max. Größe 7 cm
Haltung mittel
Schwarmgröße min. 2 Fische
Beckengröße ab 60 cm Kantenlänge (54 Liter)
Wasser-
temperatur
22 bis 26  °C
Wasserwerte PH: 6.2 - 7.5 pH
GH: 15 - 30 °dH
KH: 20 - 30 °dGH
Aufenthaltsort Freiwasser
Futter Lebend- und Frostfutter
Herkunftsland Venezuela, Kolumbien
Zucht mittel
Verhalten friedlich, gesellig
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Haltung des Südamerikanischen Schmetterlingsbuntbarsches

Vergesellschaftung

Der Südamerikanische Schmetterlingsbuntbarsch kann mit anderen südamerikanischen, kleinen Fischarten vergesellschaftet werden. Ein Beispiel ist der Rote Neonsalmler.

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Schwarmgröße

Für die Pflege eines Pärchens des Mikrogeophagus ramirezi reicht bereits ein kleineres Aquarium von 60cm Kantenlänge aus. Bei mehreren Paaren muss das Becken entsprechend größer gewählt werden.

Das Foto zeigt die Vergesellschaftung des Schmetterlingsbuntbarsch mit NeonsalmlernFoto: Mircea Costina / shutterstock.com

Futter

Die Fische nehmen gerne Lebend- und Frostfutter an. Trockenfutter wird dagegen in der Regel verweigert.

Wasserwerte

Hat man keine Zuchtabsichten, dann kann man den Südamerikanischen Schmetterlingsbuntbarsch auch in mittelhartem bis hartem Wasser (bis 20°dH) halten.

Für eine erfolgreiche Zucht ist jedoch ein weiches Wasser mit einer Gesamthärte <10°dH wichtig.

Auch diese Zwergbuntbarsche brauchen sauberes und möglichst keimarmes bis keimfreies Wasser. Beim wöchentlichen Teilwasserwechsel sollte das Wasser entchlort und über Torf gefiltert werden, damit es weicher und leicht sauer wird.

Beim Wasserwechsel ersetzt man auf diese Weise etwa ein Viertel des Wassers im Becken durch Frischwasser.

Achtung!

Auf plötzliche Änderungen in der Wasserzusammensetzung oder anderen Milieufaktoren reagieren die Fische sehr empfindlich.

Aquarieneinrichtung

Als Bodengrund wählt man einen dunklen Sand oder Feinkies. Experten empfehlen bei hartem Leitungswasser das Bodensubstrat mit etwas Torf zu mischen. Im Handel gibt es inzwischen auch flüssige Torf- oder Schwarzwasserzusätze.

Steine als Deko

Die Südamerikanischen Schmetterlingsbuntbarsche fühlen sich in einem, auf solche Weise „getorften“, Wasser wohler und zeigen ihre ganze Farbenpracht.

Das Aquarium sollte gut strukturiert sein. Dichte Pflanzgruppen, Moorkienwurzeln und größere Steine dienen den Schmetterlingsbuntbarschen als Versteckmöglichkeiten.

Natürlich muss noch genügend Freiraum bleiben, damit die Fische umher schwimmen können.

Nachzucht

Der Mikrogeophagus ramirezi gehört zwar zu den beliebtesten Zwergbuntbarschen, die erfolgreiche Nachzucht erfordert jedoch einige Erfahrung.

Die Zucht erfolgt grundsätzlich im Paaransatz. Dazu sollte man Fische wählen, die gut konditioniert sind, das heißt groß und kräftig sind und intensive Farben zeigen.

Als Zuchtbecken reicht ein kleineres Aquarium von 40cm Länge. Die optimale Wassertemperatur liegt bei 27 bis 29°C. Das Wasser sollte weich sein, möglichst etwa 3°dH. Als Beckenausstattung werden feiner Sand als Bodenrund, einige flache Steine, und großblättrige Wasserpflanzen, die einen Teil des Beckenbodens abschatten, gewählt.

