max. Größe 10 cm
Haltung mittel
Schwarmgröße min. 2 Fische
Beckengröße ab 100 cm Kantenlänge (160 Liter)
Wasser-
temperatur
23 bis 28  °C
Wasserwerte PH: 6 - 7.5 pH
GH: 7 - 12 °dH
KH: 5 - 10 °dGH
Futter Lebendfutter, Flockenfutter
Herkunftsland Liberia, Sierra Leone
Zucht mittel

Haltung des Afrikanischen Schmetterlingsbuntbarsches

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Vergesellschaftung

Die Fische sind untereinander oder auch gegenüber anderen Zierfischen friedlich. Sie kann man mit verschiedensten Schwarmfischen zusammen pflegen.

Das Aquarium sollte möglichst eine Mindestlänge von 100cm oder mehr haben.

Schwarmgröße

Den Afrikanischen Schmetterlingsbuntbarsch pflegt man in einer Gruppe halbwüchsiger Jungfische. So kann sich dann später leichter ein, zur Nachzucht geeignetes, Paar selbst zusammenfinden.

Am besten hält man ein Paar zusammen. Hat sich ein Paar gefunden bleibt es ein Leben lang zusammen.

Futter

Als Futter wird Lebendfutter jeglicher Art von den Fischen angenommen. Teilweise kann man sie auch mit Flockenfutter versorgen.

Wasserwerte

Das Wasser sollte möglichst weich bis höchstens mittelhart (< 12°dH) sein und einen pH-Wert <7 haben, denn die Schmetterlingsbuntbarsche besiedeln in ihrer westafrikanischen Heimat weiche und leicht saure, kristallklare Gewässer.

Ebenso wichtig wie eine leistungsstarke Filteranlage ist ein wöchentlicher Teilwasserwechsel, bei dem man etwa ein Viertel des Aquariumswassers gegen Frischwasser austauscht.

Aquarieneinrichtung

Als Bodengrund ist grober Sand oder Feinkies am besten geeignet. Auf diesem Untergrund verteilt man einige flache Steine. Sie dienen den Fischen später als Ablaichplatz.

Diese Steine müssen unbedingt aus kalkfreiem Material bestehen, damit das Wasser nicht unnötig aufgehärtet wird.

Zudem brauchen die Fische einige größere Steine, Moorkienwurzeln und einen stellenweise dichten Pflanzenbestand. So schafft man die nötigen Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten für diese Zwergbuntbarsche.

Dazwischen muss jedoch genügend Freiraum zum Schwimmen bleiben.

Die Farben der Schmetterlingsbuntbarsche kommen am besten bei gedämpfter Beleuchtung, etwa durch einige größere Schwimmpflanzen, zur Geltung.

Mit der Farbenpracht der südamerikanischen Schmetterlingsbuntbarsche der Gattung Mikrogeophagus können sie allerdings nicht konkurrieren.

Nachzucht

Paarbildung fürs Leben

Der Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsch bleibt ein Leben lang in einer festen Paarbindung, vorausgesetzt ein geeignetes Paar findet zusammen.

Wiederverpaarung

Manchmal kommt es aber auch später zu einem Bruch der Beziehung. Dann empfehlen Experten mit der Trennscheibenmethode eine Wiederverpaarung zu versuchen.

Dazu trennt man das Paar durch eine durchsichtige Plexiglas-Scheibe zunächst voneinander. Die Scheibe muss einige kleine Löcher haben, damit der Wasseraustausch zwischen beiden Beckenteilen erhalten bleibt.

Das Paar kann sich jetzt zwar noch sehen, aber nicht gegenseitig verletzen. Sobald die Drohgebärden nachlassen, kann man die Trennscheibe versuchsweise wieder entfernen.

Ablauf der Fortpflanzung

Die Weibchen sind Offenbrüter. Sie legen die Eier einfach auf flachen Steinen, manchmal auch auf einem breiten Pflanzenblatt, ab. Der zum Ablaichen ausgewählte Stein wird sorgfältig geputzt.

Gut konditionierte Weibchen bringen es pro Gelege auf bis zu 500 Eier. Das Gelege und die Fischbrut werden von beiden Elternteilen gemeinsam behütet und gepflegt.

Dazu wird in der Nähe des Laichplatzes eine flache Grube aus dem Bodengrund ausgehoben, um die frisch geschlüpften Larven darin zu sammeln.

Bei jüngeren, noch unerfahrenen Paaren endet hier manchmal schon die Fürsorge. Das Gelege wird sich dann selbst überlassen oder die Eier sogar verspeist. Das kann sich mehrmals kurz hintereinander wiederholen, bis die Eltern sich endlich um ihren Nachwuchs kümmern.

Jungfische

Nach etwas mehr als einer Woche schwimmen die Jungfische umher, wobei sie allerdings auch weiterhin von ihren Eltern geführt und beschützt werden. Dabei wechseln sich die Eltern ab.

Als Erstfutter bekommen die Jungfische Cyclops- und Artemia-Nauplien, sowie kleine Enchyträen. Nach drei Wochen etwa kann man die Elterntiere aus dem Aufzuchtbecken heraus fangen und in das größere Gemeinschaftsbecken zurücksetzen.

Auch für die Jungfische im Aufzuchtbecken ist ein wöchentlicher Teilwasserwechsel wichtig.

Dabei muss man aber stärkere Abweichungen in Wassertemperatur und Chemie zwischen Alt- und Frischwasser vermeiden, denn das könnte sonst zu erheblichen Verlusten unter den Jungfischen führen.

Form und Färbung

Der Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsch ist die einzige Art in der Gattung Anomalochromis. Laut Experten ist sie mit den Roten Cichliden der Gattung Hemichromis näher verwandt.

Die Farbintensität des Afrikanischen Schmetterlingsbuntbarsches sollte umso mehr zunehmen, je südlicher die Fundorte liegen. In der Grenzregion von Sierra Leone und Liberia sind die Fische kontrastreicher gefärbt als weiter nördlich.

Typisch für alle Populationen sind jedoch die parallel verlaufenden Längsreihen hellblauer kleiner Punkte, die sich vom Kopfhinterrand bis zur Basis der Schwanzflosse hinziehen.

Die Unterscheidung zwischen Männchen und Weibchen ist bei dieser Art nicht ganz einfach. Abgesehen von den Größenunterschieden (die Männchen werden bis zu 8cm, die Weibchen durchschnittlich nur 6,5cm groß) sind die Männchen etwas heller gefärbt, weshalb auch die blauen Punktreihen schwächer ausfallen.

Die Weibchen haben während der Fortpflanzungszeit statt der Punkte in der Körpermitte und auf dem Schwanzstiel fünf dunkle Querstreifen und die Rückenpartei ist auch etwas dunkler gefärbt.

Auch die Form und Färbung der Flossen ist bei beiden Geschlechtern weitgehend gleich. Die Rückenflosse ist silbergrau mit einem roten Saum und einem darunter liegenden weißen Streifen.

Die Afterflosse hat eine örtlich-braune Farbe, welche oft von einem weißen Muster überzogen ist. Die Schwanzflosse ist gelblich gefärbt und im oberen Flossenwinkel rötlich gesäumt.

Herkunft und Lebensraum

Der Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsch kommt in kleineren Regenwald- und Savannenbächen in Liberia und Sierra Leone vor.

Die Art wurde aus der Gattung der Pelmatochromis ausgegliedert. Daher wird sie in der älteren Aquarienliteratur noch unter ihrem alten Namen Pelmatochromis thomasi erwähnt.

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