max. Größe 12 cm
Haltung mittel
Wasser-
temperatur
22 bis 25  °C
Wasserwerte PH: 5 - 7.2 pH
GH: 2 - 18 °dH
Zucht mittel

Lebensraum des Messingmaulbrüters

Der Messingmaulbrüter hat sein Verbreitungsgebiet in Afrika, südlich des Zaire Rivers. Über das riesige Areal vom Oranje River im Südwesten Afrikas über KwaZulu Natal biszum Malawisee verteilen sich etwa 15 Populationen, die sich drei Unterarten zuordnen lassen. Die Unterarten heißen Pseudocrenilabrus philander dispersus, Pseudocrenilabrus philander luebberti und Pseudocrenilabrus philander philander. Die nachfolgenden Beschreibungen zum Aussehen und zum Verhalten der Messingmaulbrüter beziehen sich auf den Pseudocrenilabrus philander dispersus, der wohl am weitesten verbreitet ist und auch in unseren Aquarien gepflegt wird. Der endgültige Status der Messingmaulbrüter, ob es sich dabei um Unterarten, lokale Rassen oder sogar um eigenständige Arten handelt, ist noch umstritten.

Bei einem derartig großen Verbreitungsgebiet ist es nicht verwunderlich, dass die Messingmaulbrüter die unterschiedlichsten Gewässertypen besiedeln. Das Spektrum reicht von Bächen und anderen Fließgewässern bis zu großen Seen. Die Fische halten sich vor allem über sandigem Gewässerboden und in Bereichen mit dichtem Pflanzenbewuchs auf. Zur Fortpflanzungszeit bilden die Männchen Reviere und legen Laichgruben im weichen Untergrund an.

Merkmale, Form und Färbung

Der Messingmaulbrüter sieht dem Bunten Zwergmaulbrüter ähnlich, ist aber etwas größer und hat einen hochrückigeren Körperbau. Allgemein ist die Körpergrundfärbung der Messingmaulbrüter ein glänzendes Messing- oder Goldgelb mit Variationen in Bronze und in Kupfertönen. Die Kehle und die Bauchregion des Männchens sind meist rötlich gefärbt. Die untere Lippe des Mauls ist bläulich gefärbt. Auch der Nackenbereich und die hintere Bauchseite können einen bläulichen Farbton haben. In den Flanken sind einige, mehr oder weniger deutliche, Querstreifen zu sehen. Die dunkle Rückenflosse ist manchmal rot oder blau gebändert. Die Bereiche zwischen den Weichstrahlen der After- und Rückenflossen haben blaue Punkte, ebenso wie die Schwanzflosse. Von diesem Grundschema können die regionalen Populationen und Unterarten in der Färbung und Musterung abweichen. So sind die Messingmaulbrüter aus dem Otjikotosee in Namibia eher bläulich, Exemplare aus Mossambik eher gelblich gefärbt. Weitere Merkmale beider Populationen findet man bei STERBA (1990).

Haltung des Messingmaulbrüters im Aquarium

Der Messingmaulbrüter braucht ein Becken mit vielen Versteckmöglichkeiten. Dazu gehört eine stellenweise dichte Bepflanzung. Da diese Art aber besonders stark wühlt, sollte man nur robuste Pflanzen wählen und diese jeweils in kleine Pflanztöpfe setzen. Sonst werden die Pflanzen immer wieder von den Fischen ausgerissen oder ausgebuddelt. Als Bodengrund wird Sand und feinkörniger Kies gewählt.

Die Messingmaulbrüter sind auf sauberes, klares Wasser angewiesen. Weil sie außerdem gerne den Bodengrund aufwühlen, sind eine gute Filterung und eine kräftige Belüftung des Aquariumwassers notwendig. Auch der regelmäßige Wasserwechsel, bei dem etwa ein Viertel des Wassers ausgetauscht wird, darf nicht vergessen werden.

Nachzucht des Messingmaulbrüters

Das Männchen des Messingmaulbrüters legt im Sand eine flache Grube an, in der Paarung, Eiablage und Befruchtung des Geleges vollzogen werden. Danach nimmt das Weibchen die Eier ins Maul. Solch ein Gelege kann aus 70 bis 100 Eiern bestehen. Nach etwa 2 Wochen erscheinen die Jungfische auf der Bildfläche. Sie werden in den nächsten Tagen auch weiterhin von der Mutter beschützt und geführt. Bei Gefahr flüchten sie wieder ins schützende Maul ihrer Mutter. Das Männchen kümmert sich überhaupt nicht um seinen Nachwuchs und sollte während der Brutpflege des Weibchens heraus gefangen werden.

Es kann auch das maulbrütende Weibchen in ein separates Aufzuchtbecken umquartiert werden, besonders wenn mehrere Messingmaulbrüter im Aquarium schwimmen oder die Messingmaulbrüter mit anderen Zierfischen vergesellschaftet sind. Die Jungfische werden zunächst mit Rädertierchen und anderen Infusorien, später mit Artemia-Nauplien gefüttert.

MEYER, R. (1989): BI-Lexikon Aquarienfische .- Bibliographisches Institut Leipzig.
STERBA, G. (1990): Süßwasserfische der Welt .- E. Ulmer Verlag, Stuttgart.

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