Warum muss ein Filter ab und an gereinigt werden?

Ein Filter im Aquarium wälzt das Wasser um und führt dieses durch ein Filtermedium, damit Verschmutzungen aufgefangen und abgebaut werden können. Ist die Verschmutzung eines Filters zu groß, kann nicht mehr ausreichend Wasser im Aquarium umgewälzt und somit gereinigt werden. Damit das Aquarium aufgrund eines solchen nicht mehr komplett funktionsfähigen Filters nicht stark verschmutzt, muss der Filter gereinigt werden. Zudem können Filter im intakten Zustand eine gewisse Strömung im Aquarium erzeugen, die von manchen Aquarienbewohnern sehr geschätzt wird: Ist der Filter allerdings zu stark verstopft, verringert sich die Strömung im Aquarium stark, sodass auch aus diesem Grund eine regelmäßige Reinigung angezeigt sein kann. Dass ein Filter ab und an einmal gereinigt werden muss, steht also eigentlich außer Frage. Doch wie oft muss eine solche Reinigung stattfinden und wie geht man bei einer solchen am besten vor?

Häufigkeit der Filterreinigung

Filter sollte man eigentlich nur dann reinigen, wenn der oben beschriebene Fall eintritt und der Filter das Wasser im Aquarium nicht mehr ausreichend umwälzt oder keine ausreichende Strömung mehr erzeugt. Auf keinen Fall darf man einen Filter zu oft reinigen: Zwar wird man auch bei einem häufigen Reinigen immer Verschmutzungen vorfinden, allerdings entfernt man bei jeder Filterreinigung auch die wichtigen Bakterien, ohne die ein Aquarium nicht stabil laufen kann. Zu große Reinlichkeit ist an dieser Stelle also eher kontraproduktiv. Auch kann man keine Faustregel mit festen Zeitabständen aufstellen: Jedes Aquarium ist individuell, sodass unterschiedlich starke Verschmutzungen anfallen können und der Aquarianer im Laufe der Zeit eine eigene Routine in Sachen Filterreinigung entwickeln muss.

Art und Weise der Reinigung

Den Filter im eigenen Aquarium sollte der Aquarianer wie oben beschrieben nicht zu oft reinigen. Wichtig ist aber auch, dass diese nicht allzu oft stattfindenden Reinigungen auch sehr sensibel durchgeführt werden müssen. Selbstverständlich sollte dabei sein, dass keine Putzmittel zum Einsatz kommen. Der Aquarianer muss aber in der Regel noch einen Schritt weitergehen und verzichtet somit im Idealfall auch auf frisches Leitungswasser bei der Reinigung. Die Reinigung eines Innenfilters könnte dann so aussehen, dass man die Filtermaterialien vorsichtig aus dem Aquarium entnimmt und diese lediglich in einem Eimer leicht ausdrückt, in den man zuvor Aquarienwasser gegeben hat. So ist es am besten gewährleistet, dass ausreichend Bakterien im Filtermaterial zurückbleiben und ihre Arbeit wieder aufnehmen können, nachdem der Filter wieder in das Aquarium eingebracht wurde. Und noch ein Tipp: Auch wenn es praktisch ist, sollte man die Filterreinigung und einen Wasserwechsel nicht unbedingt kombinieren. Durch beides werden die Bakterien im Aquarium dezimiert, sodass die Gefahr, dass das biologische Gleichgewicht aus den Fugen gerät, steigt.

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