Haltung der Rotaugen-Moenkhausias

Die Rotaugen-Moenkhausia ist mit Abstand die anspruchsloseste Salmlerart aus der artenreichen Gattung Moenkhausia.

Sie ist ein lebhafter Schwarmfisch, der vor allem die oberen und mittleren Wasserschichten bevorzugt, und viel Platz zum Hin- und Herschwimmen benötigt. Daher sollte das Becken auch entsprechend groß sein.

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Vergesellschaftung

Die Rotaugen-Moenkhausia ist ein friedlicher Schwarmfisch, der gut mit anderen Salmlerarten oder Panzerwelsen gemeinsam gepflegt werden kann.

Schwarmgröße

Die Schwarmgröße sollte mindestens 8 Exemplare betragen.

Futter

Die Rotaugen-Moenkhausia ist ein Allesfresser, bevorzugt aber Lebendfutter, vor allem Mückenlarven und andere Insekten, die sie von der Wasseroberfläche wegschnappen kann.

Außerdem können sich die Fische auch einmal an den Blättchen feinfiedriger Wasserpflanzen „vergreifen“.

Wasserwerte

Sie lebt zwar in ihren Heimatgewässern in weichem, saurem und nährstoffarmem Wasser, kommt aber im Aquarium auch mit harten und weniger sauren Wasserverhältnissen gut zurecht.

Allerdings fördert ein leicht saures, über einen Torfzusatz gefiltertes Aquarienwasser das Wohlbefinden und die Leuchtkraft der Farben der Rotaugen-Moenkhausia.

Aquarieneinrichtung

Das Aquarium sollte durch eine Schwimmpflanzendecke etwas abgedunkelt sein.

Nachzucht

Ist das Aquarienwasser leicht sauer und weich, dann bereitet die Nachzucht der Rotaugen-Moenkhausia keine Schwierigkeiten.

Eine Zucht ist sowohl im Artbecken im Daueransatz als auch im Schwarm in einem größeren Aquarium möglich.

Die Rotaugen-Moenkhausia sind Freilaicher, die die Eier zwischen feinfiedrigen Wasserpflanzen ablegen.

Die Fischlarven schlüpfen bei Wassertemperaturen von 26°C und höher bereits nach 24 Stunden.

Legt man Wert auf eine effektive, zahlreiche Nachzucht dann ist jedoch ein pärchenweiser Zuchtansatz für ein Ablaichbecken die beste Wahl.

Das Ablaichbecken sollte eine Mindestlänge von 40cm haben. Am Boden breitet man eine Schicht von Wassermoos oder anderen feinfiedrigen Wasserpflanzen aus. Darüber legt man ein Ablaichrost, damit die Elterntiere den Eiern nicht nachstellen können.

Am ersten Tag nach dem Einsetzen des Fischpaares wird das Becken abgedunkelt. Wenn es dann am nächsten Morgen beleuchtet wird, beginnen die Rotaugen-Moenkhausia meist unverzüglich mit dem Balzritual und laichen bald darauf ab.

Paare, die einmal erfolgreich zusammen abgelaicht haben, bleiben auch nach dem Zurücksetzen ins Artenbecken oder Gemeinschaftsaquarium zusammen und paaren sich auch später immer wieder.

Nach etwa 2 Tagen schlüpfen die ersten Fischlarven, nach weiteren 2 bis 3 Tagen ist der Dottersack aufgezehrt und die Jungfische beginnen frei umher zu schwimmen.

Nun versorgt man sie mit sehr feinem Staubfutter und Infusorien, später mit Artemia-Nauplien und schließlich mit Teichplankton.

Form und Färbung

Auch die Rotaugen-Moenkhausia hat wie die meisten Salmler eine Fettflosse.

Auffallendstes Merkmal ist die rote obere Hälfte der Iris. Die Art hat außerdem einen breiten, dunklen Querstreifen auf der Basis der Schwanzflosse.

Ausgewachsene, geschlechtsreife Weibchen haben eine stärker gerundete Bauchlinie als die Männchen.

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