Verbreitung des Zweifelhaften Trugkölbchens

Das Zweifelhafte Trugkölbchen hat ein natürliches Verbreitungsgebiet in Amerika, welches von Florida bis Gautemala reicht. Es siedelt sich in kleinen stehenden und langsam fließenden Gewässern an, wobei es dichte Unterwasserbestände mit an der Wasseroberfläche flotierenden Trieben bildet.

Der merkwürdige Name Zweifelhaftes Trubkölbchen kam zustande, weil dem Erstbeschreiber dieser Art aus der Gruppe der Wasserhyazinthgewächse selbst nicht ganz klar war, ob es sich wirklich um eine Pflanze aus der Gattung Commelina handeln könnte. Später wurde ihr Name von Commelina dubia in Heterantherea dubia korrigiert.

Nachdem das Zwiefelhafte Trugkölbchen zeitweise völlig aus dem Angebot der Aquariengeschäfte verschwunden war, ist es heute wieder öfters zu finden.

Aussehen des Zweifelhaften Trugkölbchens

Das Zweifelhafte Trugkölbchen ähnelt als Unterwasserpflanze dem Seegrasähnlichen Trugkölbchen Heteranthera zosterifolia, wird aber größer und auch die Abstände zwischen den Stängelknoten, die sogenannten Internodien, sind größer als bei der Schwesterart. Die submerse Form hat ein grasähnliches Aussehen, was ihr im Englischen den Namen Water Stargrass eingebracht hat.

Erreicht die Pflanze die Wasseroberfläche, dann bildet sie flotierende Triebe und etwas aus dem Wasser an langen Stielen herausragende Blüten. Im Unterschied zu Heteranthera zosterifolia sind die Blüten gelb, nicht blau gefärbt. Die Blüten haben sechs schmale, sternförmig angeordnete Kronblätter, drei Staubbeutel und einen Griffel mit Fruchtknoten und Narbe. Die submersen Unterwasserblätter sind bis zu 12cm lang, aber nur 0,4cm breit. Die Blätter sind hellgrün gefärbt.

Haltungsbedingungen des Zweifelhaften Trugkölbchens im Aquarium

Das Zweifelhafte Trugkölbchen wird im Aquarium in erster Linie als grasähnliche Unterwasserpflanze gepflegt. Auch die emerse Kultur im Terrarium oder Palludarium ist möglich. Dort bleiben die Pflanzen aber kleiner und kompakter. Das Zweifelhafte Trugkölbchen ist noch einfacher zu pflegen als ihre Schwesterart, das Seegrasblattähnliche Trugkölbchen, – eine ideale Anfängerpflanze. die auch für ein Kaltwasserbecken ganz ohne weiteres technisches Equipment infrage kommt. Das Wasser sollte lieber zu hart, als zu weich sein.

Erreicht die Pflanze die Wasseroberfläche, dann kann man die Triebspitzen abschneiden und als Stecklinge zur vegetativen Vermehrung nutzen. Im Sommer kann man Heteranthera dubia auch in die Flachwasserzone im Gartenteich setzen. Sie bereichert dort mit ihren leuchtend gelben, sternförmigen Blüten das Bild eines naturnah angelegten Teiches.

Literaturhinweise

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