaute von sich. Dabei beginnen die leuchtenden Punktreihen noch intensiver zu strahlen.

Der Fisch ZwergguramiFoto: boban_nz / shutterstock.com

Das Fortpflanzungsverhalten der knurrenden oder besser gesagt knarrenden Zwergguramis folgt aber offensichtlich keinen starren Regeln.

Mal legen die Männchen ein kugelförmiges Schaumnest mit oder ohne Wasserpflanzenreste an der Wasseroberfläche an, mal kleben sie die Eier unter die Decke einer kleinen Höhle (daher der Vorschlag mit der halbierten Kokosnussschale) oder unter einem größeren Pflanzenblatt.

Manchmal legen sie aber auch gar kein Nest an und setzen die Eier in kleinen Klümpchen zwischen Javamoos oder anderen feinfiedrigen Pflanzen ab.

Vom Weibchen werden nur jeweils 2 bis 3 Eier ausgestoßen, die das Männchen mit einigen Luftblasen umgibt und dann an einen sicheren Ort verfrachtet. Manchmal beteiligen sich aber auch beide Partner am Aufsammeln der zu Boden sinkenden Eier.

Das Weibchen kann auf diese Weise bis zu 350 Eier pro Laichsaison produzieren. Die Fischlarven schlüpfen je nach Wassertemperatur nach 24 bis 36 Stunden.

Spätestens jetzt sollte man die Eltern herausfischen oder die nach weiteren vier Tagen frei umher schwimmenden Jungfische in ein separates Aufzuchtbecken umsetzen.

Man füttert sie zunächst mit Mikroplankton (Pantoffeltierchen, Rädertierchen und ähnlichen Infusorien) und in Wasser aufgeschwemmtem Staubfutter. Später kann man dann auch Artemia-Nauplien anbieten.

Form und Färbung

Der Körper des Knurrenden Zwergguramis ist relativ lang gestreckt und seitlich stärker zusammengedrückt. Die Rückenflosse ist kurz und beim Männchen segelförmig verlängert. Beim Weibchen sind die Rückenflosse und auch die Afterflosse nicht so stark ausgezogen.

Überhaupt sind Männchen und Weibchen nur schwer voneinander zu unterschieden. Erfahrene Züchter können das Weibchen an den Eierstöcken im Gegenlicht erkennen.

Bei beiden Geschlechtern ist die Rückenpartie dunkel oliv gefärbt, die Flanken sind deutlich heller, und die Bauchseite ist grünlich weiß gefärbt. Auf den Flanken ziehen sich zwei Längsreihen von Flecken vom Kopf bis in die Schwanzwurzel hin, die auf dem Schwanzstiel in der Regel in durchgehende Längsbinden übergehen.

Oberhalb, unterhalb und zwischen diesen Längsreihen sind leuchtend grüne Gruppen von Flecken zu sehen. Die Schwanzflosse ist grün-gelblich gefärbt mit Reihen aus rötlich braunen Punkten, mit einem roten Saum. Schwanz- und Afterflossen weisen ähnliche Farbmuster auf. Die Bauchflossen sind gelblich-weiß, die Brustflossen dagegen farblos.

Herkunft und Lebensraum

Knurrende Zwergguramis findet man in Vietnam, Kambodscha, Thailand und auf der Malaiischen Halbinsel. Sie besiedeln dicht bewachsene Tümpel und andere stehende Kleingewässer, aber auch enge, flache Be- und Entwässerungsgräben.

Die von ihnen besiedelten Biotope weisen oft eine dichte Schwimmpflanzendecke auf. Die Wassertemperatur in diesen Kleingewässern kann unter der Mittagssonne bis auf 33°C ansteigen. Dann ist auch der Anteil an gelöstem Sauerstoff entsprechend niedrig.

Nach Linke (1980) leben die Knurrenden Zwergguramis in solchen Gewässern in Gesellschaft mit anderen Labyrinthfischen, darunter dem Punktierten Fadenfisch, dem Schaufelfadenfisch, dem Knurrenden Gurami und dem Kletterfisch.

Oft ziehen sie in kleinen Gruppen von 5 bis 6 Individuen umher, wobei sich ihnen die Jungfische des Punktierten Fadenfischs anschließen.

Dass der Zwerggurami in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet mit vielen anderen Labyrinthfischarten vergesellschaftet ist, bedeutet aber nicht, dass er sich auch in der zwangsläufigen Enge eines Aquariums mit anderen Fischarten verträgt.

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