max. Größe 15 cm
Wasser-
temperatur
24 bis 27  °C
Wasserwerte PH: 7.5 - 9 pH

Lebensraum des Lepidiolamprologus nkambae

Der natürliche Lebensraum von Lepidiolamprologus nkambae ist das untere Felslitoral am Übergang zur Sandzone. Dort ernähren sie sich räuberisch. Sie bewegen sich nur auffallend langsam voran oder lauern lange bewegungslos dicht über dem Boden, um dann blitzschnell nach ihrer Beute zu schnappen. Die Fische bilden auch außerhalb der Fortpflanzungsperioden Reviere, die sie energisch gegen Artgenossen und Buntbarsche, deren Farbmuster ihrem eigenen ähnlich sehen, verteidigen. Die wenigen bisher bekannten Fundorte liegen im äußersten Südwesten des Tanganjikasees an der sambianischen Küste.

Merkmale, Form und Färbung

Die Gattung Lepidiolamprologus nkambae wurde 1986 vom belgischen Buntbarschspezialisten Poll aus der Gattung Lamprologus ausgegliedert. Alle 8 Arten haben im Unterschied zu den Vertretern der Gattung Lamprologus auffallend kleine und besonders viele Schuppen. Der Gattungsname Lepdiolamprologus setzt sich aus den griechischen Wörtern lepidos = Schuppen und lampros = glänzend zusammen. Die Lepidiolamprologus nkambae sind sehr lang gestreckt und haben einen fast drehrunden Körperquerschnitt. Das Farbmuster von Lepidiolamprologus nkambae ist besonders auffällig. Über eine dunkelbraune Körpergrundfärbung liegt Zickzackmuster aus mehr fach unterbrochenen grünlich-weiß-glänzenden Streifen. Auf den Flossen sind zahlreiche Reihen kleiner ebenso grün-weißlicher gefärbter Punkte zu sehen. Rücken- und Schwanzflosse sind hell gesäumt. Das Maul ist im Verhältnis zum Kopf relativ groß und tief gespalten.

Haltung des Lepidiolamprologus nkambae im Aquarium

Lepidiolamprologus nkambae liegt die meiste Zeit auf der Lauer oder schwimmt sehr langsam umher. Daher kommen diese Buntbarsche trotz ihrer Größe mit einem Aquarium mittlerer Größe gut zurecht. Das Aquarium sollte jedoch biotopgerecht mit Steinaufbauten und Geröll eingerichtet werden, damit sich die Fische ihre Reviere abgrenzen und zwischen mehreren Versteckplätzen und Unterschlupfmöglichkeiten wählen können. Andere, deutlich anders gefärbte Buntbarsche werden von den relativ umgänglichen Lepidiolamprologus nkambae toleriert. Deswegen lassen sie sich vor allem mit den größeren Neolamprologus-Arten gut vergesellschaften. Als räuberisch lebender Buntbarsch hat diese Art ein großes Maul und man sollte ihn auch mit entsprechend großen Futterbrocken versorgen. Nach Erfahrung einiger Aquarianer, die diese Art gehalten und gezüchtet haben, kann Lepidiolamprologus nkambae, so ruhig und behäbig er auch sonst ist, ganz plötzlich emporschießen und dann aus dem Becken springen, wenn es nicht gut abgedeckt ist.

Nachzucht des Lepidiolamprologus nkambae

Lepidiolamprologus nkambae gehört zu den Höhlenbrütern. Für eine produktive Nachzucht sollte man eine sogenannte Haremsgruppe aus einem Männchen und mehreren Weibchen bilden. Die Art ist recht produktiv, ein Weibchen kann bis zu 500 Eier legen. Nach 3 Tagen schlüpfen die Fischlarven.

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