Übersicht der Haarnixen-Arten

Aussehen der Haarnixe

Die Haarnixen haben biegsame Stängel, die dicht mit fächerförmigen, in dünne Segmente geteilte, grüne Blätter besetzt sind.

Erreichen sie die Wasseroberfläche, können sie kleine Schwimmblätter bekommen und sogar kleine zwei- oder dreizählige Blüten in den Farben Goldgelb (Cabomba aquatica), Weiß (Cabomba caroliniana und Cabomba palaeformis) oder Rosa bis Violett (Cabomba furcata) ausbilden.

Das Foto zeigt eine Nahaufnahme einer HaarnixeFoto: MN Emu / shutterstock.com

Haarnixe einpflanzen

Da Haarnixen keine Wurzeln bilden, kann man sie einfach so in den Boden stecken.

Zudem kann man sie frei schwimmend im Aquarium pflegen.

Schneiden

Sobald die Stängelpflanzen die Wasseroberfläche erreichen, kann man sie beliebig mit einer scharfen Pflanzenschere zurückschneiden.

Etwas anders muss man bei der Mexikanischen Haarnixe (Cabomba palaeformis) vorgehen. Diese bildet nur an den unteren Knoten des Stängels Seitentriebe. Diese Seitentriebe kann man abschneiden, der Hauptspross muss dagegen immer stehen bleiben.

Haarnixen vermehren

Alle Arten sind relativ einfach mit Hilfe von Stecklingen vegetativ zu vermehren. Nach dem Rückschnitt der Pflanzen kann man die abgeschnittenen Triebspitzen als Kopfstecklinge verwenden.

Bei der Mexikanischen Haarnixe verwendet man die abgeschnittenen Seitentriebe als Stecklinge.

Das Foto zeigt Haarnixen im AquarienhintergrundFoto: Andrey_Nikitin / shutterstock.com

Standort und Wuchs

Haarnixen wachsen recht schnell und werden bis zu 40cm hoch. Durch diese Länge sind sie für den mittleren oder hinteren Bereich im Aquarium geeignet.

Optimalerweise setzt man sie als Solitärpflanze, freistehend ein.

Sie können im Aquarium sowohl im Bodengrund eigepflanzt, als auch als Schwimmpflanze genutzt werden. Haarnixen gelten als optimaler Rückzugsort für Fische, Garnelen oder Schnecken.

Wasserwerte

Erhält die Pflanze entsprechend viele Nähstoffe, wächst sie schnell und mit saftig grünen Blättern.

Am einfachsten zu halten und am widerstandsfähigsten ist die Mexikanische Haarnixe Cabomba palaeformis. Sie gedeiht in hartem, alkalischem Wasser (pH<7).

Das Foto zeigt ein Aquarium mit HaarnixenFoto: Andrey_Nikitin / shutterstock.com

Die Karolina-Haarnixe ist einfach zu pflegen und hat schon vor einiger Zeit die Riesen-Haarnixe Cabomba aquatica in ihrer Beliebtheit verdrängt.

Cabomba aquatica und Cabomba furcata gelten als anspruchsvoll und schwierig unter Aquarienbedingungen zu halten. Sie brauchen viel Licht, weiches, leicht saures Wasser und ein ausgewogenes, beständiges Angebot an Nährstoffen und Spurenelementen.

Haarnixen im Aquarium


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Verbreitung und Herkunft

Mit Ausnahme von Cabomba caroliana sind die anderen Haarnixen in tropischen Gewässern Mittel- oder Südamerikas heimisch und entsprechend wärmebedürftig. Sie besiedeln stehende und langsam fließende Gewässer.

Die Gattung Haarnixen (Cabomba) hat nur 5 Arten, von den 4 regelmäßig in Aquarien gepflegt werden. Sie bildet zusammen mit 5 Brasenia-Arten eine eigene Familie der Wasserschildgewächse (Cabombaceae).

Die Familie ist Teil der Ordnung der Seerosenartigen (Nymphaaeales), auch wenn sie den eigentlichen See- und Teichrosen nicht im Geringsten ähneln. Nur die Brasenia-Arten haben eine entfernte Ähnlichkeit mit Seerosen, denn auch sie bildet Schwimmblätter. Die übrigen 5 Arten der Gattung Cabomba sind stattdessen ständig unter Wasser submers lebende Stängelpflanzen.

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