Herzblättriger Wasserkelch
- lat. Cryptocoryne cordata -

Haltung:
Zucht:
Größe: 15 bis 60cm
Temperatur:
PH:
GH:
KH:

Der Herzblättrige Wasserkelch - Cryptocoryne cordata

Der Herzblättrige Wasserkelch kommt mit verschiedenen Standortvarietäten, die früher als eigenständige Arten beschrieben wurden, in Teilen West-Malaysias, Süd-Thailands, sowie auf den Inseln Borneo und Sumatra vor. Er ist dekorativ und leicht zu pflegen, spielt aber in der Aquaristik keine große Rolle. Der Artname cordata spielt auf die herzförmige Basis der Blätter an. Cryptocoryne cordata ist einfach mit Hilfe von Ablegern zu vermehren. Sie eignet sich als Gruppenpflanze für den Aquarien-Mittelgrund.

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Verbreitung des Herzblättrigen Wasserkelchs

Der Herzblättrige Wasserkelch kommt an den Flussufern – unabhängig von den Beschattungsverhältnissen – auf der Malaiischen Halbinsel vor. Nach anderen Angaben soll die Art aber auch auf den Inseln Sumatra und Borneo vorkommen. Es soll mehrere Standortvarietäten geben: Cryptocoryne cordata var. cordata mit Verbreitungsschwerpunkt in West-Malaysia; Crpytocoryne cordata var. siamensis im Süden Thailands und dem nördlichen Grenzgebiet West-Malaysias; Crpytocoryne cordata var. diderici auf Sumatra und Crpytocoryne cordata var. grabowskii auf Borneo.

Aussehen des Herzblättrigen Wasserkelchs

Der Herzblättrige Wasserkelch ist eine mittelgroße bis große rhizombildende Pflanze, deren Blätter in einer Rosette angeordnet sind. Die Blattstiele können bis 45cm lang sein, die Blattspreiten bis 19cm lang und 5cm breit. Sie haben eine längliche bis eiförmige Gestalt mit einer herzförmigen Basis. Die glänzende Blattoberseite ist olivgrün bis bronzefarben, die Blattunterseite ist in der Regel weinrot gefärbt. Auch unter Wasser kann diese Cryptocorynen-Art gelegentlich Blütenstände bilden. Die Spathaspreite ist gelb gefärbt.

Haltungsbedingungen des Herzblättrigen Wasserkelchs im Aquarium

Cryptocoryne cordata ist eine dekorative, anspruchslose Aquarienpflanze, die am besten als Gruppenpflanzung im Mittelgrund zur Geltung kommt. Sie braucht einen nährstoffreichen, kalkarmen Bodengrund, wächst aber trotzdem nur langsam. Man bekommt diese Cryptocoryne nur selten im Zoogeschäft finden; mehr Chancen hat man bei Anfragen an örtliche Aquarienvereine.

Literaturhinweise

KASSELMANN, C. (1999): Aquarienpflanzen.- DATZ Atlanten.- E. Ulmer Verlag, Stuttgart.
KASSELMANN, C. (2005): Taschenatlas Aquarienpflanzen. – E. Ulmer Verlag, Stuttgart.

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