max. Größe 16 cm
Haltung einfach
Wasser-
temperatur
24 bis 26  °C
Wasserwerte PH: 7.5 - 8.5 pH
Zucht mittel

Lebensraum der Azur-Cichlide

Copadichromis azureus lebt im Süden des Malawisees in Wassertiefen zwischen 10 und 25m. Am häufigsten findet man ihn dort in der Nähe der Mbenji Inseln und bei den Maleri Inseln. Die Männchen der Maleri-Populationen sind etwas blasser gefärbt als die vor den Mebnji-Inseln. Im Zoofachhandel werden aber fast ausschließlich Exemplare angeboten, die aus Populationen von den Mbenji-Inseln stammen. Dieser Buntbarsch wird zu den sogenannten Utaka-Cichliden gerechnet. Diese Utaka-Buntbarsche leben nicht in den Felsbiotopen des Malawisees wie die Mbuna-Buntbarsche, sondern sammeln sich in großen Schwärmen über den Sandflächen in 10 bis 20m Tiefe oder schwimmen in der Freiwasserzone. Im Sand suchen sie nach Kleinlebewesen, ernähren sich aber auch von Zooplankton. Meist gehen sie dabei gemeinsam auf Nahrungssuche. Sie sind wie alle Buntbarsche des Malawisees Maulbrüter. Die Männchen legen im Sand Laichgruben an, in die sie laichbereite Weibchen locken. Copadichromis azureus wurde lange Zeit unter dem inzwischen ungültigen Namen Haplochromis chrysonotus geführt und ist so noch in der älteren Aquarienliteratur zu finden.

Merkmale, Form und Färbung

Diese Buntbarsche sind relativ hochrückig und seitlich stark abgeflacht. Auch die Geschlechter dieses Malawi-Buntbarsches sind aufgrund ihres ausgeprägten Sexualdimorphismus leicht voneinander zu unterscheiden: Adulte Männchen haben eine leuchtend metallisch blaue oder blau-grün glänzende Körperfarbe, die sich auch auf Rück-, Schwaz- und Afterflosse erstreckt. Die Rückenflosse ist hellblau gesäumt. Je nach Stimmung des Männchens zeigen sich in den Flanken bis zu 10 dunkle Querstreifen. Außerdem sind für diese Copadichromis-Art 3 dunkle Flecken auf den Körperseiten ein charakteristisches Merkmal, die allerdings bei paarungsbereiten Männchen von den Querstreifen überdeckt werden. Die Weibchen und die Jungfische sind bis auf die 3 dunklen Flecken graubraun gefärbt, die Rückenpartie ist etwas dunkler, die Bauchseite heller gefärbt.

Haltung der Azur-Cichlide im Aquarium

Für die Haltung von Copadichromis azureus benötigt man ein großes und geräumiges Becken von mindestens 300l, besser 500l Volumen. Der Bodengrund wird mit einer Schicht aus Sand bedeckt und einige größere Steine im Becken als Reviermarken für die Männchen verteilt. Im Beckenhintergrund sollten aber auch einige Steinaufbauten mit Höhlen als Rückzugsmöglichkeit für die Fische nicht fehlen. Diese Utaka-Cichliden sind jedoch sehr friedlich. Die Männchen legen ihre Sandgruben in enger Nachbarschaft zueinander an und bilden regelrechet Balzkolonien. Einzelne Männchen hält man am besten mit mehreren Weibchen zusammen, in größeren Gruppen von Copadichromis azureus kann man Männchen und Weibchen aber auch im Verhältnis 1:1 pflegen. Die Art gilt als durchsetzungsschwach und sollte deshalb nicht mit aggressiven anderen Fischarten, wie z.B. den Mbuna-Felsenbuntbarschen des Malawisees, vergesellschaftet werden. Auf die gemeinsame Pflege mehrerer Copadichromis-Arten sollte man aber verzichten, da sich die Weibchen kaum voneinander unterscheiden lassen. Im Aquarium ernährt man Copadichromis azuerus am besten mit Wasserflöhen, Artemia und Cyclops; die Fische nehmen aber auch ersatzweise anderes Futter (Lebend-, Trocken- und Frostfutter) an.

Nachzucht der Azur-Cichlide

Die paarungsbereiten Männchen legen im Sand Laichgruben an, in die sie die Weibchen hinein zu locken versuchen. Diese Laichgruben können einen Durchmesser von mehr als 20cm einnehmen. Meist legen sie diese Sandgruben nicht im „offenen Gelände“, sondern im Schutz von Felsen oder auf einem sandigen Höhlenboden an, wo sie Schutz finden vor feindlichen Attacken anderer Buntbarsche. Als Maulbrüter übernimmt das Weibchen die Brutpflege. Nach etwa 3 Wochen verlassen die voll entwickelten Jungfische das Maul, um selbständig auf Nahrungssuche zu gehen.

Linke,H. & W. Staek (1991): Afrikanische Cichliden II, Buntbarsche aus Ostafrika. (Tetra-Verlag, Melle).
STERBAG. (1990): Süßwasserfische der Welt (E.Ulmer Verlag, Stuttgart). S. 756 noch unter dem alten, ungültigen Namen Haplochromis chrysonotus beschrieben.

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