Kleiner Wasserstern
- lat. Pogostemon helferi -

Haltung:
Zucht:
Größe: bis 15cm
Temperatur:
PH:
GH:
KH:

Kleiner Wasserstern – Pogostemon helferi

Kleiner Wasserstern – dies ist nur ein Trivialname, welcher der Pflanze Pogostemon helferi im Deutschen zugewiesen wird. Da dieser Name recht zutreffend und zudem leichter auszusprechen ist als der botanische Name, möchten auch wir ihn im Folgenden verwenden. Der kleine Wasserstern eignet sich in einem Aquarium ohne Frage zur Begrünung des Vordergrundes. So schön er allerdings auch anzusehen ist: Er ist nicht unbedingt als eine Anfängerpflanze zu bezeichnen, die in jedem Aquarium prächtig gedeihen wird. Warum dieses so ist, wie der kleine Wasserstern sich optisch präsentiert, und wie Sie mit ihm ein Aquarium gestalten können, erfahren Sie im Folgenden.

Pogostemon helferi
Pogostemon helferi (Foto: Public Domain)

Aussehen und Ansprüche des kleinen Wassersterns

Der kleine Wasserstern wird in der Regel nicht viel höher als 10 Zentimeter und wächst nicht sehr schnell, womit bereits die beiden Grundvoraussetzungen für eine Verwendung als Vordergrundpflanze im Aquarium erfüllt sind. Je nachdem, welche Größe das zu begrünende Aquarium aufweist, kann man den kleinen Wasserstern aber auch in den Mittelgrund setzen. Optisch ist der kleine Wasserstern für nahezu jedes Aquarium aus mindestens zwei Gründen ein Highlight. Zum einen sind die Blätter des kleinen Wassersterns sternförmig angeordnet, was der Pflanze ihren Namen verliehen hat. Die Blätter sind dabei lang gezogen. Zum anderen sind die Blätter des kleinen Wassersterns nicht nur aufgrund ihrer Anordnung äußerst dekorativ, sondern auch, weil sie am Rand intensiv gewellt sind. Dies erzeugt noch einen lebendigeren Eindruck von der Pflanze und dem Aquarium, in dem sie Verwendung findet. Diese Lebendigkeit wird von der Farbgebung des kleinen Wassersterns weiter unterstrichen: Das Grün der Pflanze ist oft etwas heller – Voraussetzung für eine gesunde Färbung des kleinen Wassersterns im Aquarium ist aber immer eine ausreichende Lichtzufuhr, womit wir auch schon bei den Ansprüchen, die diese Pflanze stellt, angelangt sind.

Sucht man im Internet nach Informationen, wie der kleine Wasserstern bei anderen Aquarianern gedeiht, stößt man immer wieder auf Schilderungen, in denen Probleme bei der Kultivierung thematisiert werden. Nicht immer kann geklärt werden, warum der kleine Wasserstern in einem Aquarium gut, in einem anderen Aquarium aber nicht gedeiht. Sollten Probleme mit dem kleinen Wasserstern auftreten, liegt es in jedem Fall nahe, zu prüfen, ob die Pflanze im Aquarium mit ausreichend Licht und ausreichend Nährstoffen versorgt wird. Mitunter wird auch berichtet, der kleine Wasserstern zeige sich gegenüber einer zu starken Strömung empfindlich, sodass auch dieser Einflussfaktor im Aquarium besser vermieden werden sollte. Hinzu kommt, dass der kleine Wasserstern grundsätzlich ein wenig vorsichtig behandelt werden sollte, wenn er neu in das Aquarium eingebracht wird – was es hier zu beachten gibt, erfahren Sie im Folgenden.

Ein Aquarium mit dem kleinen Wasserstern gestalten

Der kleine Wasserstern kann in einem größeren Aquarium gut als Vordergrundpflanze eingesetzt werden. In einem kleinen Aquarium eignet sich die Pflanze sicherlich aber auch zur Begrünung des Mittelgrundes. Um eine solche Bodenbegrünung durch den kleinen Wasserstern im Aquarium zu erzielen, werden zumeist mehrere Pflanzen mit ihren Wurzeln in den Bodengrund eingebracht. Hierbei sollte der Aquarianer allerdings vorsichtig vorgehen: Die Wurzeln der Pflanze und auch ihre übrigen Bestandteile sind recht sensibel und Verletzungen sollten in jedem Fall vermieden werden, da sie der gesamten Pflanze schaden können. Mitunter ist in einer solchen Verletzung beim Einpflanzen auch der Grund zu finden, warum der kleine Wasserstern in einem bestimmten Aquarium nicht wie gewünscht gedeiht.

Der kleine Wasserstern ist eine recht außergewöhnliche und vielseitige Pflanze: Diese Feststellung bezieht sich nicht nur auf die Optik dieser Aquarienpflanze, sondern auch auf die Gestaltungsoptionen, die sie bietet. Der kleine Wasserstern gehört dabei zu den Vordergrundpflanzen, die bei Bedarf auch auf Wurzeln und Steinen, die sich im Aquarium befinden, aufgebunden werden kann. Auch hier sollte der Aquarianer aber vorsichtig vorgehen, um die Pflanze nicht zu verletzen. Wer sich gleich dazu entscheidet, mehrere kleine Wassersterne in sein Aquarium einzubringen, kann mitunter einen dichten grünen Teppich durch die Pflanzen entstehen lassen. Da aber selbst der kleine Wasserstern in einem Aquarium alleine etwas langweilig wirken könnte, empfiehlt sich auch hier die Kombination mit weiteren Aquarienpflanzen, die am besten ähnliche Ansprüche stellen wie der kleine Wasserstern. Beim parallelen Einsatz von Schwimmpflanzen sollte dabei aber sichergestellt werden, dass der kleine Wasserstern noch ausreichend Licht im Aquarium erhält.