Sinnvolle Färbungen

Bei der Einrichtung des Aquariums sollte die oberste Priorität immer das Wohl der Tiere und Pflanzen sein, die gehalten bzw. kultiviert werden sollen. Aus diesem Grundsatz lässt sich auch hinsichtlich der Färbung des Bodengrundes eine wichtige Erkenntnis ableiten. Die Artgenossen vieler Tiere, die in einem Aquarium ein Zuhause finden, leben in Gewässern, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht gerade lichtdurchflutet sind.

Um diesen dunklen Lebensraum auch in einem Aquarium nachzustellen, kann der Einsatz von dunklem Aquarienkies sinnvoll sein. Hier gibt es sowohl die Option, natürlichen Kies, der einfach etwas dunkler ist, zu verwenden, oder aber sogar solchen, der dunkelbraun oder gar tiefschwarz gefärbt ist. Den Aquarientieren kommt ein dunkler Bodengrund in der Regel entgegen, da sie sich ihren natürlichen Instinkten entsprechend bei einem dunklen Bodengrund besser im Aquarium orientieren können und dieser ihnen eventuell sogar mehr Sicherheitsgefühl (Dunkelheit = Schutz) vermittelt. Ob Aquarientiere im Umkehrschluss allerdings auch wirklich stark leiden, wenn ein hellerer Bodengrund gewählt wird, ist an dieser Stelle nicht eindeutig zu klären.

Für dunklen Kies oder gar dunklen Farbkies spricht allerdings noch ein ganz anderer Grund. Viele Aquarientiere weisen attraktive Färbungen auf. Diese kommen zwar oft auch schon bei einem hellen Bodengrund gut zur Geltung, dunkler Bodengrund kann hier allerdings einen ganz besonderen Effekt erzeugen. Er bildet einen besseren Kontrast und lässt somit die Farben der Tiere regelrecht strahlen. Gleiches gilt im Übrigen auch für das Grün oder Rot von Aquarienpflanzen: Auch zu diesen Färbungen bildet Schwarz den wirkungsvollsten Kontrast.

Risiko bei Farbkies?

Wer sich Gedanken darüber macht, welche Färbung des Bodengrundes für seine Aquarientiere am angenehmsten ist, sollte auch daran denken, dass Natürlichkeit bei der Einrichtung eines Aquariums immer Trumpf ist. Hier scheint es allerdings Konfliktpotenzial zu geben: Möchte man einen dunklen Bodengrund mithilfe von schwarzem oder anders gefärbtem Farbkies etablieren, stellt sich die Frage, ob dieser nicht eventuell Stoffe an das Aquarienwasser abgeben könnte.

Diese Frage ist alleine schon berechtigt, da es sich zum Beispiel bei kunststoffummanteltem/gefärbtem Farbkies um kein Naturprodukt handelt, sondern Stoffe hinzugefügt werden mussten, damit die gewünschte Färbung erzielt werden konnte. Auf jeden Fall ist diese Frage außerdem Grund dafür, auch Farbkies vor einem Einbringen in ein Aquarium gründlich zu waschen und übrige Verwendungs- und Behandlungsempfehlungen der Hersteller zu beachten.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt von Farbkies, der nur durch Zusatzstoffe seine Färbung erzielen konnte, lieber Abstand und verwendet eine 100-prozentig natürliche Alternative. Zwar weisen viele Hersteller darauf hin, dass ihr Farbkies unbedenklich sei, wer allerdings gleich natürlichen Kies verwendet, muss sich über den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen erst gar keine Gedanken machen. Auch bei natürlichem Kies ist aber grundsätzlich zur Vorsicht geraten: Auch natürliche Stoffe, wie Kalk oder Eisen, können zu Problemen werden. Die Auswahl ist dementsprechend auch hier gründlich zu treffen.

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