Haltung des Kaisersalmlers

Das Aquarium sollte eine Länge von wenigstens 70 bis 80cm haben.

Die Haltung und Pflege ist nicht schwierig, wenn man das Aquarium auf ein leicht saures, weiches Wassermilieu einstellt.

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Vergesellschaftung

Kaisersalmler kann man problemlos mit anderen Salmlern, Panzerwelsen oder südamerikanischen Zwergbuntbarschen zusammen halten.

Schwarmgröße

Der Kaisersalmler ist friedlich und gesellig. Man sollte ihn daher in einer Gruppe von mindestens 10 Individuen halten.

Futter

An das Futter stellen diese Fische keine besonderen Ansprüche. Der Kaisersalmler ist ein Allesfresser.

Neben handelsüblichem Flockenfutter sollte man ihn auch mit Lebendfutter ernähren. Besonders zur Fortpflanzungszeit sollte man dem Kaisersalmler vor allem Mückenlarven bieten.

Wasserwerte

Um ein möglichst weiches, leicht saures Wasser zu erzielen, filtert man über einen Torfzusatz.

Nach einer Eingewöhnungsphase ist der Kaisersalmler anpassungsfähig und gewöhnt sich auch an hartes Wasser.

Sprunghafte und plötzliche Veränderung im Wasserchemismus muss man aber vermeiden, beispielsweise beim Wasserwechsel.

Die Filterung über Torfzusätze intensiviert nicht nur die Leuchtkraft der Farben, sondern trägt auch zum Wohlbefinden und zur Erhöhung der Lebenslänge des Kaisersalmlers bei.

Aquarieneinrichtung

Das Becken wird mit einzelnen Gruppen dicht stehender, feinfiedriger Wasserpflanzen ausgestattet, zwischen denen viel Freiraum zum Schwimmen bleiben muss.

Als Bodengrund wird ein dunkler Feinkies gewählt.

Nachzucht

Als Zuchtansatz wählt man ein fortpflanzungsbereites Paar mit einem Weibchen, bei dem der Laichansatz deutlich zu erkennen ist, aus. Man setzt es in ein kleines Ablaichbecken von 30 bis 40cm Länge.

Dies Aquarium muss etwas abgedunkelt werden. Das Wasser sollte entweder klar oder durch Torffilterung braun gefärbt sein.

Die Wasserhärte sollte unter 10°dGH, der pH-Wert zwischen 5 und 6 liegen. Die Wassertemperatur etwa 26 bis 27°C betragen.

Die Eier werden einzeln zwischen Javamoos oder anderen feinfiedrigen Wasserpflanzen abgelegt. Da die Elterntiere ihrem Laich nachstellen, sollte man einen Laichrost im Becken installieren.

Pro Laichgang werden meist nur 20 bis 40 Eier gelegt. Dies kann sich über Stunden hinziehen. Danach wird das Zuchtpaar wieder heraus gefangen und ins allgemeine Art- oder Gesellschaftsbecken zurückgesetzt.

Je nach Wassertemperatur schlüpfen die Fischlarven nach 1 bis 1 ½ Tagen. Dann dauert es weitere 2 bis 3 Tage, bis der Dottersack aufgezehrt ist.

Sobald sich die Jungfische freischwimmen, beginnt man mit der Fütterung. Zunächst bietet man den Jungfischen sehr feines Staubfutter, später Nauplien von Artemia.

Als Alternative kann man den Königssalmler auch im Daueransatz nachzüchten. Dazu legt man den gesamten Beckenboden mit einer dicken Schicht von Javamoos aus, in das die adulten Königssalmler ablaichen können.

Die ausschlüpfenden Larven halten sich in Bodennähe auf und können, sobald ihr Dottersack aufgezehrt ist, vorsichtig abgesaugt und in ein eigenes Aufzuchtbecken umgesetzt werden.

Form und Färbung

Der Kaisersalmler zeichnet sich vor allem durch ein breites, schwarzes Längsband aus, welches vom Vorderrand des Kiemendeckels bis in die Schwanzflosse reicht.

Das Männchen ist an der verlängerten Rückenflosse und dem längeren Mittelstrahl der Afterflosse zu erkennen. Beim Männchen ist die Iris leuchtend blau, beim Weibchen eher grünlich.

Paarungsbereite Männchen haben einen leuchtend purpurfarbenen Bauch.

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