max. Größe 5 cm
Haltung mittel
Wasser-
temperatur
20 bis 22  °C
Wasserwerte GH: 3 - 8 °dH
Zucht mittel

Lebensraum des Gebänderten Fächerfisches

Der Gebänderte Fächerfisch kommt in der Provinz Santa Catarina im Südosten Brasiliens und in Uruguay vor. Dort besiedelt er vor allem temporäre Wasserlöcher.

Merkmale, Form und Färbung

Der Austolebias (früher Cynolebisa) adloffi gehört zu den mittelgroßen Arten dieser Gattung und hat eine hochrückige Körperform. Das Männchen des Gebänderten Fächerfisches hat eine graublaue Körpergrundfärbung. In den Flanken hat es regelmäßig angeordnete Querbinden. Die Kehle und die Kiemendeckel sind türkisblau gefärbt. Die abgerundeten Flossen sind hellblau gefärbt, mit grünlichen Tüpfeln. Die Flossen sind schwarz gesäumt.

Das Weibchen ist braun und hat viele schwarze Querbinden. Auf der Schwanzwurzel sind ober- und unterhalb der Mittelline je ein schwarzer Fleck zu sehen. Die Flossen des Weibchens sind farblos.

Haltung des Gebänderten Fächerfisches im Aquarium

Der Gebänderte Fächerfisch sollte, wie alle Vertreter der Austrolebias-Arten, am besten nach Geschlechtern getrennt im Aquarium gehalten werden. Dabei sollte im Becken der Männchen stets eine größere Individuenzahl gepflegt werden, da sich zwei einzelne Männchen sonst gnadenlos bekämpfen. Wegen ihrer allgemeinen Unverträglichkeit sind diese Fächerfische auch für ein Gesellschaftsbecken, zusammen mit anderen Zierfischen, nicht geeignet.

Die Lebensdauer dieser Fische ist recht kurz und reicht im Aquarium kaum länger als ein Jahr. Im Alter von 8 bis 9 Monaten beginnen sie bereits zu vergreisen. Ihre Zucht ist jedoch recht einfach, sodass immer für genügend Nachwuchs gesorgt werden kann.

Als Bodengrund im Aquarium dient eine Torfschicht, die wenigstens 5cm hoch sein sollte. Auf eine Bepflanzung muss man dann entweder verzichten, oder die einzelnen Pflanzen in kleine Töpfe pflanzen. Bei der ständigen Wühlarbeit der Männchen werden sie sonst immer wieder hochgerissen. Für das Aquarium sollte ein sonnenbeschienener Platz gewählt wählen. Allerdings darf die Wassertemperatur nicht zu hoch ansteigen, denn bei Temperaturen über 22°C altern diese Fische noch schneller. Optimal sind Temperaturen von 21°C oder darunter. Außerdem muss einmal pro Woche etwa ein Fünftel des Aquariumswassers ausgetauscht werden.

Nachzucht des Gebänderten Fächerfisches

Auch das Zuchtbecken sollte eine Torfschicht von etwa 5cm Dicke haben. Außerdem muss man für eine stellenweise dichte Bepflanzung sorgen, um den Weibchen genügend Versteckmöglichkeiten zu bieten. Als Zuchtansatz nimmt man jeweils ein Männchen mit mehreren Weibchen. Das Männchen wird täglich ausgetauscht, die Weibchen nach einigen Tagen.

Die Weibchen legen die Eier zwischen den Torffasern ab. Deshalb nimmt man nach etwa 2 Wochen das gesamte Laichsubstrat, also Torf und Eier, aus dem Becken, drückt es in einem feinmaschigen Netz leicht aus und bewahrt das Laichsubstrat in einer gut schließenden Plastikdose auf, die bei hohen Temperaturen zwischen 25 und 30°C gelagert wird.Auch bei diesen Temperaturen dauert die Embryonalentwicklung im Ei mindestens 8 bis 10 Wochen, manchmal sogar bis zu 5 Monate.

Am Ende der Entwicklung im Ei sind die Augen des Fischembryos deutlich zu erkennen. Nun wird das Laichsubstrat in einer flachen Schale ausgebreitet und mit etwa 15°C kaltem Wasser übergossen. Nach einem solchen Kältereiz schlüpft der Nachwuchs nach wenigen Stunden. Nun setzt man die Jungfische in ein flaches Aufzuchtbecken. Die Wassertemperatur sollte nun auf 18 bis 20°C gehalten werden. In diesem Temperaturbereich entwickeln sich die Fische am schnellsten.

Sie können von Anfang mit Artemia-Nauplien gefüttert werden. Sobald die Geschlechter zu erkennen sind, sollten sie voneinander getrennt werden. Bereits nach 2 Monaten sind sie geschlechtsreif und können zur Zucht eingesetzt werden.

BECH, R. (1989): Eierlegende Zahnkarpfen. – Neumann Verlag, Leipzig – Radebeul.
MEYER, R. (1989): BI-Lexikon Aquarienfische. – Bibliographisches Institut Leipzig.
STERBA, G. (1990): Die Süßwasserfische der Welt. – E. Ulmer Verlag, Stuttgart.

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