max. Größe 9 cm
Haltung einfach
Wasser-
temperatur
25 bis 27  °C
Wasserwerte PH: 8 - 9 pH
GH: 7 - 12 °dH
Zucht einfach
Preis 23.99 € bei Garnelio.de
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Lebensraum des Feenbarschs

Der Feenbarsch kommt vor allem im Norden des Tanganjikasees vor der Küste Burundis vor. Daher rührt auch sein anderer deutscher Name „Prinzessin von Burundi“. Er besiedelt das untere Fels- und Gerölllitoral. Dort halten sie sich vor allem in mittleren Wassertiefen zwischen 5 und 15m auf. Sie leben dort in großen Schwärmen, die nicht umherziehen, sondern ziemlich standorttreu sind. Dabei halten die Feenbarsche engen Kontakt mit dem Untergrund und schwimmen meist nur wenige Zentimeter über dem Boden. Sie suchen im Aufwuchs auf den Felsen nach kleinen Krebsen und anderen Wirbellosen als Nahrung.

Merkmale, Form und Färbung

Es gibt kaum äußere Merkmale zur sicheren Unterscheidung der Geschlechter. Abgesehen davon, dass die Männchen eine längere Rückenflosse und eine stärker und spitzer ausgezogene Schwanzflosse haben. Beim Weibchen endet die Rückflosse dagegen stumpf. Diese Unterschiede in den Flossen müssen aber nicht bei allen Individuen auftreten. In solchen Fällen kann man Männchen und Weibchen nur während der Fortpflanzungszeit anhand der Genitalpapillen unterscheiden. Feenbarsche haben einen langgestreckten Körper, der jedoch etwas höher ist als bei anderen Neolamprologus-Arten. Der Körper ist seitlich stark abgeflacht. Feenbarsche kommen in verschiedenen Farbvarianten vor. Die Körpergrundfärbung reicht von einem unauffälligen Grauton bis Graugrün oder Braun-Beige. Am oberen Rand des Kiemendeckels liegt ein orangefarbener Fleck. Auf den Wangen sind unterhalb der Augenpartie türkisfarbene Linienmuster zu sehen; dieses Muster setzen sich bis in die untere Hälfte des Kiemendeckels fort. Ein breiter, hellblau gesäumter, dunkelbrauner Zügelstrich reicht vom Augenhinterrand bis zum Kiemendeckel, dessen Rand die gleiche Farbe aufweist.

Haltung des Feenbarschs im Aquarium

Hält man den Feenbarsch in einer kleinen Gruppe ohne andere Buntbarsche, dann reicht ihnen ein kleineres Aquarium von 60 bis 90cm Kantenlänge. Werden die Feenbarsche jedoch mit Tropheus-, Julidochromis- oder kleineren Neolamprologus-Arten vergesellschaftet, dann braucht man ein sehr viel größeres Gesellschaftsbecken. Denn, wenn die Feenbarsche mit anderen Buntbarschen zusammen gehalten werden, dann bilden sie ein Revier, in dessen Grenzen sie ihren Nachwuchs aufziehen können und welches sie gegen jeden Eindringling sehr energisch verteidigen. Ein für Feenbarsche biotopgerecht eingerichtetes Aquarium sollte mit Felsbrocken und Steinen ausgestattet werden. Diese Steinaufbauten werden standsicher so im Hintergrund des Aquariums platziert, dass genügend Spalten und Lücken bleiben, die den Buntbarschen als Verstecke dienen. Es ist wichtig, dass diese Steinaufbauten bis dicht unter die Wasseroberfläche reichen. Denn – wie eingangs erwähnt, diese Buntbarsche halten immer engen Bodenkontakt mit dem felsig-steinigen Untergrund und meiden das offene Wasser. Da sich Feenbarsche selbst an sehr zartfiedrigen Wasserpflanzen nicht vergreifen und alle Pflanzen unbehelligt lassen, ist eine Bepflanzung der Seitenränder möglich, obwohl diese Wasserpflanzen im natürlichen Lebensraum dieser Fische im Tanganjikasee nicht vorkommen. Feenbarsche ernähren sich von Kleinkrebsen und anderen Wirbellosen, die sie vom Untergrund aufsammeln. Im Aquarium lassen sie sich aber auch an Trockenfutter gewöhnen; Lebendfutter sollte jedoch immer mit auf dem Speiseplan der Feenbarsche stehen.

Nachzucht des Feenbarschs

Die Feenbarsche betreiben eine intensive Brutpflege, an der sich beide Eltern beteiligen. Sie sind Höhlenbrüter; das Weibchen legt seinen Laich in einer engen Spalte zwischen den Steinen ab. Die Betreuung der Jungfische erfolgt im Familienverband. Das geht sogar soweit, dass ältere, halbwüchsige Jungfische sich auch um ihre jüngeren Geschwister kümmern und die Eltern bei der Brutpflege und Aufzucht des Nachwuchses unterstützen. Selbst wenn die Jungfische schließlich die Geschlechtsreife erreicht haben, werden sie noch im Revier der Eltern geduldet. So bildet sich mit der Zeit ein größerer Familienverband heraus. Hierin liegt auch eine plausible Erklärung, warum man auch im natürlichen Lebensraum im Tanganjikasee stets große Verbände reviertreuer Feenbarsche beobachten kann.

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