max. Größe 5.5 cm

Lebensraum

Neolamprologus signatus lebt im sandig-schlammigen Untergrund der Uferzone im Tanganjikasee. Dabei dringen sie in Wassertiefen bis 50m vor. Im sandigen Substrat suchen sie nach Kleinkrebsen als Beutetiere. Neolamprologus signatus ist zwar eng mit den Schneckenbuntbarschen (z. Neolamprologus similis) verwandt, verhält sich aber anders. Sie graben lieber eigene Höhlen in den Bodenschlamm, statt leere Schneckengehäuse als Unterkunft zu beziehen.

Merkmale, Form und Färbung

Im Gegensatz zu vielen anderen Neolamprologus-Arten, lassen sich die Geschlechter von Neolamprologus signatus leicht unterscheiden: Ausgewachsene Männchen zeichnen sich durch 12 bis 13 dunklen Querstreifen in den Flanken aus. Auch die Rücken-, Schwanz- und Afterflossen weisen Streifen auf. Die Weibchen dagegen haben weder auf den Körperseiten, noch auf den Flossen solche Streifenmuster. Die Flossen sind eher durchscheinend transparent. Dafür schimmert bei den Weibchen die Bauchseite in einem metallisch goldenen bis grünvioletten Glanz. Darüber bilden die dunkelbraunen Schuppenränder ein deutliches Netzmuster. Bei der Balz oder als Beschwichtigungsgeste bei Auseinandersetzungen präsentieren die Weibchen ihren metallisch glänzenden Bauch als Demuts- und friedenstiftende Geste.

Haltung des Vielfachgebänderten Tanganjikaseebuntbarschs im Aquarium

Neolamprologus signatus braucht ein Becken, welches in erster Linie mit einer hohen Sandschicht bedeckt ist. Auch einige leere Gehäuse von Weinbergschnecken dürfen nicht fehlen. Dabei beziehen diese Buntbarsche nicht auf Dauer ein eigenes Gehäuse, sondern pendeln ständig zwischen mehreren Schneckenhäuser hin und her. Von daher ist es wichtig, dass mindestens doppelt so viele Schneckengehäuse wie Buntbarsche im Aquarium sind. Nach anderen Beobachtungen graben sich die Buntbarsche auch kleine Höhlen in den sandig-schlammigen Boden, die sie als Unterkunft und zur Eiablage nutzen. Eigentlich sind es eher recht enge Röhren von wenig mehr als 1cm Durchmesser und bis zu 12cm Länge. Da die Männchen untereinander sehr streitsüchtig sein können, hält man am besten 1 Männchen mit mehreren Weibchen im Artbecken.

Nachzucht des Vielfachgebänderten Tanganjikaseebuntbarschs

Die Eier von Neolamprologus signatus kleben nicht wie die anderer Schneckenbuntbarsche am Substrat, sondern werden lose in das Schneckenhaus abgelegt. Danach wird das Gelege, aber auch die Larven werden immer wieder von den Weibchen ins Maul genommen und in ein anderes Schneckenhaus umgebettet. Daran beteiligen sich beide Eltern. Nach anderen Beobachtungen legen die Buntbarsche ihre Eier auch in den Schlammhöhlen ab; da macht das Ankleben an den Untergrund wirklich keinen Sinn. Und das Verhalten, Eier und Fischarven immer wieder umzusiedeln, soll darauf zurückzuführen sein, dass solche provisorisch in den Untergrund gegrabenen Höhlen stark einsturzgefährdet sind.

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