Gewelltblättrige Schwertpflanze
- lat. Echinodorus martii -

Haltung:
Zucht:
Größe: bis 60cm
Temperatur:
PH:
GH:
KH:

Gewelltblättrige Schwertpflanze - Echinodorus martii

Die Gewelltblättrige Schwertpflanze zählt zu den Pflanzen für das Aquarium, die recht bekannt sind. Sie ist in der Regel recht einfach in einem Aquarium zu kultivieren – vorausgesetzt, sie wird mit ausreichend Nährstoffen und ggf. auch mit viel Licht versorgt. Ist keine ausreichend hohe Nährstoffversorgung gegeben, bemerkt der Aquarianer dieses nicht selten dadurch, dass sich die Blätter der Gewelltblättrigen Schwertpflanze im Aquarium verfärben: Sie können dann mitunter einen gelblichen Ton annehmen, was als Warnsignal gewertet werden kann. Trotz der Ansprüche an die Nährstoffversorgung und an die Lichtintensität kann die Pflanze allerdings auch von Aquarianern gepflegt werden, die sich noch nicht allzu gut mit Aquarienpflanzen auskennen: Düngungen und Lichtversorgung können mit ein wenig Einsatz auch durch sie gewährleistet werden. Dennoch empfiehlt es sich auch hier, sich im Fachhandel vor dem Kauf der Pflanze über die konkreten Ansprüche der Gewelltblättrigen Schwertpflanze zu informieren. Für den Fall, dass Sie mehr über die Gewelltblättrige Schwertpflanze erfahren möchten, haben wir im Folgenden einige Informationen zu dem Erscheinungsbild dieser Pflanze und zu den Möglichkeiten, mit ihr ein Aquarium zu gestalten, zusammengetragen.

Erscheinungsbild der Gewelltblättrige Schwertpflanze im Aquarium

Theoretisch kann die Gewelltblättrige Schwertpflanze sehr groß werden: Oft wird ihre maximale Höhe mit über einen halben Meter beschrieben. In einem Aquarium bleibt die Pflanze aber oft etwas kleiner, sodass sie zumindest in einem großen Aquarium noch gut kultiviert werden kann. Dennoch kann sie theoretisch auch aus einem Aquarium herauswachsen und dort Blütenstände und Ableger ausbilden. Die Pflanze wächst dabei nicht nur in die Höhe, sondern kann sich auch spürbar in die Breite entwickeln: Sehr große Pflanzen können dabei alleine in der Breite ungefähr die Höhe eines DIN A4-Blattes erreichen. Die Gewelltblättrige Schwertpflanze gehört zudem auf keinen Fall zu den Pflanzen, die nur langsam in einem Aquarium wachsen. Da es sicherlich aber auch Arten gibt, die noch schneller wachsen, kann ihr in der Regel eine mittlere Wuchsgeschwindigkeit im Aquarium unterstellt werden.

Wie manch eine andere Pflanze, die sich für die Begrünung im Aquarium einsetzen lässt, weist die Gewelltblättrige Schwertpflanze ein Rhizom auf, das quasi die Basis der Pflanze bildet. Von diesem Rhizom ausgehend entwickeln sich die langen Blätter der Pflanze. Sie sind in der Regel jeweils sowohl am unteren als auch am oberen Ende schmaler geformt als im mittleren Bereich. Eine weitere Besonderheit der Blätter wird bereits durch den deutschen Trivialnamen „Gewelltblättrige Schwertpflanze“ beschrieben: Die Ränder der Blätter verlaufen in Wellen – ein Merkmal, das diese Pflanze optisch sehr attraktiv für den Einsatz im Aquarium macht. Ebenfalls ein Hingucker ist in der Regel die Blattfarbe: Sie ist relativ hell, sodass die Pflanze gerade in Kombination mit den geschwungenen Blättern frische Lebendigkeit in das Aquarium bringen kann. In Kombination mit der ohnehin erforderlichen höheren Beleuchtungsintensität können die hellgrünen Blätter dieser Pflanze im Aquarium besonders schön leuchten.

Gestaltung und Positionierung im Aquarium

Wie wir oben schon betont haben, kann die Gewelltblättrige Schwertpflanze auch im Aquarium ziemlich groß werden. Sie eignet sich somit vor allem für den Hintergrund, manchmal auch für den Mittelgrund im Aquarium. Da diese Pflanze ein wahrer Hingucker ist, wird sie oft als Solitärpflanze verwendet. Sicherlich geschieht dieses auch vor dem Hintergrund, dass eine Gruppenpflanzung aufgrund der beschriebenen Blattform optisch ein wenig unruhig wirken könnte – auch dies ist aber selbstverständlich Geschmackssache. Sollte die Gewelltblättrige Schwertpflanze einmal im Aquarium zu groß werden, kann der Aquarianer einzelne Blätter entfernen, um die Pflanze wieder in Form zu bringen. Am besten wählt man hierfür selbstverständlich die älteren Blätter aus, die eine besondere Größe erreicht haben und eventuell auch nicht mehr so frisch wirken wie die neu nachwachsenden Blätter. Ein wenig nachhaltiger sollte es aber sein, ggf. ergänzend die zu groß gewordene Pflanze kurz aus dem Aquarium zu entfernen, um die Wurzeln zu stutzen. Auch diese Maßnahme sollte allerdings auf Dauer nicht verhindern können, dass die Pflanze weiter wächst.