Guppys, Mollys, Platys und Schwertträger – kaum eine Aquarianerkarriere hat ohne diese liebenswerten Lebendgebärenden Zahnkarpfen begonnen.

Neben Anpassungsfähigkeit in punkto Wasserwerte und der schier endlosen Farbschläge ist diese Fischgruppe vor allem für ihre kaum aufzuhaltenden Fortpflanzung bekannt. Damit können selbst Anfänger im Hobby bereits erste Zuchterfolge erzielen.

Fische Finder

Hier kannst Du Lebendgebärende Zahnkarpfen nach Eigenschaften und Aquariums-Parametern durchsuchen. Alle Angaben sind optional.

Eigenschaften

Wenn Dein Wunschfisch bestimmte Eigenschaften haben soll, gebe Diese hier einfach ein.

Wasserparameter und Aquarium

Gibst Du hier Deine Aquarium-Werte an, werden nur Fische angezeigt, die sich in diesen Wasserwerten wohl fühlen.

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Aquarium für Lebendgebärende Zahnkarpfen einrichten

Größe

Die Aquariengröße hängt stark von der zu pflegenden Art ab. Während Sie einige wenige Guppymännchen oder Zwergkärpflinge bereits problemlos auf 60 Liter halten können, müssen Sie bei größeren Arten mindestens 300 Liter anbieten.

So erreichen Hechtkärpflinge, Segelkärpflinge oder größere Schwertträgerarten Körpergrößen, die ein solches Aquarium benötigen. Beachten Sie auch den Schwimmdrang und die Fortpflanzungsfreudigkeit mancher Arten.

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Wasserwerte

Lebendgebärende Zahnkarpfen gelten als extrem anpassungsfähig bezüglich der Wasserwerte. Die meisten Arten bevorzugen mittelhartes bis hartes Wasser mit leicht alkalischem pH-Wert.

Das entspricht dem Leitungswasser in den meisten deutschen Haushalten und hat ebenso zur Beliebtheit dieser Fischfamilie geführt.

Brackwasser

Segelkärpflinge benötigen sogar Brackwasser und sollten daher nur mit Fischen mit ähnlichen Bedürfnissen vergesellschaftet werden.

Das Temperaturoptimum einzelner Arten kann stark voneinander abweichen. Während es manchen Hochlandarten bei 24° C bereits zu warm wird, ist diese Temperatur für andere Arten aus dem Küstenbereich Mittelamerikas viel zu niedrig.

Informieren Sie sich daher unbedingt über die benötigte Temperatur Ihrer erwünschten Arten.

Technik

Bei wärmeliebenden Arten benötigen Sie daher zwingend einen Heizer, auf den Sie hingegen bei kühleren Arten getrost verzichten können.

Für alle Lebendgebärende Zahnkarpfen ist hingegen ein jungfischsicherer Filter mit langsamen Durchlauf wichtig. Erwachsene Tiere bevorzugen wenig Strömung und die ständig aufkommenden Jungtiere sollten möglichst nicht in den Filter gelangen.

Unser Tipp

Ein Filterschwamm oder ein Sieb am Ansaugrohr verhindert ein Einsaugen der Jungfische. Sie können aber auch gleich einen kompletten Mattenfilter wählen.

Einrichtung

Lebendgebärende Zahnkarpfen orientieren sich zumeist an der Wasseroberfläche, weswegen ihnen der Bodengrund herzlich egal ist. Wählen Sie diesen daher nach Ihrem persönlichen Geschmack oder nach dem bodenorientierten Beibesatz.

Eine dichte Bepflanzung wird hingegen bevorzugt. Sowohl Jungfische in den ersten Tagen sowie drangsalierte Weibchen können sich im Dickicht verstecken und eine Pause gönnen.

Gefressen werden die Pflanzen von Ihren Lebendgebärenden Zahnkarpfen nicht.

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Artgerechte Haltung von Lebendgebärenden Zahnkarpfen

Prinzipiell gelten Lebendgebärende Zahnkarpfen als anspruchslos und anpassungsfähig. Ein paar Eckpunkte sollten Sie aber dennoch beachten, genauso wie die Bedürfnisse des Beibesatzes.

Lebendgebärende Zahnkarpfen vergesellschaften

Achten Sie darauf, dass Lebendgebärende Zahnkarpfen als äußerst lebhaft und neugierig beschrieben werden. Damit können sie andere, ruhigere Arten durchaus lästig werden.

Sie kennen auch keine Grenzen, weswegen Sie von revierbildenden Fischen im selben Becken Abstand nehmen sollten.

Auch eine Vergesellschaftung mit Kampffischen ist schwierig, da diese die farbenprächtigen Zahnkarpfen als Konkurrenz ansehen und attackieren können.

Ebenso sollten Sie keine flossenzupfenden Fische mit großflossigen Guppys im selben Becken halten.

Was sich bewährt hat ist hingegen eine Vergesellschaftung mit friedlichen Bodenfischen wie Panzerwelsen, Dornaugen oder Harnischwelsen.

