max. Größe 6 cm
Haltung einfach
Wasser-
temperatur
24 bis 28  °C
Wasserwerte GH: 2 - 8 °dH
Zucht mittel
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Verbreitung und Lebensraum des Zwergfadenfischs

Der Zwergfadenfisch ist vor allem im Deltagebiet von Ganges und Bramaputra zu finden. Dort ist er häufig mit dem Honiggurami Colisa chuna und dem Gestreiften Fadenfisch Colisa fasciata vergesellschaftet. Er kommt auch im Westen im Indus vor. In Assam wird der Zwergfadenfisch Lal kholisa genannt; daraus leitet sich sein wissenschaftlicher Name Colisa lalia ab. Die Zwergfadenfische leben in großen Schwärmen in den Flüssen. Zur Monsunzeit während den heftigen Regenfällen weichen die Zwergfadenfische in die Überschwemmungsbereiche aus, wo die Männchen dann zwischen den Pflanzenstängeln und -halmen ihre Schaumnester anlegen. In ihren Heimatgewässern liegt die Fortpflanzungszeit zwischen April und Oktober; der genauer eingegrenzte Zeitraum ist regional verschieden und hängt in erster Linie von der Wassertemperatur ab.

Merkmale, Form und Färbung des Zwergfadenfischs

Der Zwergfadenfisch hat eine etwas längliche, eiförmige Körpergestalt. Der erste Hartstrahl der Bauchflosse ist fadenförmig ausgezogen. Die Körpergrundfärbung ist ein intensives Rot, über welches einige Doppel-Reihen aus leuchtend hellblauen bis smaragdgrünen Punkten schräg verlaufen. Die Schwanzflosse und die hintere Hälfte der Afterflosse sind leuchtend rot, die fadenförmigen Bauchflossen rotorange gefärbt. Das Weibchen ist etwas blasser, seine After- und Schwanzflossen haben eine abgerundete Form. Inzwischen werden im Zoofachhandel auch rein rote oder blau gefärbte Exemplare angeboten, die in der Größe aber hinter der Stammform zurückbleiben.

Biologie und Verhalten des Zwergfadenfischs

Der Zwergfadenfisch ist relativ friedlich. Während der Fortpflanzungszeit bildet das Männchen jedoch ein Revier, aus dem es jeden Eindringling vehement vertreibt.Auch das Schaumnest und sein Fischbrut wird eifrig verteidigt.

Haltung des Zwergfadenfischs im Aquarium

Für die Pflege von einem Pärchen des Zwergfadenfischs muss man ein Aquarium von mindestens 60cm einkalkulieren. In kleineren Aquarien erreichen die Zwergfadenfische nicht ihre volle Endgröße. Gegenüber den Wasserverhältnissen sind diese Fadenfische relativ tolerant. Das Wasser sollte nur nicht zu alkalisch und zu hart sein. Optimal ist ein pH-Wert von ca. 6,5. Die Wassertemperatur sollte nicht unter 24°C fallen, aber auch nicht 28°C längere Zeit überschreiten. Das Aquarium sollte stellenweise dicht bepflanzt sein und auch mit einigen Schwimmpflanzen ausgestattet sein. Neben Sumatrafarn kommen dafür Azolla, Riccia und fädige Grünalgenkolonien infrage. In einem veralgten Aquarium fühlen sich die Zwergfadenfische sichtlich wohl. Der Zwergfadenfisch ist leider etwas anfällig für Krankheiten, darunter am häufigsten durch Oodinium-Befall.

Nachzucht des Zwergfadenfischs unter Aquarienbedingungen

Die Zucht der Zwergfadenfische ist bereits in einem kleinen Aquarium möglich. Da das Weibchen aber bis zu 600 Eier legt, sollte es andererseits als Aufzuchtbecken nicht zu klein bemessen sein. Das Männchen baut unter Verwendung der ihm zur Verfügung stehenden Schwimmpflanzen und Pflanzenresten ein recht stabiles und großes Schaumnest. Nach VIERKE (1978) bauen sie von allen schaumnestbauenden Labyrinthfischen die sorgfältigsten Nester. In höchster Erregung soll das Männchen sogar knarrende Laute von sich geben (MALMGREN, zitiert in STERBA 1990), ähnlich denen des Knurrenden Zwergguramis. Die Wassertemperatur kann während der Fortpflanzungsperiode auf bis zu 32°C erhöht werden, sollte aber, sobald die Jungfische sich freischwimmen, wieder auf 28°C gesenkt werden. Bei einer Wassertemperatur von 32°C schlüpfen die Fischlarven nach einem Tag. Am dritten Tag ist der Dottersack bereits aufgezehrt, und die Jungfische verlassen das Schaumnest. Für die Zucht sollten nur vollständig ausgewachsene Zwergfadenfisch-Männchen verwendet werden; sonst neigen auch ihre Nachkommen zu Zwergenwuchs.

STERBA,G. (1990): Süßwasserfische der Welt.- E.Ulmer Verlag (Stuttgart).
VIERKE,J. (1978): Labyrinthfische und verwandte Arten.- Engelbert Pfriem Verlag (Wuppertal-Elberfeld).

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