Für ein Pärchen des Honigguramis Colisa sota reicht ein 30cm langes Becken, für den Schaufelfadenfisch Trichogaster pectoralis sollte das Aquarium eine Mindestlänge von 100cm haben. Legt man keinen Wert auf erfolgreiche Nachzuchten, dann können Labyrinthfische auch einzeln oder paarweise im Gesellschaftsbecken gepflegt werden.

Steine und Wurzeln

Hält man mehr als ein Pärchen einer Labyrinthfisch-Art zusammen, dann muss das Becken mehr als doppelt so groß sein, damit sich die Männchen, die besonders während sie ein Schaumnest anlegen und die Fischbraut bewachen, Territorien bilden und vehement verteidigen, aus dem Weg gehen können. Durch einige markante Steine, Moorkienwurzeln oder Solitärpflanzen erleichtert man den Fischen die Bildung und Einhaltung von Reviergrenzen. Und auch die Weibchen brauchen Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten, in denen sie vor den Nachstellungen der Männchen sicher sind.

Aquarienpflanzen für Labyrinthfische

Da alle Labyrinther von Zeit zu Zeit zur Wasseroberfläche schwimmen müssen, um ihren Luftvorrat in den Labyrinthorganen zu erneuern, ist es vorteilhaft, wenn sie im Schutz einiger dichter Pflanzenbüschel, die bis zur Wasseroberfläche reichen, dazu aufsteigen können.

Einige Labyrinthfischarten wie der Zwergfadenfisch Colisa lalia und der Mondscheinfadenfisch Trichopgaster microelpis brauchen, damit ihr Schaumnest nicht auseinanderfließt, einige Schwimmpflanzen. Dazu sind besonders die schwimmenden Hornfarne Ceratopteris cornuta und das Teichlebermoss Riccia geeignet.

Als reich beblätterte Stängelpflanzen, die bis zur Wasseroberfläche reichen, kommen verschiedene Arten der Gattung hygrophila, Limnophila und Rotala infrage, wenn man Wert darauf legt, nur Wasserpflanzen zu verwenden, die aus dem gleichen Verbreitungsgebiet stammen wie die asiatischen Labyrinthfische.

Filterung und Einrichtung

Eine starke Wasserströmung ist im Becken für schaumnestbauende Labyrinthfische völlig fehl am Platz. Verwendet man einen Außenfilter, dann darf der Wasserstrahl des Filterauslaufs nie auf die Wasseroberfläche gerichtet sein. Sonst würden die empfindlichen, nur lose zusammengehaltenen Schaumnester auseinander fließen. Aber in einem gut bepflanzten Becken mit einem geringen Fischbesatz ist eine Filterung und Belüftung des Wassers ohnehin nicht nötig. Die Labyrinthfische holen sich ja einen Großteil ihres Sauerstoffbedarfs aus der Luft.

Will man das Fortpflanzungsverhalten der Fische anregen, dann stellt man den Filter, soweit vorhanden, ab, senkt den Wasserspiegel um einige Zentimeter und erhöht die Wassertemperatur um 2 bis 3 Grad Celsius.

Als Bodengrund wählt man einen dunklen Feinkies und an ein oder zwei Plätzen eine Schicht Sand. Denn die Männchen einiger Labyrinthfischarten bauen gerne kleine Sandburgen und zwar dort, wo später an der Wasseroberfläche das Schaumnest hinkommen soll, wohl um den Weibchen ihre Paarungsbereitschaft anzuzeigen.

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