max. Größe 7 cm
Haltung mittel
Wasser-
temperatur
2 bis 28  °C
Wasserwerte PH: 6 - 7.5 pH
GH: 3 - 16 °dH
Zucht mittel

Lebensraum des Zwergbuckelkopfbuntbarsches

Die Buckelkopfcichliden der Gattung Steaotocranus kommen in zwei Flussgebieten im westlichen Afrika vor: Nördlich im Voltabecken und weiter südlich im Flusssystem des Kongos. Diese Buntbarsche sind in Aussehen und Verhalten typische Bodenfische, die sich in strömungsreichen Flussbereichen aufhalten. Der Steatocranus ubanguiensis, die kleinste Art der Buckelkopfbuntbarsche, stammt aus den Stromschnellen des Kasai Rivers, einem südlichen Nebenfluss des Kongo Rivers.

Merkmale, Form und Färbung

Der Zwergbuckelkopfbuntbarsch ist mit rund 7cm großen Männchen und den 5cm großen Weibchen bei weitem die kleinste Art der Gattung Steatocranus. Die Männchen sind an dem stärker entwickelten Buckel auf der Kopfoberseite und den deutlich länger ausgezogenen Flossen von den Weibchen zu unterscheiden.

Haltung des Zwergbuckelkopfbuntbarsches im Aquarium

Als Bewohner schnellfließender Gewässerabschnitte brauchen die Zwergbuckelkopfbuntbarsche auch im Aquarium eine permanente, kräftige Strömung. Daher sind eine gute Filteranlage und eine kräftige Belüftung unverzichtbar. Die Zwergbuckelkopfbuntbarsche werden man besten paarweise in einem Aquarium ab 60cm Beckenlänge (das entspricht einem Mindestvolumen von 50l) gepflegt. Als Bodengrund wird Feinkies gewählt. Wichtig sind vor allem zahlreiche Versteckmöglichkeiten in Steinhöhlen oder unter hohl aufliegenden größeren, flachen Steinen.

Diese Fische sind nicht wählerisch, was die Nahrung betrifft. Sie nehmen Kleinkrebse, Frostfutter, aber auch ballaststoffreiches Trockenfutter an. Das Trockenfutter sollte einen hohen Anteil an Algen enthalten. Man kann den Fischen zusätzlich Spirulina-Futtertabletten geben. SCHLIEWEN (2004) geht davon aus, dass die Zwergbuckelkopfbuntbarsche in ihrem Heimatgewässer Algenfresser sind, die mit ihrem Maul die Aufwuchsalgen von den Steinen abzupfen. Sie sind friedlich und können deshalb auch in größeren Gesellschaftsbecken zusammen mit Kongosalmlern oder anderen Zwergbuntbarschen Westafrikas gehalten werden.

Nachzucht des Zwergbuckelkopfbuntbarsches

Die Zwergbuckelkopfbuntbarsche sind paarbildende Versteckbrüter. Die Balz geht vor allem vom Weibchen aus. Die Eier werden in Steinhöhlen abgelegt und befruchtet. Danach kümmert sich nur noch das Männchen um den Nachwuchs. Das Weibchen verteidigt stattdessen das Brutrevier gegen Eindringlinge. Nach etwa 2 Wochen verlassen die Jungfische die schützende Bruthöhle. Zwergbuckelkopfbuntbarsche bekommen relativ wenige Junge, die in der ersten Zeit mit Artemia-Nauplien und pflanzlichem Staubfutter versorgt werden.

SCHLIEWEN, U. (2004): Zwergbuntbarsche.- Verlag Gräfe & Unzer, München.
SCHLIEWEN, U. (2003): Aquarienfische von A bi Z. – Verlag Gräfe & Unzer, München.

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