Das Foto zeigt ein Schmetterlingsbuntbarsch PaarFoto: DMITRII STARTCEV / shutterstock.com

Die Weibchen sind Offenbrüter. Sie legen ihre Eier entweder auf den flachen Steinen ab oder legen hierfür eine flache Grube im Sand an. Beide Eltern kümmern sich, mehr oder weniger intensiv, um die Brutpflege.

Wichtig!

Auf jede äußere Störung von muss während dieser Zeit verzichtet werden. Fühlen sich die Elterntiere gestört, dann vernachlässigen sie das Gelege oder fressen die Eier gar auf.

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Experten empfehlen ein großes, langgestrecktes Becken durch Glasscheiben in mehrere Teilbereiche zu unterteilen, in die jeweils ein Pärchen eingesetzt wird. Ist dann die elterliche Brutpflege beendet, nimmt man diese Trennscheiben wieder heraus und die Jungfische können in einem großen Schwarm gemeinsam aufgezogen werden.

Schon gewusst?

Stellt man mehrere solcher Aufzuchtbecken mit jeweils einem Schmetterlingsbuntbarsch-Paar nebeneinander auf, dann verstärkt sich bei den Fischen durch den gegenseitigen Sichtkontakt der Brutpflegetrieb.

Die Entwicklungszeit der Brut ist temperaturabhängig: Bei 25°C Wassertemperatur schlüpfen die Larve nach 3 Tagen, bei etwa 29°C bereits nach 1 ½ Tagen. Nach 11, bzw. 6 Tagen ist der Dottersack aufgezehrt und die Jungfische beginnen umher zu schwimmen.

Als erstes Futter bekommen die Jungfische Infusorien (Rädertierchen und Pantoffeltierchen) und Artemia-Nauplien.


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Form und Färbung

Der Südamerikanische Schmetterlingsbuntbarsch ist ein relativ hochrückiger, seitlich abgeflachter Zwergbuntbarsch. Er hat eine hohe Rückenflosse, bei der der 2. Flossenstrahl deutlich verlängert ist.

Die Nominatform ist hell purpurfarben mit Anflügen in allen Regenbogenfarben. Das hängt vor allem von der Beleuchtungsart und dem Einfallswinkel des Lichtes ab. Unterhalb der Rückenflosse ist ein dunkler Fleck zu sehen, um den herum sich kleine, bläulich und blaugrün glänzende Tüpfel gruppieren.

Ähnliche Tüpfelkonzentrationen und – gruppierungen findet man am Kopf, auf den Kiemendeckeln, auf dem Schwanzstiel, sowie auf der Schwanz- und der Afterflosse. Eine dunkle Augenbinde zieht sich von der Nackenpartie bis zur Kehle. Die Iris ist in der oberen Hälfte hellblau und unten rötlich gefärbt.

Das Foto zeigt die schöne Färbung des Südamerikanischen SchmetterlingsbuntbarschsFoto: Karel Zahradka / shutterstock.com

Rücken-, Schwanz- und Afterflosse sind pinkfarben mit leuchtend roten Flossenstrahlen. Die Bauchflossen sind durchgehend rot gefärbt. Besonders stechen auch die ersten drei schwarzen Strahlen der Rückenflosse ins Auge.

Das Weibchen ist in der Regel etwas weniger farbintensiv gefärbt. Außerdem ist das Männchen am deutlich längeren 2. Flossenstrahl der Rückenflosse zu erkennen.

Unterscheidung der Geschlechter

Bereits unter den Jungfischen kann man die Weibchen am rotgefärbten Bauch von den Männchen unterscheiden.

Herkunft und Lebensraum

Südamerikanischer Schmetterlingsbuntbarsch: Er stammt aus dem Westen Venezuelas und dem benachbarten Teil Kolumbiens. Dort besiedelt er in den trockeneren Gebieten der Savanne flache, aber permanent wasserführende Stellen in Ufernähe. Diese bieten den Fischen mit ihren üppigen Pflanzen genügend Deckung und Schutz.

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