max. Größe 5 cm
Haltung einfach
Wasser-
temperatur
22 bis 30  °C
Wasserwerte GH: 8 - 15 °dH
Zucht mittel

Lebensraum des Japankärpflings

Der Japankärpfling kommt in China, Korea, Südostrussland und Taiwan vor. In Japan wird neben der Stammform unter anderem eine goldgelbe Sorte mit dem Namen Himedaka, Japanischer Goldhecht, gezüchtet. Der Japankärpfling besiedelt vor allem unter Wasser stehende Reisefelder, Gräben und Tümpel.

Merkmale, Form und Färbung

Die Geschlechter des Japankärpflings sind äußerlich kaum voneinander zu unterscheiden. Das etwas schlankere Männchen hat eine breitere Afterflosse mit geringfügig verlängerten Flossenstrahlen, sodass die Flosse an der Kante leicht ausgefranst erscheint. Im Übrigen ist der Körper des Japankärpflings fast durchsichtig. Die Flanken weisen bei schräg einfallendem Licht einen bläulichen Schimmer auf. Die Bauchseite ist weißlich oder gelblich gefärbt. Die Augen sind grünlich irisierend. Die Flossen sind transparent bis leicht gelblich gefärbt. Manchmal weisen die Flossen auch dunklere Flecken auf. Rücken-, Schwanz- und Afterflosse können einen gelb- bis orange- gefärbten Rand haben.

Die Zuchtsorte Himedaka hat hell glänzende Schuppen auf goldgelbem Untergrund. Nach STERBA (1990) sind aus dem großen Verbreitungsgebiet des Japankärpflings verschiedene Farbspielarten bekannt.

Haltung des Japankärpflings im Aquarium

Der Japankärpfling sollte am besten in einem kleinen Schwarm gehalten werden. Dazu reicht ein Becken mit einer Mindestgröße von 60cm. Vorteilhaft sind ein dunkler Bodengrund und eine dünne Schwimmpflanzendecke, die die Aquarienbeleuchtung von oben etwas dämpft. Die irisierenden, metallisch silbern glänzenden Flanken und die Iris der Augen kommen am besten bei schrägem Lichteinfall von vorne zur Geltung. Bepflanzt wird das Becken stellenweise dicht mit Javamoos und anderen feinfiedrigen Wasserpflanzen. Es muss jedoch noch genügend freier Schwimmraum für die lebhaften Fische übrig bleiben.

Eine leichte Filterung des Aquariumswassers ist ausreichend, wenn über Torf gefiltert oder dem Wasser ein Torfextrakt zugesetzt wird. Zusätzlich sollte etwa alle 2 Wochen ein Teil des Aquariumswassers gegen Frischwasser ausgetauscht werden. Das Wasser muss aber zuvor aufbereitet und an die Wasserwerte des Altwassers angeglichen werden.

Gefüttert wird mit Zooplankton, sowie Anflugnahrung z.B. Fruchtfliegen und Blattläuse, die die Fische von der Wasseroberfläche wegschnappen.

Nachzucht des Japankärpflings

Der Japankärpfling wird am besten im Schwarmansatz gezüchtet. Dazu können die Fische im normalen Artbecken bleiben, ein Umquartieren in ein separates Ablaichbecken ist bei den Reisfischen generell nicht nötig, wenn man lediglich auf eine Erhaltungszucht Wert legt.

Die Fische laichen meist bei Tagesanbruch ab. Beim Laichakt legt das Männchen seine Afterflosse, manchmal auch noch die Rückenflosse, um das Weibchen. Die Eier werden vom Weibchen nicht ins freie Wasser abgegeben, sondern bleiben an kurzen Fäden an der Afterflosse des Weibchens hängen. Das Weibchen trägt die Eipakete einige Stunden mitsich herum, bis sie an den Wasserpflanzen abgestreift werden.

Die Embryonalentwicklung im Ei dauert in der Regel etwa 2 Wochen. Die Eier sind vollkommen durchsichtig. Daher ist das Ende der Embryonalentwicklung im Ei gut an den danndeutlich sichtbaren Augen zu erkennen. Die Laichperiode eines Weibchens erstreckt sich auf etwa 2 Wochen. Daher ist in dem Schwarm der Japankärpflinge meist wenigstens ein Weibchen zu sehen, welches ein Eipaket mit sich herumträgt.

Sind die adulten Japankärpflinge gut und abwechslungsreich gefüttert, dann werden sie ihren Jungfischen auch nicht nachstellen. Die Jungfische wachsen aber nur langsam heran, auch wenn sie stets mit Pantoffeltierchen und anderen Infusorien aus einer Zucht, später auch mit Grindalwürmchen versorgt werden.

Legt man jedoch Wert auf eine produktive und möglichst verlustfreie Zucht, dann sammelt man die Eigelege von den Wasserpflanzen ab und setzt sie in ein flaches Aufzuchtbecken mit einem Wasserstand von rund 10cm. Es dauert mindestens ein halbes Jahr bis 10 Monate bis der Nachwuchs die Geschlechtsreife erreicht hat.

BECH, R. (1989): Eierlegende Zahnkarpfen. – Neumann Verlag, Leipzig – Radebeul.
MEYER, R. (1989): BI-Lexikon Aquarienfische .- Bibliographisches Institut Leipzig.
STERBA, G. (1990): Die Süßwasserfische der Welt.- E. Ulmer Verlag, Stuttgart.

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