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Achten Sie bei der Haltung mehrere Zahnkarpfenarten darauf, dass sich viele davon fruchtbar miteinander kreuzen können, was Sie unbedingt vermeiden wollten. Das gilt insbesondere für die unterschiedlichen Platy- und Schwertträgerarten.

Tipp

Guppys und Platys können Sie hingegen bedenkenlos im selben Becken halten.

Bei der großen Fülle an Nachwuchs können Sie eventuell einen Fressfeind ins selbe Becken setzen, um die Zahl an Jungtieren ein wenig in Schach zu halten. Zu diesem Zweck können Sie größere Barben, Fadenfische oder Hechtlinge einsetzen.

Umgekehrt wird Garnelennachwuchs gerne von Lebendgebärenden Zahnkarpfen gefressen. Die Vergesellschaftung mit größeren Garnelenarten sowie mit Schnecken klappt hingegen problemlos.

Charakter und Eigenheiten

Lebendgebärende Zahnkarpfen sind sehr quirlig, neugierig und lebhaft, aber auch kurzlebig.

Weibchen werden von Männchen praktisch nie in Ruhe gelassen, weswegen Sie entweder einen ordentlichen Weibchenüberschuss oder reine Männchengruppen halten sollten.

Reine Weibchengruppen funktionieren leider nicht, da die meisten Weibchen bereits befruchtet gekauft werden und dann selbst ohne neuerlichen Kontakt zu Männchen mehrere Würfe gebären können.

Lieblingsfutter und gesunde Ernährung

Die meisten Lebendgebärenden Zahnkarpfen gelten als Allesfresser und absolut nicht wählerisch. Sie können daher sämtliche üblichen Futtersorten verfüttern, solange diese ins Maul passen.

Dazu gehören Flocken, Tabletten, Granulat, Frostfutter und Lebendfutter. Manche Arten, wie zum Beispiel der Black Molly, haben erhöhten Bedarf an Grünfutter. Diesen können Sie mit Gemüse oder einem Stein voller Grünalgen tilgen.

Zucht und Vermehrung

Wenn Sie nicht gerade ein reines Männchenbecken pflegen, ist die Vermehrung bei Lebendgebärenden Zahnkarpfen praktisch nicht aufzuhalten.

Man befindet sich bei der Haltung im ewigen Dilemma, dass einerseits mehr Weibchen gehalten werden sollten, um diesen Ruhe zu gönnen, und dass andererseits diese dann natürlich auch für mehr Nachwuchs sorgen.

Auch eine Trennung der Geschlechter hilft nicht, da die Weibchen die Fähigkeit besitzen, Spermien einer früheren Paarung zu speichern und noch auf Monate hinweg Junge zu werfen, ohne ein Männchen gesehen zu haben. Kümmern Sie sich daher früh um einen Fressfeind oder um Abgabe an den Handel, an befreundete Aquarianer oder einen Besitzer von Raubfischen.

Die Geburt selber ist ein Spektakel, das jeder Aquarianer einmal gesehen haben sollten. Die Jungfische werden lebend und schon recht weit entwickelt geboren. Sie sind sofort nach der Geburt schwimmfähig und tragen keinen Dottersack.

Sie sind daher eine Miniversion ihrer Eltern und schließen größentechnisch sehr rasch auf. Die Geburt ist hingegen ein kraftraubender Akt für die praktisch dauerschwangeren Weibchen, was mit zur Kurzlebigkeit der Art beiträgt.

Häufige Fragen zu Lebendgebärende Zahnkarpfen

Welche Fische gebären lebend?

Zu den Lebendgebärenden Zahnkarpfen gehören neben Guppys, Mollys, Platys und Schwertträgern auch eine Reihe an Kärpflingen und seltene Arten wie der gefleckte Kaudi.

Manche Arten sind in der freien Natur bereits ausgestorben und existieren nur in Zoobeständen weiter. In den Handel gelangen für den privaten Aquarianer selten mehr als zehn der 270 bekannten Arten. Diese treten dafür in einer Fülle an Farbschlägen auf.

Interessant

Neben den Zahnkarpfen sind noch diverse Hai- und Rochenarten dafür bekannt, bereits fertig entwickelte Jungtiere zu gebären.

Haben Zahnkarpfen Zähne?

Zahnkarpfen tragen sehr wohl kleine Zähne im Maul. Aufgrund der geringen Größe der Tiere sind diese aber für den Menschen völlig ungefährlich.

Welche Lebendgebärenden Zahnkarpfen können sich kreuzen?

Kreuzungsfähig sind vor allem Arten, die derselben Gattung angehören. So befinden sich sämtliche Platys und Schwertträger in der Gattung Xiphophorus und sind auch bekannt dafür, untereinander lebensfähigen Nachwuchs hervorbringen zu können.

Ebenso in derselben Gattung (Poecilia) sind Guppys und Mollys zu finden. Zwischen diesen beiden Arten ist keine Kreuzung möglich, da die Anatomie zu unterschiedlich ist. Vorsicht ist hingegen geboten zwischen unterschiedlichen Mollyarten.

Paaren sich hingegen verschiedene Farbschläge derselben Art, gilt dies nicht als Kreuzung.

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