Haltung des Roten von Rio

Der Rote von Rio gilt als anspruchsloser, lebhafter und gelegentlich etwas zänkischer Zierfisch.

Der Rote von Rio selbst bevorzugt die mittleren und unteren Wasserschichten im Aquarium.

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Vergesellschaftung

Man sollte ihn mit Zierfischen vergesellschaften, die etwas kühleres Wasser vertragen, z.B. kleineren Arten von Oberflächen- und Bodenfischen wie Marmorierten Panzerwelsen (Corydoras paleatus) und Gelben Zwergbuntbarschen (Apistogramma borelii).

Dazu muss man dann aber auch das Aquarium in entsprechender Größe bereitstellen (ab 1m Länge).

Schwarmgröße

Den Roten von Rio pflegt man am besten in einer Gruppe von mindestens 8 Exemplaren in einem Aquarium mit 60cm Länge. Das entspricht einem Volumen von rund 50 Liter.

Futter

Man versorgt den Roten von Rio am besten mit kleineren Futtersorten.

Gefüttert wird mit Daphnien, Hüpferlingen, Tubifex, Trockenfutter und gelegentlich etwas klein geschnittenem, überbrühtem Kopfsalat als Grünkost.

Wasserwerte

Er braucht etwas weniger warmes Wasser. Temperaturen oberhalb von 24°C tollerieren die Fische nur kurze Zeit.

Aquarieneinrichtung

Das Aquarium sollte dicht bepflanzt und durch eine Schwimmpflanzendecke abgedunkelt sein.

Nachzucht

Auch die Nachzucht unter Aquarienbedingungen gilt als einfach, da er keine besonderen Ansprüche an die Wasserbeschaffenheit stellt.

Für ein laichbereites Pärchen reicht ein Aquarium von 40cm Länge.

Zu Beginn der Balz umkreist das Männchen sein Weibchen mit gespreizten Flossen. Dabei verstärkt sich die Rotfärbung beider Partner. Dann stupst das Männchen in die Flanken des Weibchens.

Das Weibchen versucht zu entkommen, wird aber vom Männchen verfolgt. Bis das Weibchen schließlich nachgibt und auf ein Büschel feinfiedriger Wasserpflanzen zu schwimmt, dort verharrt, bis das Männchen an seine Seiet kommt.

Dann wird blitzschnell abgelaicht. Dabei drehen sich die Fische in einer Spirale umeinander.

Auch der Rote von Rio ist ein Freilaicher. Die Eier werden ins Pflanzendickicht feinfiedriger Wasserpflanzen z.B. Javamoos oder Tausendblatt Myriophyllum abgegeben.

Da sie Laichräuber sind, sollte man die Zuchtpaare möglichst bald nach dem Ablaichen aus dem Aufzuchtbecken wieder entfernen.

Die Eier sind glasig durchsichtig und klebrig und bleiben an den Wasserpflanzen haften. Pro Laichperiode kann das Weibchen bis zu 500 Eier abgeben.

Nach etwa 24 Stunden schlüpfen die Fischlarven, nach weiteren fünf Tagen ist der Dottersack aufgezehrt und die Jungfische beginnen sich frei zu schwimmen.

Ab diesem Zeitpunkt kann man sie mit feinem Staubfutter, Infusorien oder Nauplien von Artemia und Cyclops füttern. Danach kann man zu etwas größerem Trockenfutter, Artemia und Daphnien übergehen.

Rote von Rio sind äußerst gefräßige Fische und wachsen recht schnell heran. Bereits nach 4 Monaten sind sie ausgewachsen und geschlechtsreif.

Der Rote von Rio ist allen Aquarianern zu empfehlen, die ersten Zuchtversuche mit Salmler unternehmen wollen.

Form und Färbung

Der Rote von Rio hat eine graubraune bis olivgrüne Grundfärbung. Die hintere Körperhälfte und der Rücken sind rot gefärbt, die Flanken messingfarben und die Bauchseite silbrig-weiß.

Mit Ausnahme der Brustflossen sind alle anderen Flossen rötlich gefärbt. Die Afterflosse des Männchens ist besonders intensiv rot gefärbt und hat einen schwarzen Saum.

Das Weibchen ist insgesamt blasser gefärbt und etwa rundlicher.

Der Rote von Rio ist relativ hochrückig und sein Körper seitlich etwas zusammengedrückt.

Auch der Rote von Rio hat wie die meisten Salmler auch eine Fettflosse.

Weitere interessante Informationen

Da der Rote von Rio seit vielen Generationen in Massenzuchten vermehrt wird, sind die Exemplare im Vergleich zu den ursprünglichen Wildformen recht blass.

Die rote Färbung lässt sich jedoch etwas intensivieren, indem man hauptsächlich karotinhaltige Kleinkrebse (kenntlich an der orangeroten Färbung der Krebse) wie z.B. Wasserflöhe, Hüpferlinge und Salinenkrebse (Artemia) verfüttert.

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