Warum Plastikpflanzen auf den ersten Blick praktisch sind

Pflanzen in einem Aquarium zu pflegen, ist mitunter schwieriger, als die Ansprüche von Aquarientieren zu erfüllen. Zwar gibt es unter den diversen Pflanzen, die für einen Einsatz im Aquarium infrage kommen, auch recht anspruchslose Vertreter, sich nur auf diese zu beschränken, ist manch einem Aquarianer aber zu wenig. Stimmen die Wasserwerte nicht, ist die Beleuchtung oder aber die Versorgung mit Nährstoffen nicht optimal, reagieren viele Aquarienpflanzen mit Wachstumsstörungen oder sterben sogar teilweise oder gänzlich ab.

Sowohl die Rahmenbedingungen für gut gedeihende Pflanzen herzustellen als auch die Pflanzen ggf. durch Beschnitt und Entfernung abgestorbener Bestandteile zu pflegen, ist für den Aquarianer mit viel Arbeit verbunden. Zudem wachsen echte Pflanzen oft nicht genauso, wie es sich der findige Aquarienbesitzer zurechtgelegt hat: Mitunter schießen sie in die Höhe, sodass nur noch Stängel zu sehen sind, oder es kommt zu anderen Problemen, welche die Optik beeinträchtigen, obwohl die Pflanzen gesund sind.

Zugegeben: All diese Probleme hat man mit Plastikpflanzen nicht. Diese sind im Handel in diversen Varianten und auch Größen erhältlich, sodass sich die Einrichtung des Beckens im Vorfeld sehr gut planen lässt. Zu beachten ist dabei natürlich, dass man nur solche Plastikpflanzen für sein Aquarium kauft, die speziell für diesen Einsatz hergestellt wurden. Auf diese Weise geht man zumindest so weit wie möglich sicher, dass die Plastikpflanzen das biologische System nicht beeinträchtigen.

Zwischen den einzelnen Blättern der künstlichen Pflanzen können sich Aquarientiere nahezu genauso gut verstecken wie zwischen denjenigen echter Pflanzen. Aquarientiere, die dazu neigen, echte Pflanzen anzuknabbern oder auf andere Art und Weise zu beschädigen, können bei Plastikpflanzen in der Regel keine Erfolge verbuchen, sodass die Dekoration und die Versteckmöglichkeiten lange erhalten bleiben sollten.

Der Schluss, dass Plastik das Leben leichter macht, gilt im Bereich der Aquaristik aber dennoch nicht zwangsläufig bzw. nicht in jeder Hinsicht. Warum man dies behaupten kann, erfahren Sie im Folgenden.

Macht Plastik das Leben wirklich leichter?

Plastikpflanzen mögen pflegeleichter als echte Pflanzen sein, dennoch gibt es auch gute Gründe, warum zahlreiche Aquarianer nach wie vor auf echte Pflanzen setzen. Plastik macht das Leben nämlich insbesondere dann nicht leichter, wenn es gilt, ein stabiles biologisches System auf die Füße zu stellen. Plastikpflanzen können im Gegensatz zu echten Pflanzen keinen Sauerstoff produzieren und keine Nähr- bzw. Schadstoffe, die sich im Becken automatisch ansammeln, verwerten bzw. abbauen.

Der Aquarianer, der Plastikpflanzen verwendet, muss für die Erfüllung dieser wichtigen Aufgaben dann ggf. andere Vorkehrungen schaffen, sodass der Aufwand erneut steigen kann.

Von den biologischen Leistungen natürlicher Pflanzen einmal abgesehen, gibt es auch noch einen weiteren Grund, warum viele Aquarianer echte Pflanzen bevorzugen. Moderne Plastikpflanzen mögen zwar sehr naturgetreu aussehen, einen optischen Unterschied zu echten Pflanzen kann man allerdings häufig dennoch noch feststellen. Echte Pflanzen strahlen somit mehr Lebendigkeit aus – gerade aus dem Grund, da bei ihnen eben nicht jedes Blatt perfekt sein muss und es bei ein und derselben Pflanze unterschiedliche Farbnuancen geben kann, die sich im Laufe der Zeit auch verändern. Das macht die Betrachtung des Beckens viel spannender.

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